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Los 2: Versorgung mit elektrischer Energie und Erbringung energieversorgungsnaher Dienstleistungen

Auftraggeber
Veröffentlicht
29.05.2026
Angebotsfrist
Die RAG ist aus energiewirtschaftlicher Sicht ein industrieller Stromverbraucher, der künftig (bis 2030) seine Strombeschaffung durch eigene PV- und Wind-Assets sowie Nutzung vorhandener Nachfrageflexibilität im Kerngeschäft CO2-neutral decken möchte. Mit dieser Ausschreibung soll für den Zeitraum vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2029 bzw. 2030 mit Option zur Verlängerung bis zum 31. Dezember 2033 Strom vom Markt bezogen werden, Strom aus der Eigenerzeugung vermarktet werden sowie energieversorgungsnahe Leistungen erbracht werden. Der Auftrag wird in zwei Losen vergeben: Das Los 1 umfasst die Stromversorgung der RAG-Abnahmestellen in Mittel-, Hoch- und Höchstspannung und die Direktvermarktung der Erneuerbaren Energien-Anlagen der RAG. Das Los 2 umfasst die Stromversorgung der Abnahmestellen des Unternehmens in Niederspannung (SLP). Die RAG beabsichtigt, parallel zu diesem Vergabeverfahren einen Vertrag für die Erbringung des Portfolio- und Risiko-Management as a Service abzuschließen. Gegenstand dieser Bekanntmachung und Ausschreibung sind die Leistungen des Los 2. Die Einzelheiten des Auftrags können der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen entnommen werden, die mit den Vergabeunterlagen unter der angegebenen Adresse zur Verfügung gestellt werden.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
29.05.26
Teilnahmefrist
29.06.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
1.200.000 €
Erfüllungsort
Essen, Deutschland
Vertragslaufzeit
38 Tage
E-Mail
stefan.mager@luther-lawfirm.com
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Telefon
+49 201 9220 24014
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Website
https://www.rag.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Alle in diesem Abschnitt "Eintragung in das Handelsregister" geforderten Nachweise und Erklärungen sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt in diesem Abschnitt geforderten Nachweise und Erklärungen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" ist einmal von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet einzureichen. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich

    • 1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" zu verwenden
    • 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" erbracht werden
    • 3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen. 4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formulars III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden. 5. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Hierfür ist das Formular IV "Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023" zu verwenden. 6. Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu: (i) Hauptsitz des Unternehmens, (ii) Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, (iii) Telefonnummer, (iv) E-Mail-Adresse, (v) Gründungsjahr, (vi) Gesellschafter und ggf. Konzernzugehörigkeit, (vii) Größe des Unternehmens, (viii) Geschäftsfelder, (viv) Darstellung der Mitarbeiterstruktur, Gesamtzahl der Mitarbeitenden. Hierfür ist das Formular V "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden.
  • Die in diesem Abschnitt "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärung ist im Einzelnen erforderlich: Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit den Mindestdeckungssummen von 10 Mio. Euro für Personen- und Sachschäden (2-fach maximiert pro Jahr), und 10 Mio. Euro für Vermögensschäden (2-fach maximiert pro Jahr) oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu der Betriebshaftpflichtversicherung" zu verwenden.

  • Die in diesem Abschnitt "Durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Erklärungen sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärung ist im Einzelnen erforderlich: Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindeststandard: Der Bewerber muss folgenden Mindeststandard erfüllen: Ein jährlicher Mindestgesamtumsatz von 2,5 Mio. EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen.

  • Die in diesem Abschnitt "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärung ist im Einzelnen erforderlich: Erklärung zum spezifischen Umsatz des Unternehmens im Bereich "Stromlieferung Niederspannung" in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindeststandards: Der Bewerber muss folgenden Mindeststandard erfüllen: Ein jährlicher spezifischer Mindestumsatz von 2 Mio. EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen.

  • Die in diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Lieferungen" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: Eigenerklärung zu Unternehmensreferenzen: Es ist mindestens eine Unternehmens-Referenz einzureichen. Die eingereichten Unternehmens-Referenzen müssen summiert die folgenden Mindestanforderungen erfüllen: (a.) Belieferung der Stromversorgung von Niederspannungs-Netzanschlüssen mit einem Umfang von mindestens 500 MWh im Jahr, (b.) Unter Verwendung der Mess- und Abrechnungsarten SLP (Standardlastprofil), (c.) die Leistungen wurden in den letzten 5 Jahren (Abschluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht. Mindestens eine Referenz muss zusätzlich die folgende Mindestanforderung erfüllen: (d.) Kündigung und Mitteilung an einen oder mehrere Vorversorger zur Übernahme der Abnahmestellen zur Belieferung Zu verwenden ist das Formular VIII "Eigenerklärung Unternehmens-Referenzen". Dieses ist vollständig auszufüllen. Gefordert ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und ggf. Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Wertungsanforderungen an die eingereichten Referenzen: i. Im Rahmen der Mindestanforderung a) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die die Belieferung der Stromversorgung von Niederspannungs-Netzanschlüssen mit einem Umfang von mindestens 50 MWh im Jahr umfassen. ii. Es werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die die Mindestanforderungen lit. b) und c) erfüllen. Mindeststandards: Die Unternehmens-Referenzen müssen summiert in einem Kalenderjahr die Mindestanforderungen lit a.-c. erfüllen. Eine Referenz, die die Mindestanforderungen lit. b) und c) sowie die Wertungsanforderung i. erfüllt, muss die Mindestanforderung lit. d) erfüllen. Sofern diese Mindestanforderungen nicht nachgewiesen werden, erfolgt ein Ausschluss.

  • Die in diesem Abschnitt "Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: 1. Eigenerklärung zu der für den Auftrag vorgesehenen Key-Account Ansprechpartner mit verbindlichen Aussagen zum vorgesehenen Key-Account Ansprechpartner. Die benannte Person muss im Auftragsfall ab Vertragsbeginn für die gesamte Vertragslaufzeit entsprechend ihrer Rolle eingesetzt werden und die hierfür erforderlichen zeitlichen Kapazitäten müssen verfügbar sein. Der Bewerber muss versichern, dass die benannte Person der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind. Die Erklärung muss jeweils Aussagen zum (i) Name, (ii) Mitarbeiter des Mitglieds (nur bei Bewerbergemeinschaften anzugeben), (iii) Telefon, (iv) E-Mail, (v) Fachrichtung, (vi) Berufliche Qualifikation, (vii) Berufserfahrung (Jahre) des vorgesehenen Key-Account Ansprechpartners enthalten. Hierfür ist das Formular IX zu verwenden und vollständig auszufüllen. Mindeststandards: Alle genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten.

Zuschlagskriterien

  • Angebotspreis: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

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Preisblatt24 KB2 Tabellen
Projektplan156 KB32 Seiten
Eigenerklärung78 KB6 Seiten
Eignungskriterien37 KB12 Seiten
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