Behörden, kommunale IT-Dienstleister und Landesrechenzentren schreiben IT-Sicherheitsleistungen europaweit aus, von Penetrationstests über die Einführung des BSI-Grundschutzes bis zum Aufbau eines ISMS nach ISO 27001. Für Bieter mit anerkannten Zertifizierungen und geprüften Beratern entstehen mehrjährige Rahmenverträge mit planbarem Volumen.
Öffentliche Auftraggeber, die zuletzt am häufigsten IT-Sicherheit-Vergaben veröffentlicht haben.
Aufbau, Betrieb und Zertifizierung eines Informationssicherheits-Managementsystems für Behörden und kommunale Eigenbetriebe
Grundschutz-Beratung und Umsetzung der Absicherung nach BSI-Standard 200-x für öffentliche Verwaltungen
Sicherheitsanalysen von Fachverfahren, Webportalen und Netzen kritischer Infrastrukturen
Beratung zu Meldepflichten und Schutzmaßnahmen für Betreiber besonders wichtiger Einrichtungen
IT-Sicherheit umfasst organisatorische und technische Leistungen zum Schutz von Systemen und Daten, etwa den Aufbau eines Informationssicherheits-Managementsystems, Sicherheitskonzepte nach BSI IT-Grundschutz, Beratung, Audits und die Absicherung von Netzen. Öffentliche Auftraggeber, insbesondere Betreiber kritischer Infrastrukturen, sind zu einem Mindeststandard verpflichtet und schreiben entsprechende Leistungen als Dienstleistung aus. Wegen des Beratungsanteils dominiert oberhalb der Schwellenwerte das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, unterhalb greift die UVgO. Verbreitet sind Rahmenvereinbarungen für wiederkehrende Prüfungen und Beratungskontingente. Nach der Bekanntmachung folgen Teilnahmewettbewerb, Angebot und Verhandlung, bevor der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot fällt. Sensible Aufträge enthalten oft erhöhte Vertraulichkeitsauflagen und Sicherheitsüberprüfungen des eingesetzten Personals.
IT-Sicherheitsleistungen werden als Dienstleistung nach VgV oberhalb und UVgO unterhalb der EU-Schwellenwerte vergeben, flankiert vom BSI-Gesetz und dem IT-Sicherheitsgesetz für kritische Infrastrukturen. Als Eignungsnachweis verlangen Auftraggeber eine Zertifizierung nach ISO 27001, teils auf Basis von IT-Grundschutz, Referenzen vergleichbarer Sicherheitsprojekte sowie die Qualifikation der Berater, etwa als beim BSI zertifizierte Auditoren oder Grundschutz-Praktiker. Für Penetrationstests werden anerkannte Prüfmethoden und eine strikte Vertraulichkeitsvereinbarung gefordert, dazu DSGVO-konforme Verarbeitung. Gewertet wird nahezu immer nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, da Methodik, Erfahrung und Vertrauenswürdigkeit über den Preis dominieren. Vertraglich kommen die EVB-IT Dienstleistung zum Einsatz, ergänzt um Geheimhaltungs- und Verschwiegenheitsklauseln sowie Regelungen zum Umgang mit erkannten Schwachstellen.
KI findet täglich passende Vergaben für Sie – basierend auf Ihrem Suchprofil.
Vertraut von 1.000+ Unternehmen



Häufig ausgeschrieben werden Penetrationstests, die Einführung eines ISMS nach ISO 27001, die Umsetzung des BSI-Grundschutzes sowie Aufbau und Betrieb von SIEM- und SOC-Lösungen. Dazu kommen Awareness-Schulungen und Beratung zur NIS2-Umsetzung.
Gefordert werden oft ein ISO-27001-Zertifikat des Bieters, BSI-zertifizierte Auditoren oder Grundschutz-Praktiker sowie Referenzen aus dem KRITIS-Umfeld. Bei sensiblen Verfahren kommt eine Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz hinzu.
Oberhalb des EU-Schwellenwerts läuft die Vergabe nach der VgV, national nach der UVgO. Vertraglich kommen meist die EVB-IT Dienstleistung oder der EVB-IT Systemvertrag zum Einsatz.
Auf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen zum Thema IT-Sicherheit aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nutzen Sie unsere intelligente Suchfunktion und Filter, um gezielt passende Aufträge zu finden.
Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.
Keine Ausschreibung verpassen