Installation steht als Oberbegriff für die technische Gebäudeausrüstung. Öffentliche Auftraggeber vergeben damit Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Elektroinstallationen für Neubau und Sanierung. Bei Kliniken, Schulen und Verwaltungen werden die Gewerke oft als TGA-Paket nach VOB/A ausgeschrieben, samt Mess-, Steuer- und Regelungstechnik.
Öffentliche Auftraggeber, die zuletzt am häufigsten Installation-Vergaben veröffentlicht haben.
Wärmeerzeugung, Verteilung und Trinkwassertechnik als klassisches SHK-Gewerk.
Raumlufttechnische Anlagen mit Wärmerückgewinnung für Schulen, Kliniken und Verwaltungen.
Stark- und Schwachstromtechnik von der Verteilung bis zur Beleuchtung und Datenverkabelung.
Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zur Vernetzung und Effizienzsteuerung der technischen Anlagen.
Installation ist der Oberbegriff für die haustechnischen Gewerke eines Gebäudes, also Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Elektrotechnik. Öffentliche Auftraggeber vergeben diese Leistungen bei Neubau, Umbau und Sanierung ihrer Liegenschaften, von Verwaltungsgebäuden über Schulen bis zu Kliniken. Aus Gründen des Wettbewerbs und zugunsten mittelständischer Betriebe schreibt das Vergaberecht grundsätzlich eine Aufteilung in Fachlose vor, sodass die einzelnen Installationsgewerke meist getrennt ausgeschrieben werden. Je nach Auftragswert kommen öffentliche oder beschränkte Ausschreibung, oberhalb der EU-Schwellenwerte europaweite Verfahren zum Einsatz. Nach der Bekanntmachung über die Vergabeplattformen kalkulieren Bieter das jeweilige Leistungsverzeichnis, die Vergabestelle erteilt den Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot.
Installationsleistungen zählen zu den Bauleistungen und werden nach VOB/A vergeben, je nach Gewerk gelten die einschlägigen ATV, etwa DIN 18380 für Heizung, DIN 18381 für Gas und Wasser, DIN 18379 für Lüftung und DIN 18382 für Elektrotechnik. Betriebe weisen ihre Eignung über die Eintragung in die Handwerksrolle und, bei Wasser- und Elektroarbeiten, in die Installateurverzeichnisse der Versorgungsunternehmen nach. Hinzu kommen Präqualifikation nach PQ-VOB oder Einzelnachweise wie Referenzen, Angaben zum Fachpersonal und die Betriebshaftpflicht. Standardisierte Installationen werden über den Preis vergeben, bei technisch anspruchsvollen Anlagen mit Regelungs- und Steuerungstechnik zählen zusätzlich Konzept, Qualität und Wartbarkeit, teils auch zugelassene Nebenangebote.
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Installation ist der Oberbegriff für die technische Gebäudeausrüstung. Dazu zählen Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektro sowie die Gebäudeautomation. Ausgeschrieben werden die Gewerke einzeln oder als TGA-Paket, meist nach VOB/A.
Nein. Umgangssprachlich wird Installation oft mit Sanitär gleichgesetzt, in der Vergabe umfasst der Begriff aber alle Versorgungsgewerke eines Gebäudes, also auch Heizung, Lüftung, Klima und Elektro.
Beides ist üblich. Kleinere Maßnahmen werden je Gewerk als Los ausgeschrieben, große Projekte bündeln die technische Gebäudeausrüstung als Gesamtpaket. Die Aufteilung in Fachlose ist nach VOB/A der Regelfall.
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