Sanitärtechnik ist ein Kerngewerk der technischen Gebäudeausrüstung. Öffentliche Auftraggeber wie Kliniken, Schulen und Bäderbetriebe vergeben Trinkwasser- und Abwasserinstallationen sowie Sanitärobjekte. Ausgeschrieben wird nach VOB/A, häufig mit Anforderungen an Trinkwasserhygiene und Legionellenschutz und oft gebündelt mit Heizung und Lüftung.
Öffentliche Auftraggeber, die zuletzt am häufigsten Sanitär-Vergaben veröffentlicht haben.
Leitungsnetze aus Kupfer, Edelstahl oder Kunststoff mit Fokus auf Trinkwasserhygiene und Legionellenprävention.
Schmutz- und Regenwasserleitungen, Hebeanlagen und Anschlüsse an die Grundstücksentwässerung.
WCs, Waschtische, Urinale und barrierefreie Ausstattung für Schulen, Kliniken und Verwaltungen.
Zentrale und dezentrale Warmwasserversorgung, oft in Verbindung mit der Heizungsanlage.
Sanitärarbeiten umfassen die Gas-, Wasser- und Entwässerungsinstallation innerhalb von Gebäuden, dazu Trinkwasserleitungen, Abwasseranlagen und die Ausstattung mit Sanitärobjekten. Öffentliche Auftraggeber vergeben sie bei Neubau und Sanierung von Schulen, Kindertagesstätten, Sporthallen, Schwimmbädern und Kliniken, in denen Waschräume und Sanitärbereiche einen großen Anteil ausmachen. In Bauvorhaben wird das Gewerk Sanitär meist als eigenes Los innerhalb der Haustechnik ausgeschrieben. Je nach Auftragswert greifen öffentliche oder beschränkte Ausschreibung, bei kleinerem Umfang die freihändige Vergabe. Nach der Bekanntmachung über die Vergabeplattformen kalkulieren Bieter das Leistungsverzeichnis, anschließend erteilt die Vergabestelle den Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot.
Sanitärarbeiten sind Bauleistungen nach VOB/A, ausführungsseitig gilt die ATV DIN 18381 für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen. Bei der Trinkwasserinstallation sind die Trinkwasserverordnung, die Normenreihe DIN 1988 sowie die technischen Regeln des DVGW zu beachten, etwa das Arbeitsblatt W 551 zur Vermeidung von Legionellen in großen Anlagen. Ausführende Betriebe müssen im Installateurverzeichnis des Wasserversorgungsunternehmens gelistet und in die Handwerksrolle eingetragen sein. Die Eignung wird über Präqualifikation nach PQ-VOB oder Einzelnachweise wie Referenzen, Fachpersonal und Betriebshaftpflicht belegt. Der Zuschlag erfolgt bei Standardinstallationen über den Preis, bei hygienisch sensiblen Objekten wie Kliniken und Bädern fließen Materialqualität und Ausführungskonzept in die Wertung ein.
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Vergeben werden Trinkwasser- und Abwasserinstallationen, Sanitärobjekte, Warmwasserbereitung und Entwässerungstechnik. Typische Auftraggeber sind Kliniken, Schul- und Sportstättenträger, Bäderbetriebe und kommunale Gebäudemanagements.
Eine große. Leistungsverzeichnisse fordern Ausführung nach den anerkannten Regeln der Technik, Werkstoffe mit Trinkwassereignung und Maßnahmen gegen Legionellen wie Zirkulation und Spülkonzepte. In Kliniken gelten besonders strenge Vorgaben.
Beides kommt vor. Kleinere Maßnahmen werden als eigenes Los ausgeschrieben, größere Projekte bündeln Sanitär, Heizung und Lüftung als SHK- oder TGA-Paket, jeweils als Bauleistung nach VOB/A.
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