Bund, Länder und Kommunen vergeben laufend Beratungsleistungen, von der Organisationsberatung über die Fördermittelberatung bis zur Begleitung von Digitalisierungsvorhaben. Die Vergabe läuft meist nach VgV oder UVgO, häufig im Verhandlungsverfahren mit Bewertung von Konzept und Referenzen. Für Beratungshäuser bedeuten Rahmenverträge planbare Auslastung.
Öffentliche Auftraggeber, die zuletzt am häufigsten Beratung-Vergaben veröffentlicht haben.
Analyse und Neuausrichtung von Verwaltungsabläufen und Prozessen für Ministerien und Kommunen
Begleitung von Reformen, Standortkonzepten und Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für die öffentliche Hand
Unterstützung bei Antrag und Verwendungsnachweis von Förderprogrammen der EU und des Bundes
Begleitung von Umstrukturierungen und Personalentwicklung in Behörden und Landesbetrieben
Unter Beratung fassen öffentliche Auftraggeber ein weites Feld freiberuflicher Leistungen zusammen, von der strategischen und organisatorischen über die technische bis zur wirtschaftlichen und rechtlichen Beratung. Auftraggeber sind Ministerien, nachgeordnete Behörden, Kommunen und öffentliche Unternehmen, die externes Fachwissen für Projekte, Gutachten oder Konzepte einkaufen. Weil Beratung als geistig-schöpferische Leistung gilt und der Bedarf sich vorab schwer eindeutig beschreiben lässt, kommt oberhalb der EU-Schwellenwerte häufig das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb zum Einsatz. Unterhalb greift die öffentliche oder beschränkte Ausschreibung nach UVgO. Für wiederkehrenden Bedarf schließen Behörden Rahmenvereinbarungen, aus denen sie einzelne Beratungspakete abrufen. Der Ablauf reicht von der Bekanntmachung über die Angebots- oder Konzeptphase bis zum Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot.
Beratungsleistungen werden als Dienstleistungen nach der VgV oberhalb und der UVgO unterhalb des Schwellenwerts vergeben; ein eigenes Baugewerk-Regime wie die VOB/A greift hier nicht. Ihre Eignung belegen Beratungshäuser vor allem über einschlägige Referenzen vergleichbarer Projekte, die Qualifikation und Berufserfahrung der vorgesehenen Berater sowie Angaben zum Umsatz und zur Berufshaftpflichtversicherung. Häufig verlangt werden zudem ein Nachweis zur Datensicherheit oder ein Qualitätsmanagement nach ISO 9001. Weil der Preis allein die Beratungsqualität nicht abbildet, entscheidet meist nicht der niedrigste Preis, sondern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. In die Wertung fließen das methodische Vorgehen, das Projektteam, ein Konzept und teils eine Präsentation ein, sodass fachliche Substanz gegenüber dem reinen Angebotspreis Gewicht erhält.
KI findet täglich passende Vergaben für Sie – basierend auf Ihrem Suchprofil.
Vertraut von 1.000+ Unternehmen



Beratungsleistungen fallen als freiberufliche oder gewerbliche Dienstleistungen unter die VgV oberhalb der EU-Schwellenwerte oder die UVgO darunter. Oberhalb der Schwelle wird häufig das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gewählt, da Konzept und Vorgehen individuell bewertet werden.
Gefordert werden meist einschlägige Referenzprojekte der letzten drei Jahre, Qualifikationsprofile der eingesetzten Berater, Umsatzzahlen und Nachweise zur Berufshaftpflicht. Die fachliche Eignung des vorgesehenen Projektteams fließt oft direkt in die Wertung ein.
Der Preis ist selten allein ausschlaggebend. Auftraggeber gewichten Konzeptqualität, Methodik, Projektteam und teils eine Präsentation. Das wirtschaftlichste Angebot ergibt sich aus dem Verhältnis von Qualität und Honorar.
Auf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen zum Thema Beratung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nutzen Sie unsere intelligente Suchfunktion und Filter, um gezielt passende Aufträge zu finden.
Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.
Keine Ausschreibung verpassen