Verwaltungen und öffentliche Unternehmen beauftragen Trainer, um die Verhaltens- und Handlungskompetenzen ihrer Beschäftigten zu stärken, etwa in Führung, Kommunikation, Konfliktlösung oder Deeskalation. Ausgeschrieben werden Formate in Präsenz und online, oft als Rahmenvertrag. Coaches und Trainingsanbieter finden hier wiederkehrende Aufträge.
Öffentliche Auftraggeber, die zuletzt am häufigsten Training-Vergaben veröffentlicht haben.
Entwicklung von Führungskompetenzen und Managementwissen für Amts- und Abteilungsleitungen
Gesprächsführung, Kundenorientierung und Bürgerkontakt im Verwaltungsalltag
Umgang mit Konflikten und Übergriffen an Bürgerschaltern und im Außendienst
Workshops zur Zusammenarbeit bei Umstrukturierungen und neuen Arbeitsformen
Öffentliche Auftraggeber schreiben Trainings aus, wenn es um den Aufbau von Verhaltens- und Handlungskompetenz geht, etwa Führungskräfte-, Kommunikations-, Konflikt- und Deeskalationstraining. Anders als reine Wissensschulungen zielen diese Aufträge auf praktisches Einüben und Verhaltensänderung. Auftraggeber sind Behörden, Kommunen, Jobcenter, Hochschulen sowie Sicherheitsorganisationen. Vergeben wird als Dienstleistung oberhalb der Schwelle nach VgV, darunter nach UVgO, häufig als Rahmenvereinbarung, aus der wiederkehrende Trainingsabrufe erfolgen. Umfangreiche Programme werden nach Themen oder Zielgruppen in Lose geteilt. Nach der Bekanntmachung reichen Bieter ihr Angebot mit didaktischem Konzept und Trainerprofilen ein, es folgen Wertung und Zuschlag, bei anspruchsvollen Vergaben teils mit Konzeptpräsentation.
Trainingsleistungen werden als Dienstleistung nach VgV oder unterhalb der Schwelle nach UVgO vergeben. Die Eignung belegen Anbieter vor allem über die Qualifikation und Erfahrung ihrer Trainer, über Referenzen vergleichbarer Maßnahmen und über ein tragfähiges didaktisches Konzept. Für arbeitsmarktnahe Trainings, die über Jobcenter oder Agentur für Arbeit finanziert werden, ist häufig eine Trägerzulassung nach der AZAV erforderlich. Je nach Auftrag werden ein Qualitätsmanagement, methodische Ansätze und Evaluationskonzepte verlangt. Bei der Wertung zählt das Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich stärker als der reine Preis, weil Trainerkompetenz, didaktische Qualität und Praxistransfer über den Erfolg entscheiden. Die Konzeptqualität erhält daher oft ein hohes Gewicht in der Angebotswertung.
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Training entwickelt Verhaltensweisen und Handlungskompetenzen durch Übung, Rollenspiele und Feedback, etwa im Umgang mit schwierigen Gesprächen. Eine Schulung vermittelt dagegen Fachwissen. Deshalb werden beide meist getrennt ausgeschrieben.
Gefragt sind Präsenzworkshops, Onlineformate und teils Einzelcoachings. Auftraggeber legen Teilnehmerzahl, Umfang und Zielgruppe fest und vergeben häufig einen Rahmenvertrag, aus dem einzelne Trainingstermine abgerufen werden.
Verlangt werden einschlägige Trainer- und Coachingausbildungen, Referenzen im öffentlichen Sektor sowie ein methodisches Konzept. Bei Spezialthemen wie Deeskalation ist nachgewiesene Praxiserfahrung entscheidender als der Preis.
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