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Konzeption und Umsetzung der Wahlunterlagen für die Mieterrats- und Mieterbeiratswahlen

Gegenstand der Ausschreibung sind konzeptionelle, gestalterische und produktionstechnische Dienstleistungen für die Durchführung der Mieterbeirats- und Mieterratswahlen. Der Auftrag umfasst u. a.: Analyse, Neukonzeption und Gestaltung aller Wahlunterlagen (für alle Wahlphasen) im Gewobag-Corporate-Design, inkl. Textredaktion, mehrsprachiger Inhalte und Lektorat verständliche und moderne Aufbereitung des komplexen Wahlsystems sowie Stärkung und visuelle Hervorhebung der digitalen Kandidatur und Wahl Konzeption eines neuen, interaktiven Formats für Infotreffen zum Amt des Mieterbeirats (inkl. Entwicklung von mind. zwei methodischen Vorschlägen, anwendbar innen/außen, mobil und wiederverwendbar, sowie deren Umsetzung und Produktion) Organisation, Steuerung und Qualitätssicherung der weiteren Dienstleister (z. B. Druckerei, Kurierdienstleister) sowie Produktion und Lieferung der Wahlunterlagen und Aushänge. Ziel ist eine erhöhte Verständlichkeit und Attraktivität der Wahlen, um mehr Mieterinnen und Mieter zur Kandidatur und Wahlteilnahme zu motivieren.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
02.07.26
Fragenfrist
28.07.26
Abgabefrist
05.08.26
Öffnung
05.08.26
Vertragsbeginn
01.12.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Berlin, Deutschland
E-Mail
einkauf@gewobag.de
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Telefon
+4930 4708-1562
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Website
https://www.gewobag.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Der durchschnittliche Konzern/Gesamtumsatz in den anzugebenden Jahren (2023,2024,2025) muss dabei mindestens den nachstehenden Umsatz p.a. betragen: 350.000,00 EUR

  • Der durchschnittliche Umsatz vergleichbarer Leistungen in den anzugebenden Jahren (2023,2024,2025) muss dabei mindestens den nachstehenden Umsatz p.a. betragen: 150.000,00 EUR

  • Der Bieter erklärt, folgende Anzahlen von Mitarbeitern in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren ( 2023,2024,2025) durchschnittlich beschäftigt zu haben: 9

  • Unter Beachtung der geforderten Mindestanforderungen macht der Bieter/die Bietergemeinschaft nachfolgend Angaben zu Referenzen von mindestens 2 Projekten aus den letzten 5 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Den Maßstab für die Vergleichbarkeit der Leistungen bildet die Beschreibung der Leistung im Leistungsverzeichnis. Es sind Angaben zu nachfolgenden Punkten zu machen

    • Bezeichnung Referenzprojekt Beschreibung der erbrachten Leistung Unternehmen, das die Leistung erbracht hat (Firma des Einzelbieters oder des Mitglieds der Bietergemeinschaft oder des Unternehmens, dessen Fähigkeiten man sich bedient) Auftraggeber (mit Adresse) Ansprechpartner beim Auftraggeber (mit Telefonnummer): Volumen der eigenen erbrachten Leistung: in EUR netto Zeitraum der Leistungserbringung der erbrachten Leistung (von MM/JJ bis MM/JJ). Darüber hinaus sind Mindestanforderungen zu erfüllen und 7 Spezifika auszuwählen:
    • Mindestanforderungen:
    • Jede eingereichte Referenz muss mindestens vier von den sieben vorgegebenen Spezifika erfüllen.
    • 1. Projektmanagement und Steuerung
    • 2. Berücksichtigung aktueller Trends
    • 3. Branchen-Wissen
    • 4. Berücksichtigung von Qualitätssicherung
    • 5. Datenschutz und Informationssicherheit
    • 6. Öffentlicher Auftraggeber
    • 7. Städtischer Wohnungsbau
    • Die Erfüllung von den Spezifika Nummer sechs und sieben sind zwingend erforderlich:
    • - Öffentlicher Auftraggeber
    • - Städtischer Wohnungsbau mit mind. 10.000 Wohneinheiten
    • Der Nachweis der zusätzlichen Spezifika erfolgt ausschließlich durch Ankreuzen der zutreffenden Kriterien in der Referenztabelle.
  • Der Bieter / die Bietergemeinschaft weisen eine ausreichende Betriebshaftpflicht nach von mindestens 3 Mio. € für einen fahrlässig verursachten einzelnen Schadensfall, mit Ausnahme der Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Der Nachweis zur Berufshaftpflicht hat mindestens 10 Kalendertage nach der Zuschlagserteilung zu erfolgen. Zweifach maximiert.

  • Der Bewerber/bei Bewerbergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft erklärt, dass • er/sie alle rechtlichen (insbesondere berufsrechtlichen) Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt/erfüllen, • über sein/ihr Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, • er/sie sich nicht in Liquidation befindet/befinden, • er/sie im Rahmen seiner/ihrer beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat/haben, die seine/ihre Zuverlässigkeit als möglichen Erbringer der ausgeschriebenen Leistungen entfallen lassen würde, • er/sie seine/ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat/haben, • keine der Personen, deren Verhalten ihm/ihnen zuzurechnen ist, aus einem der in § 123 GWB genannten Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist, • er/sie sich bewusst ist/sind, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge haben kann, • insbesondere die getätigten Angaben und Erklärungen zu den Eignungskriterien der Wahrheit entsprechen und • er/sie die Regelungen des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) und des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) zur Kenntnis genommen hat/haben und weder die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG noch die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 AEntG bzw. §98c AufenthG vorliegen, Die Gewobag behält sich vor, vor Zuschlagserteilung geeignete Nachweise von den Bewerbern/ den Bewerbergemeinschaften zu fordern, um die abgegebenen Eigenerklärungen überprüfen zu können. Legt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die geforderten Nachweise nach Aufforderung durch die Gewobag nicht, nicht fristgemäß oder nicht vollständig vor, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Bei Bewerbern /Bewerbergemeinschaften aus dem EU-Ausland sind von der Gewobag geforderte Nachweise nach dem Recht ihres Heimatstaates zu erbringen. Soweit es um Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister geht, muss das Register Auskunft über nachfolgende Vorgänge erbringen: Verwaltungsentscheidungen (Gewerbeuntersagungen, Rücknahme von Erlaubnissen, Konzessionen etc.), Verzichte auf eine Zulassung zu einem Gewerbe oder einer sonstigen wirtschaftlichen Unternehmung während eines Rücknahme oder Widerrufverfahrens, Bußgeldentscheidungen wegen bei oder im Zusammenhang mit der Gewerbeausübung begangener Ordnungswidrigkeiten sowie bestimmte strafgerichtliche Verurteilungen wegen bei oder im Zusammenhang mit der Gewerbeausübung begangener Straftaten. Sämtliche Nachweise, Bescheinigungen bzw. Erklärungen sind auf Verlangen des Auftraggebers auch für Nachunternehmer zu erbringen. Diese Anforderung gilt auch für Nachunternehmer von Bewerbern aus dem EU-Ausland.

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Vertragsentwurf156 KB8 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
Projektplan37 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB6 Seiten
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