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Forschungsprojekt - DZSF - Vegetationsbasierte Maßnahmen zur Reduktion des Böschungsbrandrisikos im Schienenverkehr

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.05.2026
Angebotsfrist
08.07.2026
Zunehmende Hitze- und Dürreperioden erhöhen das Risiko von Böschungsbränden entlang von Bahnstrecken und führen regelmäßig zu Störungen im Schienenverkehr. Bisher fehlen praxistaugliche Konzepte, um dieses Risiko wirksam zu reduzieren. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Erprobung vegetationsbasierter Brandbarrieren an Bahnböschungen. Dafür werden geeignete Pflanzen identifiziert, experimentell auf ihr Brandverhalten untersucht und in Labor- sowie Praxisversuchen getestet. Anschließend wird ein Prototyp unter realen Bedingungen über mehrere Vegetationsperioden beobachtet. Das Vorhaben soll wissenschaftlich fundierte und anwendbare Lösungen liefern, die bei Planung, Ausbau und Instandhaltung von Bahnstrecken eingesetzt werden können. Damit trägt es zur Verbesserung der Betriebssicherheit und zur Stärkung der Klimaresilienz der Schieneninfrastruktur bei.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
07.05.26
Fragenfrist
26.06.26
Abgabefrist
08.07.26
Öffnung
09.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert
331.339 €
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
Vertragslaufzeit
48 Tage
E-Mail
vergabestelle@eba.bund.de
Freischalten
Telefon
Website
http://www.eisenbahn-bundesamt.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Eignungskriterien für die Teilnahme an dieser öffentlichen Ausschreibung lauten

    • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.2. der Bieterinformation), wirtschaftliche
    • und finanzielle Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.3.)
    • sowie Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Unterpunkt 3.4.). Bei Bietergemeinschaften ist kurz darzustellen, wie die Partner zu einer Teilleistung beitragen und die Eignung im gesamten Projekt sichergestellt wird.
    • Eignungskriterien werden nicht gewichtet. Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3) und der Referenzliste (Anlage 2). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.
  • In Bezug auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit müssen folgende Anforderungen vom Bieter erfüllt werden

    • Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu folgenden Eignungskriterien:
    • 1. Vegetationskunde sowie Kenntnisse zu einheimischen Pflanzenarten und deren physikalischen, biologischen und strukturellen Eigenschaften im Kontext von Trockenheit und Hitze
    • praktische Erfahrung in Bereichen wie Botanik und Pflanzenphysiologie (z. B. Bestimmung von Wassergehalten, Untersuchung von Stressreaktionen)
    • 2. Brandverhalten von Vegetation sowie Kenntnisse zu Entzündungsprozessen und Einflussfaktoren (z. B. Wassergehalt, Pflanzenstruktur), einschließlich praktischer Erfahrung mit Brand- und Entzündungsversuchen
    • 3. Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Untersuchungen, insbesondere Labor- und praxisnahen Feldversuchen
    • Nachweis durch mindestens zwei einschlägige wissenschaftliche Veröffentlichungen in peer-reviewten Fachzeitschriften
    • 4. Erstellung und Aufbereitung wissenschaftlicher Berichte sowie nachvollziehbare Dokumentation von Forschungsergebnissen
    • Erfahrung aus mindestens zwei erfolgreich durchgeführten fachlich einschlägigen Projekten.
    • Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird anhand einer vom Bieter zusammengestellten Referenzliste für die oben geforderten Kompetenzen überprüft. Daher ist ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z.B. durch vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Normungsausschüssen (mindestens drei aussagekräftige und möglichst aktuelle Referenzen, z. B. Projekte, Veröffentlichungen oder Studien mit klarem Bezug zur ausgeschriebenen Leistung) - beizufügen.
    • Zu jeder Referenz sind folgende Angaben unter Verwendung des Vordrucks der Anlage 2 (Referenzliste) zu machen:
    • • Auftraggeber, inkl. Kontaktdaten
    • • Inhaltlich aussagekräftige Kurzbeschreibung des Projektes. Der Bieter hat den Bezug zur ausgeschriebenen Leistung nachvollziehbar zu belegen
    • • Zuordnung zum geforderten Eignungskriterium
    • • Leistungszeitraum.
    • Es ist darüber hinaus nachzuweisen, dass die mit der Durchführung der einzelnen Teilleistungen beauftragten Personen die hierfür notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse haben, durch z.B. Abschlusszeugnisse, Qualifikationsnachweise, Referenzprojekte.
    • Die Bildung einer Bietergemeinschaft zur besseren Abdeckung der geforderten technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist möglich. Die Aufgabenverteilung und die Zuständigkeiten für jede Teilleistung müssen dargelegt werden und es muss die Benennung eines Projektverantwortlichen erfolgen.
  • Der Nachweis erfolgt mittels Eigenerklärung (Anlage 3) des Bieters.

Zuschlagskriterien

  • Qualität 70%: Gewichtung der Qualität: 70%

  • Preis 30%: Gewichtung des Preises: 30%

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