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Forschungsprojekt - DZSF - Wirtschaftliche Betrachtung von partnerschaftlicher Projektabwicklung im Bahnbau

Auftraggeber
Veröffentlicht
28.04.2026
Angebotsfrist
21.07.2026
Ziel des Projektes ist es, eine aussagekräftige, unabhängige Bewertung zu erbringen, ob die Anwendung der partnerschaftlichen Projektabwicklung bei komplexen Eisenbahninfrastrukturvorhaben des Bundes wirtschaftlicher als die konventionelle Projektabwicklung ist. Die partnerschaftliche Projektabwicklung stellt in Deutschland eine neue Form der baulichen Projektabwicklung bei Schieneninfrastrukturprojekten des Bundes dar, so dass die theoretischen Potentiale (u. a. eine höhere Geschwindigkeit bei der Projektabwicklung sowie eine höhere Qualität der Auftragsausführung der Baumaßnahmen, bessere Ausnutzung begrenzter Planungs- und Baukapazitäten und geringere Kosten) weder bestätigt noch widerlegt werden können. Daher sollen im Projekt Kennzahlen entwickelt werden, um die zwei Ansätze der Projektabwicklung miteinander zu vergleichen.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
28.04.26
Fragenfrist
01.07.26
Abgabefrist
21.07.26
Öffnung
22.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert
4.285.714 €
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
Vertragslaufzeit
90 Tage
E-Mail
vergabestelle@eba.bund.de
Freischalten
Telefon
Website
http://www.eisenbahn-bundesamt.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Eignungskriterien für die Teilnahme an dieser öffentlichen Ausschreibung lauten

    • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.2. der Bieterinformation), wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.3.)
    • sowie Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Unterpunkt 3.4.). Bei Bietergemeinschaften ist kurz darzustellen, wie die Partner zu einer Teilleistung beitragen und die Eignung im gesamten Projekt sichergestellt wird.
    • Eignungskriterien werden nicht gewichtet. Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3) und der Referenzliste (Anlage 2). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.
  • In Bezug auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit müssen folgende Anforderungen vom Bieter erfüllt werden

    • Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu folgenden Eignungskriterien:
    • 1. Erfahrung mit Methoden und Verfahren der integrierten sowie konventionellen Projektabwicklung
    • 2. Erfahrung mit Baukostenkalkulation und dem praktischen Baubetrieb
    • 3. Erfahrung mit dem Bahnbetrieb und den baulichen Anforderungen der Schieneninfrastruktur
    • 4. Erfahrung in der gutachterlichen Begleitung von Bauprojekten mit IPA
    • 5. Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Untersuchungen
    • 6. Erstellung von wissenschaftlichen Berichten.
    • Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird anhand einer vom Bieter zusammengestellten Referenzliste für die oben geforderten Kompetenzen überprüft. Daher ist ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen der beteiligen Mitarbeitenden- z. B. durch vergleichbare Projekte und (wissenschaftliche) Veröffentlichungen (je 3-5 aussagekräftige, möglichst aktuelle, relevante und verfügbare Quellen) - beizufügen.
    • Zu jeder Referenz sind folgende Angaben unter Verwendung des Vordrucks der Anlage 2 (Referenzliste) zu machen:
    • • Auftraggeber, inkl. Kontaktdaten
    • • Inhaltlich aussagekräftige Kurzbeschreibung des Projektes. Der Bieter hat den Bezug zur ausgeschriebenen Leistung nachvollziehbar zu belegen
    • • Zuordnung zum geforderten Eignungskriterium
    • Leistungszeitraum. Es ist darüber hinaus nachzuweisen, dass die mit der Durchführung der einzelnen Teilleistungen beauftragten Personen die hierfür notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse haben, durch z. B. Abschlusszeugnisse, Qualifikationsnachweise, Referenzprojekte.
    • Die Bildung einer Bietergemeinschaft zur besseren Abdeckung der geforderten technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist möglich. Die Aufgabenverteilung und die Zuständigkeiten für jede Teilleistung müssen dargelegt werden und es muss die Benennung eines Projektverantwortlichen erfolgen.
  • Der Nachweis erfolgt mittels Eigenerklärung des Bieters (Anlage 3).

Zuschlagskriterien

  • Qualität 70%: Gewichtung der Qualität: 70%

  • Preis 30%: Gewichtung des Preises: 30%

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