Frist abgelaufen

VgV Tragwerksplanung - Neubau Pflegeheim, Stadt Walldorf

Auftraggeber
Veröffentlicht
18.12.2023
Angebotsfrist
Die Stadt Walldorf beabsichtigt den Neubau eines ergänzenden neuen Pflegeheims in Walldorf Süd. Parallel zum VgV Verfahren läuft bereits ein Architektenwettbewerb. Die Preisgerichtssitzung zum Wettbewerb fand im November 2023 statt. Aktuell werden die Verhandlungen mit den Preisträgern durchgeführt. Für das Projekt werden nun Fachplaner für Tragwerksplanung, Fachplanung TGA (HLS) und Fachplanung TGA (Elektro) und Projektsteuerung mittels Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Die Stadt Walldorf hat den Beschluss gefasst einen Neubau eines ergänzenden neuen Pflegeheims in Walldorf Süd zu erstellen. Über das bestehende Pflegeheim der Astor-Stiftung kann die Gesamtversorgung für die Pflege in Walldorf nicht mehr allein geleistet werden. Der Bedarf für weitere Pflegeplätze in Walldorf ist schon jetzt vorhanden. Das neue Pflegeheim soll mit 100 Plätzen auf einem Grundstück von ca. 7400m² realisiert werden. Bauherr der Einrichtung ist die Stadt Walldorf. Die Trägerschaft mit dem Betrieb wird die Astor-Stiftung übernehmen. Ziel ist es, die Errichtung eines zeitgemäßen und zukunftsfähigen Pflegeheims, das sich zur Aufgabe macht, ein attraktiver Lebensort für Menschen mit Pflegbedarf zu sein. Das Gebäude soll wirtschaftlich erstellt und betrieben werden können. Grundlage hierfür kann eine flächen- und baukörperoptimierte Planung auch im Sinne eines energieoptimierten Konzeptes sein. Ergänzend zur Funktion Pflegeheim sollen darüber hinaus in einem Dachgeschoss Seniorenwohnungen im Sinne eines betreuten Wohnens untergebracht werden. Auf dem Grundstück ist von einer dreigeschossigen Bebauung mit einem möglichen Staffelgeschoss auszugehen. Für das Wettbewerbsgrundstück existiert noch kein gültiger Bebauungsplan, es wurde jedoch 2019 ein Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Walldorf-Süd 3.BA gefasst. Im Wettbewerbsgebiet sind noch keine Leitungstrassen vorhanden. Die Technische Erschließung des Gebietes wird mit den Erschließungsmaßnahmen des Gesamtgebietes Walldorf-Süd 3. Bauabschnitt zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Kosten geschätzt KG 300+400 brutto ca. 24 Mio. € Für die Seniorenwohnungen sind Fördermaßnahmen geplant. Die NUF des Pflegeheims wird voraussichtlich ca. 4.500 m² zuzüglich Seniorenwohnen betragen. Geplanter zeitlicher Ablauf: Planungsbeginn Sommer 2024, Fertigstellung 2027 Für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6, inkl. Objektüberwachung wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe, ebenso hält sich der Aufraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb einer Leistungsstufe selbst oder durch Dritte erbringen zu lassen. Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 24.04.2024 statt.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
18.12.23
Teilnahmefrist
25.01.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Walldorf, Deutschland
Vertragslaufzeit
40 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
wettbewerb@kohlergrohe.de
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Telefon
071176963936
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Website
https://www.walldorf.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • insgesamt 20%, 100 mögliche Punkte Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur: Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärung abgeben: Eigenerklärung über den Umsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren. Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren.

  • insgesamt 80%, 400 mögliche Punkte. Jeder Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben.

    • Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern.
    • Es sollen 2 Referenzen eingereicht werden. Referenz A und B sind zwingend erforderlich. Referenz A und B kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden.
    • Mehrfachnennungen sind nicht möglich.
    • Die Referenzen müssen im Büro des Bewerbers erbracht worden sein.
    • Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte: insgesamt max. jeweils 200 Punkte je Referenz (40%).
    • Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 500 Punkte erreicht werden.
    • Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.
    • Referenz A - zwingend:
    • Nachweis eines realisierten Projekts vergleichbar hinsichtlich der Komplexität des Tragwerks, vom Bewerber erbracht. (Kriterien der Vergleichbarkeit: Neubau eines Gebäudes mit mindestens 3 Obergeschossen und ein Untergeschoss, ca. 6.000 m² NUF)
    • Für Referenz A gilt folgende Mindestanforderung:
    • - Nachweis eines realisierten Projekts vergleichbar hinsichtlich der Komplexität des Tragwerks
    • - KG 300-400 brutto mind. 9 Mio. €
    • - Leistungszeitraum 2013 - 2023 (Rohbau fertiggestellt)
    • - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 - 6) im Unternehmen
    • Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.
    • Referenz B - zwingend:
    • Nachweis eines realisierten Projekts vergleichbar hinsichtlich der Komplexität des Tragwerks, vom Bewerber erbracht. (Kriterien der Vergleichbarkeit: Neubau eines Gebäudes mit mindestens 3 Obergeschossen und ein Untergeschoss, ca. 3.000 m² NUF)
    • Für Referenz B gilt folgende Mindestanforderung:
    • - Nachweis eines realisierten Projekts vergleichbar hinsichtlich der Komplexität des Tragwerks
    • - KG 300-400 brutto mind. 5 Mio. €
    • - Leistungszeitraum 2013 - 2023 (Rohbau fertiggestellt)
    • - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 - 6) im Unternehmen
    • Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.
    • Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.
  • Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:: Teilnahmeberechtigt sind natürliche, bzw. juristische Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur der Fachrichtung Tragwerksplanung berechtigt sind, oder Nachweis einer vergleichbaren Qualifikation. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.

Zuschlagskriterien

  • Projektorganisation

  • Projekteinschätzung und Vorgehensweise durch den Projektleiter

  • Projektmanagement

  • Honorarangebot

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