Veröffentlichung 02.06.25 | Fragenfrist 16.06.25 | Abgabefrist 24.06.25 | Öffnung 24.06.25 |
Eignungskriterien
Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem der Bieter niedergelassen ist, entweder durch die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch sonstigen Nachweis über die erlaubte Berufsausübung.
Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.5 zu Teil A) über den Gesamtumsatz des Unternehmens, bezogen auf die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft werden addiert. Umsätze von eignungsleihenden Unternehmen werden in die Berechnung einbezogen, wenn mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unternehmens gemäß dem vorgegebenen Formblatt vorgelegt wird.
Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.6 zu Teil A) über den Umsatz für den Tätigkeitsbereich, der Gegenstand der Ausschreibung (Projektsteuerungsleistungen gemäß Leistungsbild Projektsteuerung (AHO Schrift Nr. 9) für den Bau von Hochbauten im Bestand) ist, bezogen auf die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben vorhanden sind. Mindestanforderung: Durchschnittlicher Jahresumsatz aus vergleichbaren Leistungen Projektsteuerungsleistungen mindestens 400.000 EUR (netto) im Durchschnitt für die benannten Geschäftsjahre.
Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.4 zu Teil A) zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB.
Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.7 zu Teil A) zum Nichtvorliegen eines Russland-Bezugs im Sinne des Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Europäischen Rates vom 08.04.2022.
Eigenerklärung (Vordruck Anlage A.8 zu Teil A) über innerhalb der letzten zehn Jahre (maßgeblich ist der Zeitpunkt der Einreichung der Angebote nach dieser Auftragsbekanntmachung) erbrachte vergleichbare Leistungen des Bieters (hier: Projektsteuerungsleistungen der Projektstufen 1 bis 5 gemäß AHO Schrift Nr. 9). Anzugeben sind dabei je Referenz (a) Art und Umfang der Leistung (Projektbeschreibung), (b) Art und Umfang des Projektes (Baumaßnahme unter Angabe der Projektkosten KG 200 bis 600, Ausführungen zu Sanierung und Modernisierung), (c) der Auftraggeber mit Ansprechstelle (Telefonnummer/E-Mail-Adresse) sowie (d) den Erbringungszeitpunkt/-zeitraum, Fertigstellungszeitpunkt. Mindestanforderungen: Der Bewerber muss mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte benennen können. Die Projektkosten (KG 200-600) müssen mindestens 4 Mio. Euro netto betragen und die Projektstufen 1 bis 5 umfasst haben. Jede Referenzleistung muss Projektsteuerungsleistungen gemäß Leistungsbild Projektsteuerung (AHO-Schrift Nr. 9) für den Bau von Hochbauten im Bestand umfassen. Erforderlich, aber auch ausreichend ist insoweit, dass die beauftragten Projekte in den letzten zehn Jahren (maßgeblich ist der Zeitpunkt der Einreichung der Angebote nach dieser Auftragsbekanntmachung) jeweils fertiggestellt wurden.
Zuschlagskriterien
Preis: Die Wertungspunkte für das Kriterium "Preis" werden aus der Wertungssumme des Angebotes unter Bezugnahme auf die von dem Bieter eingereichten und unterschriebenen Preisblätter als Anlage zu den Verfahrensbedingungen (Teil A) ermittelt. Der niedrigste Preis erhält die maximal erreichbare Wertungspunktzahl von 450 Punkten. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Wertungspunktermittlung für die dazwischen liegenden Angebotspreise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Projektsteuerungs-Konzept: Vom Bieter wird erwartet, dass er die organisatorische Herangehensweise an die Aufgabe sowie die vorgesehene Arbeitsweise erläutert. Auf die Besonderheiten der hier ausgeschriebenen Leistungen ist wie folgt einzugehen: Darstellung Vorgehen zur Qualitätssicherung der Leistungen in der Planungsphase und Ausführungsphase unter Berücksichtigung der vorgesehenen Bauleistungen. Angesprochen werde könnten insoweit (ohne Anspruch auf Vollständigkeit die folgenden Themen: Termin-/ Baufortschrittskontrollen, Organisation der Planprüfung, Risikoanalyse/Risikomanagement, Vorbereitung und Herbeiführung von Entscheidungen, Berichterstattung, Art und Weise der Dokumentation, bei besonderen Bausituationen / Darstellung des Änderungsmanagements.
Konzept zur Kommunikation mit dem Auftraggeber: Die Vergabestelle erwartet die Vorlage eines Kommunikationskonzepts. Hierzu wird vom Bieter/Bietergemeinschaft erwartet, dass er in einem Kommunikationskonzept die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber darstellt. Sinnvoll erscheinen dabei insbesondere Aussagen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zu folgenden Aspekten: - Kommunikationsprozesse im Verhältnis zu dem Auftraggeber (ggf. Abstimmung und Verteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Auftragnehmer und Nachunternehmer), - Erreichbarkeit der Ansprechpartner des Auftragnehmers für den Auftraggeber, - Reaktion auf Fehler / besondere Situationen, - Dokumentation der Kommunikation zwischen den Parteien. Zu beachten ist ferner, dass die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht geändert oder unterschritten werden dürfen. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
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