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Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Eiweiler, Teilmaßnahme: TWA

Auftraggeber
Veröffentlicht
02.07.2026
Angebotsfrist
Der Talsperrenverband Nonnweiler plant die Errichtung der Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Eiweiler. Die Vergabeeinheit VE05 umfasst die Leistungen der zugehörigen Maschinentechnik + Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind sämtliche Leistungen für die Maschinentechnik+ Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik für die Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Eiweiler. Der Inhalt der vorliegenden Ausschreibung (Vergabeeinheit 05) besteht im Wesentlichen aus der Technischen Ausrüstung der Trinkwasseraufbereitungsanlage mit einer Aufbereitungskapazität von max. 800m³/h. Die Aufbereitung ist mittels Ultrafiltrationsmembranen, nachfolgender Kalksteinfiltration und UV-Desinfektion vorgesehen. Die Schlammbehandlung erfolgt mittels Lamellenseparator und Bandfilter. Im Einzelnen können die Leistungen dem Leistungsverzeichnis (Anlage A0), den Unterlagen unter Anlage B sowie den Planunterlagen unter Anlage C entnommen werden. Die Leistungen für die Maschinentechnik + Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik werden gemäß § 13 Abs. 1 SektVO im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (2-stufiges Verfahren) ausgeschrieben. Das Vergabeverfahren gliedert sich in mehrere Stufen. Interessierte Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften beteiligen sich zunächst an einem Teilnahmewettbewerb, indem sie ihren Teilnahmeantrag mit den darin genannten ergänzenden Unterlagen und Nachweisen einreichen. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften, für welche nach Prüfung der Teilnahmeanträge keine Ausschlussgründe vorliegen und welche alle Eignungsanforderungen erfüllen, erreichen die zweite Verfahrensstufe. Sie werden zu gegebener Zeit zur Abgabe ihres Erstangebotes aufgefordert und zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Wichtig: Angebote sind erst in der zweiten Verfahrensstufe nach gesonderter Aufforderung einzureichen. Näheres zum Verfahrensablauf in den einzelnen Verfahrensstufen ist den Abschnitten 5 und 6 der Infobroschüre zu entnehmen. Für die Ausführung der Leistung gelten folgende Fristen: Teilinbetriebnahme mit 400 m3/h Trinkwasserlieferung: 31.12.2028 Fertigstellung der Anlage mit der vollen Aufbereitungsmenge von 800 m3/h: 30.04.2029 Angaben zu Ausführungs- und Zwischenfristen sowie zu Vertragsstrafen sind dem Vertragsentwurf (Anlage A26) zu entnehmen. Alle Informationen zu dem Vergabeverfahren und eine Übersicht über sämtliche Ausschreibungsunterlagen können der Infobroschüre entnommen werden.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
02.07.26
Teilnahmefrist
03.08.26
Vertragsbeginn
30.11.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
13.800.000 €
Erfüllungsort
Nonnweiler, Deutschland
E-Mail
info@talsperre-nonnweiler.de
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Telefon
+49 6873 9920 02
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Mindestanforderung an die Referenzen in der 1. Verfahrensstufe (Teilnahmewettbewerb)
    • Für den Bewerber, für weitere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und für Nachunternehmen wird ein Nachweis zu einer Eintragung im Handelsregister oder einem vergleichbaren Register verlangt, welcher nicht älter als 6 Monate sein darf.
    • Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in der 1. Verfahrensstufe (Teilnahmewettbewerb)
    • Erklärung einer Bank mit Bestätigung der Kundenverbindung, Angaben zur Kontoführung sowie Beurteilung der finanziellen Verhältnisse als Fremdnachweis (nicht älter als 3 Monate), jeweils für Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und Nachunternehmen mit Eignungsleihe.
    • Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in der 1. Verfahrensstufe (Teilnahmewettbewerb)
    • Erklärung über eine Berufshaftpflichtversicherung in geeigneter Höhe (mindestens 2 Millionen € je Schadensfall für Personen- und Sachschäden plus 5.000.000 € je Schadensfall für Vermögensschäden, wobei die Deckungssummen pro Versicherungsjahr 2-fach maximiert zur Verfügung stehen
    • bei einer aktuell niedrigeren Höhe kann auch eine Bescheinigung der Versicherung vorgelegt werden, in der bestätigt wird, dass bei einer Beauftragung die Versicherungssumme auf die vorgegebene Mindesthöhe angepasst wird / werden kann). Im Falle einer Bewerbergemeinschaften muss die gesamtschuldnerische Haftung in einer Arbeitsgemeinschaft von der Deckung umfasst sein.
    • Mindestanforderung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in der 1. Verfahrensstufe (Teilnahmewettbewerb)
    • Der durchschnittliche Jahresumsatz für die Jahre 2023, 2024, 2025 mit vergleichbaren Leistungen der Maschinentechnik für Wasseraufbereitungsanlagen muss für den Leistungserbringer der Maschinentechnik mindestens 10 Mio. € brutto betragen.
    • Der durchschnittliche Jahresumsatz für die Jahre 2023, 2024, 2025 mit vergleichbaren Leistungen der Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik für Wasseraufbereitungsanlagen muss für den Leistungserbringer der Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik mindestens 3 Mio. € brutto betragen.
    • Der Auftraggeber behält sich vor, für die jeweils mit vergleichbaren Leistungen angegebenen Jahresumsätze die Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters vorlegen zu lassen.
    • Mindestanforderung an die Referenzen in der 1. Verfahrensstufe (Teilnahmewettbewerb)
    • a) Mindestens 1 Referenzprojekt zur Maschinentechnik + Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik für die Wasseraufbereitung. Bei dem Projekt muss es sich um den Neubau oder um die Erweiterung/ Ertüchtigung/Sanierung der Maschinentechnik + Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik einer Wasseraufbereitungsanlage handeln. Die Baukosten der Maschinen-, Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik müssen mindestens 6.000.000 € brutto betragen. Der Beginn des Leistungszeitraums für die Maschinen-, Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik darf nicht vor dem 01.07.2016 liegen und die Wasseraufbereitungsanlage muss bis Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags erfolgreich in Betrieb genommen worden sein.
    • Wichtig: In dem Projekt müssen vom Bewerber (ggf. in Arbeitsgemeinschaft und/oder mit Nachunternehmen) Leistungen aus allen zuvor genannten Bereichen, d. h. aus Maschinentechnik, aus Elektrotechnik, aus Messtechnik, aus Steuerungstechnik und aus Regelungstechnik erbracht worden sein. Andernfalls kann die Referenz nicht gewertet werden.
  • Mindestanforderung an die Referenzen in der 1. Verfahrensstufe (Teilnahmewettbewerb) b) Mindestens 2 Referenzprojekte zur Maschinentechnik + Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik für die Trinkwasseraufbereitung mit Ultrafiltration. Bei jedem Projekt muss es sich um den Neubau oder um die Erweiterung/ Ertüchtigung/Sanierung der Maschinentechnik + Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik einer Trinkwasseraufbereitungsanlage mit Ultrafiltration mit einer Menge von aufbereitetem Filtrat von mindestens 200 m³/h handeln. Der Beginn des Leistungszeitraums für den Neubau bzw. die Erweiterung/Ertüchtigung/Sanierung der Maschinen-, Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik darf für keines der Referenzprojekte vor dem 01.07.2016 liegen und die neu errichtete bzw. erweiterte/ertüchtigte/sanierte Trinkwasseraufbereitungsanlage mit Ultrafiltration muss bis zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags erfolgreich in Betrieb genommen worden sind. Wichtig

    • In jedem der Projekte müssen vom Bewerber (ggf. in Arbeitsgemeinschaft und/oder mit Nachunternehmen) Leistungen aus allen zuvor genannten Bereichen, d. h. aus Maschinentechnik, aus Elektrotechnik, aus Messtechnik, aus Steuerungs-technik und aus Regelungstechnik erbracht worden sein. Andernfalls kann die Referenz nicht gewertet werden.
    • Sollte eine Referenz sowohl die Anforderungen aus a) als auch die Anforderungen aus b) erfüllen, darf sie als Eignungsnachweis zu a) und zu b) angegeben werden. Der Referenznachweis muss jeweils von dem Unternehmen vorgelegt werden, welches im Auftragsfalle die jeweilige Leistung für die Trinkwasseraufbereitungsanlage Eiweiler erbringen wird. Sofern nicht die geforderte Zahl der Referenzen vorliegt und jeweils sämtliche Mindestanforderungen an diese erfüllt werden, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Referenzen, welche die Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden nicht gewertet.

Zuschlagskriterien

  • Preis

    • Zuschlagskriterien in der 2. Verfahrensstufe (Angebot und Verhandlung)
    • Das Angebot mit dem niedrigsten Netto-Gesamtpreis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem höheren Netto-Gesamtpreis erhält einen prozentualen Punktabzug, welcher dem Prozentwert entspricht, um den der Netto-Gesamtangebotspreis über dem niedrigsten Netto-Gesamtangebotspreis liegt. Liegt der Netto-Gesamtpreis eines Angebotes beispielsweise 10 % über dem niedrigsten Netto-Gesamtangebotspreis, so erhält der Bieter (100% - 10%) x 10 = 9,0 Punkte. Die erreichte Punktzahl ("vergebene Punkte") wird auf zwei Nachkommastellen gerundet, die erreichte gewichtete Punktzahl ("erzielte Punktzahl") wird auf 1 Nachkommastelle gerundet.
  • Projektumsetzung

    • Zuschlagskriterien in der 2. Verfahrensstufe (Angebot und Verhandlung):
    • Die Baumaßnahme erfordert sowohl im Hinblick auf die Maschinentechnik als auch im Hinblick auf die Elektro-, Mess-, Steuerungs-, Regelungstechnik ein hohes Maß an spezialisierter Fachkenntnis. Dies gilt jeweils für die genannten Einzeltitel als auch für deren funktionsgerechtes Zusammenwirken und die Automation der Anlage. Schwerpunkte hierbei sind die Integration der Ultrafiltrationsanlage in die Prozesse der Trinkwasseraufbereitung, Abwasser- und Schlammbehandlung mit der Automatisierung der Spülprozesse (chemikalienfrei, chemikalienunterstützt) und der halbautomatischen Durchführung der CIP-Reinigungen sowie die programmtechnisch umsetzbaren Maßnahmen zur Überwachung der Membranintegrität und der Trinkwasserqualität. Aufgrund der zu installierenden Technik auf vergleichsweise engem Raum, bestehen besonders hohe Ansprüche an die Bauvorbereitung (Werkplanung, Vorfertigung). Zusätzlich erfordern die einzuhaltenden Zwischen- und Endfristen für die Ausführung der hier ausgeschriebenen Leistungen ein darauf optimal abgestimmtes Umsetzungskonzept. Dies gilt umso mehr, da aufgrund der begrenzten Ableitungsmöglichkeiten (Überleitung Richtung Bostalsee) die Anlageninbetriebnahme in mehreren Teilabschnitten und gestuft erfolgen muss. Der Bieter/die Bietergemeinschaft stellt ein Konzept zur fachlichen und organisatorschen Umsetzung der vertraglich geschuldeten Leistungen im Hinblick auf die Erreichung der Projektziele hinsichtlich Qualitäten, Kosten und Terminen, dar und erläutert dieses. Der Bieter legt einen terminlichen Projektablaufplan vor.
    • Daraus sollten insbesondere Informationen zu den Punkten in der Wertungsmatrix (Ziff. 2.1, Anlage 21) eindeutig hervorgehen.
  • Personaleinsatzkonzept (Aufgabenverteilung, Zusammenarbeit, Koordination, Redundanzen)

    • Zuschlagskriterien in der 2. Verfahrensstufe (Angebot und Verhandlung)
    • Zuschlagskriterien in der 2. Verfahrensstufe (Angebot und Verhandlung):
    • Darstellungen und Erläuterungen zum Einsatzkonzept des Leitungspersonals, einschließlich des eingesetzten Nachunternehmerpersonals, soweit dieses unmittelbar mit der Leistungserbringung betraut ist. Zusammensetzung des Projektteams wie oben erläutert. Die Darstellung hat in Form eines Konzepts oder einer Präsentation im Umfang von nicht mehr als 4 DIN A4-Seiten bzw. (und/oder) 8 Präsentationsfolien zu erfolgen.
    • Bewertet werden insbesondere die Punkte in der Wertungsmatrix (Verweis auf Anlage 21 Wertungsmatrix, Ziff. 2.2).
    • Außerdem können Zusatzpunkte erreicht werden, wenn für die einzelnen Mitglieder des Projektteams eine längere Berufserfahrung nachgewiesen wird (Verweis auf Anlage 21 Wertungsmatrix, Ziff. 2.2).

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