Frist abgelaufen

TGA-Planung Neubau 3-Fach-Sporthalle

Auftraggeber
Veröffentlicht
08.12.2023
Angebotsfrist
19.01.2024
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau einer Dreifachsporthalle auf einer bisher unbebauten Grundstücksfläche nördlich des Nordrings zwischen dem Hallenbad Delbrück und dem Nachtigallenweg. Die Anforderungen der DIN 18032 "Sporthallen - Hallen und Räume für Sport- und Mehrzwecknutzung" sind grundsätzlich zu erfüllen. Bei den Hallenabmessungen und dem Raumprogramm sind die Vorgaben gemäß DIN 18032-1 zu bevorzugen. Die Stadt Delbrück behält sich jedoch vor, eine abweichende Modifizierung der Hallenabmessungen und des Raumprogrammes zu verlangen. Demnach wird das Raumprogramm unter Mitwirkung des Architekten im Zuge der Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1) noch erarbeitet und kann dem Auftragnehmer erst dann zur Verfügung gestellt werden. Zur Planung sind zu beachten: Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, Leitfaden Nachhaltiger Sportstättenbau des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, Energieeffiziente Sportstätten, Broschüre der EnergieAgentur.NRW. Bei der Planung der Sporthalle ist zu berücksichtigen, dass der Anschluss des Gebäudes an ein zukünftiges Nahwärmenetz für den gesamten Schulcampus vorgesehen ist. Gegenstand des Auftrags sind die für das Vorhaben erforderlichen Ingenieurleistungen zum Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß Teil 4 Abschnitt 2 der HOAI i. V. m. Anlage 15 zur HOAI für die Anlagengruppen 1 bis 5.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
08.12.23
Abgabefrist
19.01.24
Vertragsbeginn
15.05.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
180.000 €
Erfüllungsort
Delbrück, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabestelle@delbrueck.de
Freischalten
Telefon
+49 5250996-243
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Berufsqualifikation als Ingenieur

    • in: Eignungskriterium ist die Berufsqualifikation als Ingenieur/in der Fachrichtung Versorgungstechnik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung. Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber, die berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die beschriebene Zulassungsvoraussetzung erfüllt. Zur Nachweisführung genügt die Vorlage eines entsprechenden Qualifikationsnachweises in Kopie
    • der Auftraggeber behält sich vor, in Zweifelsfällen die Vorlage des Originals zu verlangen.
  • Finanzielle Leistungsfähigkeit: Gewertet werden die Jahresgesamtumsätze des Unternehmens (bei Bewerbergemeinschaften: aller Mitgliedsunternehmen zusammen) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular.

  • Referenzen über vergleichbare Ingenieurleistungen im Bereich HLS

    • Gewertet werden in dieser Referenzkategorie nur Referenzen, die folgende Anforderungen an die allgemeine Vergleichbarkeit erfüllen: a) Gegenstand der Referenz (Vorhaben) war der Neubau eines Gebäudes mit Umkleiden für eine Sportanlage oder ein anderes Gebäude mit Umkleide- und Duschgelegenheit für mindestens 60 Personen. b) Für das Vorhaben wurden die Anlagengruppen 1 bis 3 der TGA-Fachplanung bearbeitet und hierbei mindestens die Leistungsphasen 1 bis 3 auch bereits abgeschlossen. Als Abschluss einer Leistungsphase gilt dabei jeweils die vollständige Erbringung aller Leistungen (deren Abnahme ist nicht entscheidend)
    • abweichend hiervon genügt als Abschluss bei LPh 5 die Fertigstellung der ausführungsreifen Planung einschließlich der Schlitz- und Durchbruchspläne und bei LPh 8 die Fertigstellung, d. h. die werkvertragliche Abnahme des letzten Ausführungsgewerks für die genannten Anlagengruppen durch den Bauherrn (auch bei Abnahme unter Mängelvorbehalt). c) Die bearbeiteten Anlagengruppen entsprachen mind. der Honorarzone II gemäß HOAI 2013/2021. d) Die Summe der Baukosten (KG 410 bis 430 entspr. DIN 276) betrug mind. 200.000 EUR (ohne MwSt.). e) Die Leistungen zu den o.g. Anlagengruppen wurden nicht vor dem 01.01.2019 (Stichtag) beendet und auch eine eventuelle Fertigstellung dieser Anlagengruppen (siehe b) lag nicht vor diesem Stichtag. Es muss mindestens eine Referenz angegeben werden, die allen Anforderungen an die allgemeine Vergleichbarkeit entspricht, sonst gilt der Bewerber als nicht geeignet und wird vom Verfahren ausgeschlossen. Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular.
  • Referenzen über vergleichbare Ingenieurleistungen im Bereich ELT

    • Gewertet werden in dieser Referenzkategorie nur Referenzen, die folgende Anforderungen an die allgemeine Vergleichbarkeit erfüllen: a) Gegenstand der Referenz (Vorhaben) war der Neubau eines Nichtwohngebäudes. b) Für das Vorhaben wurden die Anlagengruppen 4 und 5 der TGA-Fachplanung bearbeitet und hierbei mindestens die Leistungsphasen 1 bis 3 auch bereits abgeschlossen. Als Abschluss einer Leistungsphase gilt dabei jeweils die vollständige Erbringung aller Leistungen (deren Abnahme ist nicht entscheidend)
    • abweichend hiervon genügt als Abschluss bei LPh 5 die Fertigstellung der ausführungsreifen Planung einschließlich der Schlitz- und Durchbruchspläne und bei LPh 8 die Fertigstellung, d. h. die werkvertragliche Abnahme des letzten Ausführungsgewerks für die genannten Anlagengruppen durch den Bauherrn (auch bei Abnahme unter Mängelvorbehalt). c) Die bearbeiteten Anlagengruppen entsprachen mind. der Honorarzone II gemäß HOAI 2013/2021. d) Die Summe der Baukosten (KG 440 und 450 entspr. DIN 276) betrug mind. 200.000 EUR (ohne MwSt.). e) Die Leistungen zu den o.g. Anlagengruppen wurden nicht vor dem 01.01.2019 (Stichtag) beendet und auch eine eventuelle Fertigstellung dieser Anlagengruppen (siehe b) lag nicht vor diesem Stichtag. Es muss mindestens eine Referenz angegeben werden, die allen Anforderungen an die allgemeine Vergleichbarkeit entspricht, sonst gilt der Bewerber als nicht geeignet und wird vom Verfahren ausgeschlossen. Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular.
  • Personelle Leistungsfähigkeit: Anzahl fester Mitarbeiter/innen (umgerechnet in Vollzeit-Äquivalente), jeweils durchschnittlich für die Jahre 2021, 2022 und 2023 sowie aktuell, aufgeschlüsselt für folgende Mitarbeitergruppen: a) Ingenieur:innen oder Techniker:innen der Fachrichtung Versorgungstechnik (oder vergleichbar) b) Ingenieur:innen oder Techniker:innen der Fachrichtung Elektro- oder Nachrichtentechnik (oder vergleichbar) Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular. Die Gesamtzahl der Ingenieur:innen und Techniker:innen der Fachrichtung Versorgungstechnik (oder vergleichbar) sowie der Ingenieur:innen oder Techniker:innen der Fachrichtung Elektro- oder Nachrichtentechnik (oder vergleichbar) darf sowohl aktuell als auch im Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2023 nicht unter 2,00 (Vollzeitstellen-Äquivalent) liegen.

Zuschlagskriterien

  • Qualität der zu erwartenden Herangehensweise im Auftragsfall (Projektkonzept)

  • Qualifikation und Erfahrung der Mitglieder des Kernprojektteams

  • Höhe des angebotenen Honorars

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