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Sicherheitsdienst NUK Sindelfingen Teilnahmewettbewerb

Auftraggeber
Veröffentlicht
30.06.2026
Angebotsfrist
Die ausgeschriebene Leistung umfasst den Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienst in der Notunterkunft für Flüchtlinge (betrieben als Erstaufnahmeeinrichtung des Regierungspräsidiums Stuttgart) in Sindelfingen.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
30.06.26
Fragenfrist
20.07.26
Teilnahmefrist
31.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Nichtoffenes Verfahren
Erfüllungsort
Stuttgart, Deutschland
Vertragslaufzeit
23 Tage
E-Mail
poststelle15.2@rps.bwl.de
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Telefon
+49 71190411512
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Website
https://www.rp.baden-wuerttemberg.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Kriterium 1

    • Mindestens DREI vergleichbare Referenzen (Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienstleistungen) innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre zzgl. des aktuellen Geschäftsjahres (inkl. laufender Aufträge) unter Angabe der Bezeichnung und Anschrift des Referenzobjekts, der Art des Referenzobjekts, Angabe des direkten Auftraggebers mit Ansprechpartner nebst Telefonnummer und E-Mail, Auftragsdauer inkl. laufender Verträge, Nennung des Projektumfangs (kurze Beschreibung der erbrachten Dienstleistung inkl. Angaben zur sachlichen Nähe zur ausgeschriebenen Dienstleistung), Umfang der Schichtstärke tags und nachts im Regelbetrieb und Anzahl der im Regelbetrieb nutzbaren Betten im Referenzobjekt. Bei den Referenzobjekten muss es sich um eine Einrichtung, bei der sämtliche zu bewachende Objekte auf einem zusammenhängenden Areal/Gelände befinden, handeln. Umfasst ein Auftrag mehrere Objekte, sind mehrere Referenzblätter auszufüllen. Die Dienstleistung muss innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre zzgl. des aktuellen Geschäftsjahres (inkl. laufender Aufträge) für mindestens sechs Monate erbracht worden sein. Bei laufenden Aufträgen ist für die Berechnung der 18.09.2026 maßgeblich. Vergleichbar ist eine Referenz AB EINER SCHICHTSTÄRKE VON 5 PERSONEN jeweils in der Tag- und Nachtschicht. Beim Referenzobjekt handelt es sich entweder um: - Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienste in einer Erstaufnahmeeinrichtung im Flüchtlingsbereich gemäß § 44 AsylG = 13 Punkte, oder - Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienste in einer vorläufigen und Anschlussunterbringung nach § 53 AsylG = 5 Punkte, oder - Sicherheits-, Kontroll- oder Pfortendienste in sonstigen Bereichen = 2 Punkte und - die Referenz umfasst eine Schichtstärke von mindestens 10 Personen in der Tagschicht = 7 Punkte - die Referenz umfasst eine Schichtstärke von mindestens 5 Personen in der Tagschicht = 3 Punkte
    • Gewertet werden die besten drei Referenzen. JEDE dieser Referenzen kann maximal 20 Punkte wie folgt erreichen.
  • Kriterium 2: Erklärung des Bieters / der einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft über die Anzahl des Gesamtpersonals (nur eigenes Personal) der letzten drei* abgeschlossenen Geschäftsjahre und die Anzahl der Mitarbeiter, die in den letzten drei* Geschäftsjahren für entsprechende Dienstleistungen (Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienste) eingesetzt worden sind. * für den seit Unternehmensgründung bestehenden Zeitraum bei Unternehmen, die jünger als drei aber nicht jünger als ein Jahr sind. Die Wertung erfolgt wie folgt: - mehr als 750 Mitarbeiter = 20 Punkte, - mehr als 500 Mitarbeiter= 17 Punkte, - mehr als 300 Mitarbeiter= 12 Punkte, - mehr als 150 Mitarbeiter= 6 Punkte, - mehr als 75 Mitarbeiter= 2 Punkte.

  • Kriterium 3: Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers/Bieters/der einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft und den Umsatz für den zu vergebenden Leistungen entsprechende Dienstleistungen (Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienstleistungen) in den letzten drei* abgeschlossenen Geschäftsjahren. * für den seit Unternehmensgründung bestehenden Zeitraum bei Unternehmen, die jünger als drei aber nicht jünger als ein Jahr sind. Gewertet wird der durchschnittliche Umsatz der drei Jahre wie folgt: - mehr als 10.000.000 EUR = 20 Punkte, - mehr als 5.000.000 EUR = 17 Punkte, - mehr als 2.500.000 EUR = 12 Punkte, - mehr als 1.500.000 EUR = 6 Punkte, - mehr als 500.000 EUR = 2 Punkte. Bei Gesamtpunktegleichstand aus allen drei Kriterien erhält der Bewerber mit mehr Punkten beim 1. Kriterium (Referenzen) die bessere Platzierung, bei Gesamtpunktegleichstand und Punktegleichstand beim 1. Kriterium der Bewerber mit mehr Punkten beim 2. Kriterium (Personal). Bei Gesamtpunktegleichstand und Punktegleichstand bei allen 3 Kriterien entscheidet das Los.

  • Eigenerklärung über den Bestand/Abschluss einer marktüblichen Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Versicherung aus einem Mitgliedstaat der EU mit einer Deckungssumme pro Versicherungsfall von mindestens

    • a) 5 Mio. EUR für Personenschäden
    • b) 5 Mio. EUR für Sachschäden
    • c) 1 Mio. EUR für Tätigkeits- und Bearbeitungsschäden
    • d) 1 Mio. EUR für Obhutsschäden
    • e) 0,5 Mio. EUR für Schlüsselverlustschäden
    • f) 5 Mio. EUR für Feuerhaftpflichtschäden
    • g) 0,10 Mio. EUR für Allmählichkeitsschäden. h) 3 Mio. EUR Umweltschäden
    • zur Absicherung etwaiger Schadensersatzansprüche des Auftraggebers oder über die Bereitschaft, im Auftragsfall unmittelbar nach Erhalt des Zuschlagsschreibens, diese abzuschließen. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber spätestens bis zu Beginn des Leistungszeitraums und darüber hinaus auf Verlangen jederzeit und unverzüglich den Abschluss und die Fortführung der Betriebshaftpflichtversicherung mit den entsprechenden Deckungssummen nachzuweisen. Die Nichtvorlage führt zur außerordentlichen unverzüglichen Kündigung. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: zu 2) mindestens die genannte Deckungssummen
    • Die verlangten Erklärungen und Nachweise sind - soweit vorgegeben - ausschließlich unter Verwendung der den Vergabeunterlagen als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen. Der Bewerber/Bieter/Die Bietergemeinschaft kann sich der Fähigkeiten anderer Unternehmen bzw. Nachunternehmen bedienen. Dabei sind 2 Konstellationen zu unterscheiden: 1) andere Unternehmen, die für die Erfüllung der Anforderungen zur Eignungsleihe herangezogen werden und 2) Nachunternehmen, die Leistungen ausführen, ohne dass sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf den oder die Nachunternehmer beruft. In beiden Konstellationen, müssen die Bieter bereits im Angebot die Art und den Umfang der von den Nachunternehmer(n) übernommenen Teilleistungen zweifelsfrei angeben (Anlage 5 - Erklärung Nachunternehmer bzw. Anlage 7 - Erklärung Eignungsleihe). In der ersten Konstellation müssen die Bieter zudem bereits mit dem Angebot das Formblatt "Anlage 7a - Verpflichtungserklärung Eignungsleihe" einreichen. Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagserteilung unter Fristsetzung von sämtlichen Nachunternehmern darüber hinaus die Erklärungen anfordern (siehe Teil 2 der Anlage 7a). Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag bzw. das Angebot ausgeschlossen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern/Bieter/Bietergemeinschaft einzureichen: 1) Kopie der Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes
    • andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bewerbers/Bieters/jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft. Der Auszug aus dem Handelsregister/vergleichbare Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als sechs Monate sein
    • 2) Eigenerklärung des Bewerbers/Bieters/der Bietergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen
    • 3) Falls Ausschlussgründe gern.§§ 123 GWB und/oder 124 GWB vorliegen, Eigenerklärung des Bewerbers/ Bieters/der Bietergemeinschaft, dass Selbstreinigungsmaßnahmen entsprechend § 125 GWB ergriffen wurden und Vorlage der Nachweise der Selbstreinigung
    • 4) Erklärung, dass Verstöße i. S. des § 5 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit nicht begangen wurden bzw. Eintragungen im Gewerbezentralregister wegen illegaler Beschäftigung nicht bestehen. 5) Eigenerklärung des Bewerbers/Bieters/der Bietergemeinschaft, dass weder deren Unternehmen, noch Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen 881/2002 und 2580/2001 sowie der Anlage des Standpunktes des Rates 2001/931/GASP befindlichen Terrorlisten erscheint
    • 6) Erlaubnis zur Ausübung des Bewachungsgewerbes gemäß § 34a GewO in Kopie
    • 7) ggf. Anlage 5 - Erklärung Nachunternehmer
    • 8) ggf. Anlage 6 - Erklärung Bietergemeinschaft
    • 9) ggf. Anlage 7 - Erklärung Eignungsleihe
    • 10) ggf. Anlage 7a - Verpflichtungserklärung Eignungsleihe. Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO i. V. m. § 19 MiLoG beim Bundesamt für Justiz anfordern.
  • Bewachungserlaubnis nach § 34a Gewerbeordnung (GewO) in seiner jeweils gültigen Fassung. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen.

Zuschlagskriterien

  • Der Bieter trägt in das Preisblatt (Anlage 3) die pauschalen Stundensätze für das jeweilige Personal (Objektleitung, Schichtleitung, Sicherheitskraft) ein sowie ggf. ein Skonto. Bei der Berechnung des Gesamtangebotspreises wird die Dienstleistung der jeweiligen Beschäftigten auf eine ganze Woche hochgerechnet.

  • Organisations- und Personalkonzept (25 %) Sicherheitskonzept(25 %): Es werden Ausführungen zu insgesamt zwei Konzepten erwartet. Für jedes einzelne Konzept sind jeweils inhaltlich abgeschlossene Ausführungen erforderlich. Die Antworten zu den Konzepten 1 und 2 werden einzeln bewertet. Der Umfang der Ausführungen darf für Konzept 1 drei Seiten und für Konzept 2 drei Seiten (DIN A4, mind. Schriftgröße 10) nicht überschreiten. Bei Schaubildern muss die Schriftgröße ebenfalls mindestens 10 betragen. Folgende Fragen müssen beantwortet werden: Organisations- und Personalkonzept: - Bitte stellen Sie die Organisationsstruktur des Unternehmens dar und die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen dem Hauptsitz und den eingesetzten eigenen Beschäftigten vor Ort. (max. 5 Punkte) - Des Weiteren soll darauf eingegangen werden, wer als Ansprechperson(en) für den Auftraggeber fungiert bei Fragen zum Personal, Qualitätsmanagement, Vertragsangelegenheiten und Maßnahmen im Alltag (es müssen nicht zwingend namentlich Nennungen erfolgen, es können auch Positionen/ Funktionen erläutert werden). (max. 5 Punkte) - Bitte stellen Sie dar, wie dafür Sorge getragen wird, dass die Schichtstärke (insbesondere hinsichtlich der Pausenzeiten des Personals) eingehalten wird. Wie wird mit vorhersehbarem und unvorhersehbarem Personalausfall umgegangen? (max. 10 Punkte) - Wie wird bei Neueinstellung oder im Einsatz sichergestellt, dass auch die Anforderungen an das Personal aus § 4 Abs. 3 Leistungsbeschreibung eingehalten werden, insbesondere die erforderlichen Deutschkenntnisse und die Teilnahme an Schulungsveranstaltungen im Bereich Interkulturelle Kompetenz (IKK) und Kenntnisse zur Brandschutzordnung, den Flucht- und Rettungsplänen, des Betriebsfunks und des Gewaltschutzkonzeptes? (max. 5 Punkte) Sicherheitskonzept: - Bitte stellen Sie dar, wie mit sicherheitsrelevanten Ereignissen und Konfliktsituationen umgegangen wird. Hierbei soll sowohl auf Situationen im Alltag wie Konflikte zwischen Bewohnern oder Bewohnern und Beschäftigten oder dem Nichteinhalten der Hausordnung, als auch größeren Ereignissen wie Massenauseinandersetzungen, Zusammenrottungen oder einem bewaffneten Angriff durch Bewohner oder Außenstehende eingegangen werden. (max. 10 Punkte) - wie die Besonderheiten der Einrichtung (bspw. große Halle, Unterbringungskabinen statt Zimmer) bei der Ausübung der Dienstleistung berücksichtigt werden. (max. 5 Punkte) - wie die Besonderheiten der Umgebung der Einrichtung (bspw. Straße, Freiflächen, die nicht betreten werden dürfen, benachbartes Hotel) bei der Ausübung der Dienstleistung berücksichtigt werden. (max. 5 Punkte) - Wie wird sichergestellt, dass die Arbeitsabläufe von ggf. eingesetzten Nach-/Unterauftragnehmern mit den Vorgehensweisen des Unternehmens übereinstimmen und auch in Konfliktsituationen die entsprechenden Vorgaben umgesetzt werden? Diese Frage ist auch zu beantworten, falls der Einsatz von Nach-/Unterauftragnehmern nach derzeitigem Stand nicht vorgesehen ist. (max. 5 Punkte)

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