Frist abgelaufen

Patientenportal für Havelland Kliniken

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.05.2024
Angebotsfrist
Lieferung und Einführung eines Patientenportals mit Aufnahme- und Behandlungsmanagement und Entlass- und Überleitungsmanagement
Vergabeunterlagen
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
07.05.24
Fragenfrist
03.06.24
Teilnahmefrist
10.06.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Nauen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info.nauen@havelland-kliniken.de
Freischalten
Telefon
+49 3321421000
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Unternehmensdarstellung, Bewerbergemeinschaft, Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

    • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied): a) Unternehmensdarstellung mit Angabe des Namens, der Rechtsform und der Anschrift
    • b) Eigenerklärung zur Eintragung des Bewerbers ins Handelsregister, ein Berufsregister oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes c) Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB durchgeführt worden sind
    • d) Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass der Bewerber nicht zu den in Artikel 5k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 12/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen zählt
    • e) Eigenerklärung aus der hervorgeht, dass der Bewerber innerhalb der letzten drei Jahre nicht wegen eines rechtskräftig festgestellten Verstoßes nach § 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe von § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
  • Umsätze, Versicherung: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft): a) Eigenerklärung mit Angabe der Gesamtumsätze der letzten bis zu 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, sowie die Angabe der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand (Lieferung und Dienstleistungen für Patientenportal) vergleichbar sind. b) Eigenerklärung, dass der Bewerber eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens - 5 Mio. EUR für Personenschäden - 5 Mio. EUR für Sachschäden und - 1 Mio. EUR für Vermögensschäden, jeweils zweifach maximiert, bei einem in einem Mitgliedstadt der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) müssen beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sein. Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

  • Beschäftigte, Zertifizierung, Referenzen

    • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft): a) Eigenerklärung zur Angabe der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich jährlich beschäftigten Arbeitskräfte insgesamt und mit gesondert ausgewiesenem technischen Fachpersonal
    • b) Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Zertifizierung im Bereich der Qualitätssicherung nach DIN EN ISO 9000 ff., EFQM oder vergleichbar (Mindestanforderung: Bei Bewerbergemeinschaften Zertifizierung mindestens eines der Mitglieder.)
    • c) Eigenerklärung über das Vorhandensein der "Berechtigung nach § 21 Absatz 5 Satz 1 Krankenhausstrukturfonds-Verordnung (KHSFV) durch das Bundesamt für Soziale Sicherung" ("berechtigter IT-Dienstleister") (Mindestanforderung: Für mindestens einen Mitarbeiter des Bewerbers oder eines Bewerbergemeinschaftsmitglieds)
    • d) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt
    • e) Geeignete Referenzen der letzten 5 Jahre über früher ausgeführte Projekte der "Einführung eines Patientenportals mit Aufnahme- und Behandlungsmanagement (bei Los 1) bzw. mit Entlass- und Überleitungsmanagement (bei Los 2)" in den Routinebetrieb eines Krankenhauses, die mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (kurze Beschreibung von Art und Umfang der jeweiligen Aufträge, Bezeichnung des jeweiligen Auftraggebers einschließlich Benennung eines Ansprechpartners sowie entsprechender Kontaktdaten, Anzahl Betten des Referenzkrankenhauses, Zeitpunkt der Aufnahme des Routinebetriebs und Sprache des Supports). Die Leistungen sind insbesondere vergleichbar, wenn Leistungen mit vergleichbarer Aufgabenstellung in den Referenzprojekten bei Krankenhäusern in Betrieb genommen wurden, die über eine vergleichbare Bettenzahl (gemessen an 540) und eine vergleichbare Anzahl von Standorten (gemessen an 2) verfügen wie der Auftraggeber. Wünschenswert, aber keine Mindestanforderung an die Vergleichbarkeit, ist die Integration des Patientenportals mit Entlass- und Überleitungsmanagement mit dem Krankenhausinformationssystem (KIS) i.s.h.med von ORACLE Cerner auf Basis des HL7-Standards. Die vorgelegten Referenzen müssen aus den letzten 5 Jahren vor dem Datum dieser Auftragsbekanntmachung stammen. Stichtag für das Alter der Referenz ist die Aufnahme des Routinebetriebs beim Referenz-Auftraggeber. (Mindestanforderung: Mindestens 2 Referenzen über vergleichbare Leistungen - gilt für jedes Los). Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Zuschlagskriterien

  • Qualität der angebotenen Funktionalitäten gemäß Leistungsverzeichnis: Der Auftraggeber konkretisiert die Angaben zur Qualitätswertung im Laufe des Vergabeverfahrens und behält sich insbesondere vor, Unterkriterien oder Unter-Unterkriterien spätestens mit der Aufforderung zur Abgabe der Angebote einzufügen.

  • Gesamtpreis der angebotenen Leistungen: Preise für mit Zuschlag beauftragte Leistungen fließen mit 100%, Preise für optionale Leistungen mit 50% in die Preiswertung ein.

  • Qualität des Lösungskonzepts: Der Auftraggeber konkretisiert die Angaben zur Qualitätswertung im Laufe des Vergabeverfahrens und behält sich insbesondere vor, Unterkriterien oder Unter-Unterkriterien spätestens mit der Aufforderung zur Abgabe der Angebote einzufügen.

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Vertragsentwurf156 KB32 Seiten
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