Frist abgelaufen

Neubau Gymnasium Überlingen - Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6‚ Leistungsphasen 1-3, 5-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI.

Auftraggeber
Veröffentlicht
19.12.2024
Angebotsfrist
Die Stadt Überlingen beabsichtigt, das Hauptgebäude des Gymnasium Überlingen mit einer Hauptnutzfläche von ca. 6.000 qm neu zu bauen. Ebenso ist geplant, die bestehenden Nebengebäude (Musentrakt und Auflieger Klassenzimmer) in das pädagogische Gesamtkonzept mit einer HNF von ca. 1.600 qm zu integrieren. Die Stadt Überlingen hat für den Neubau des Gymnasiums einen Realisierungswettbewerb durchgeführt, welcher alternative Planungsvorschläge in Holz- oder Holzhybridbauweise aufzeigen und so zu einem optimalen Ergebnis führen sollte. Im Anschluss werden aktuell Verhandlungen mit den Preisträger:innen geführt, um die Leistungen der Objektplanung, sowie die Leistungen der Freianlagenplanung zu vergeben. Es wird das Ziel verfolgt, durch ein nachhaltiges und innovatives Gebäude einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht wurden demnach richtungsweisende Wettbewerbsbeiträge, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität zu erzielen. Das Gebäude soll Ressourcen schonen, Stoffkreisläufe berücksichtigen (recyclinggerechte Konstruktion), Gesamtverbräuche reduzieren und den Einsatz erneuerbarer Energien maximieren. Darüber hinaus soll es klimaresilient, bedarfsgerecht, betriebssicher und robust sein. Hierbei werden innovative Lösungsansätze erwartet und gefördert. Eine KFN-Förderung (Klimafreundlicher Neubau) mit QNG ist angedacht. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: April 2025 // - Baubeginn: vsl. März 2027 // - Fertigstellung: vsl Dezember 2029 // Die Gesamtkostenprognose des Projektes (KG 200-600) werden auf ca. 42,27 Mio. € Brutto geschätzt, und gliedern sich in folgende Aufteilung der KG: - KG 200 460.000 € // - KG 300/400 Neubau 31.290.000 € // - KG 300/400 Sanierung Musentrakt 1.930.000 € // - KG 300/400 Sanierung Nebengebäude 1.160.000 € // - KG 500 3.110.000 € // - KG 600 4.320.000 € // Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6‚ gemäß §§ 53 ff. HOAI, LPH 1-3, 5-9. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphase 1-3 gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
19.12.24
Teilnahmefrist
23.01.25
Vertragsbeginn
01.04.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Überlingen, Deutschland
E-Mail
gbm-infomail@ueberlingen.de
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Telefon
+49755199130
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Website
https://www.ueberlingen.de/
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Objektive Kriterien für die Überprüfung der Eignung der Bewerber

    • : Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 46 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt:
    • Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:
    • Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2021-2023) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 440+450+460 DIN 276), der
    • Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber
    • eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung
    • vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
  • Objektive Kriterien für die Überprüfung der Eignung der Bewerber

    • : Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45 VgV auf
    • Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt:
    • Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung. Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit unterhalten werden. Die Vorlage des Versicherungsnachweises nach Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die
    • Zuschlagserteilung.
  • Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerber (vgl. § 51 Abs. 1 VgV)

    • : In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV
    • folgende objektive Wertungskriterien herangezogen:
    • 1. Erklärung über den durchschnittlichen Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Jahren von 2021 bis 2023 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5 %.
    • Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
    • - Jahresmittel ≥ 500.000 EUR/a (5 Punkte)
    • - Jahresmittel < 500.000 EUR/a und ≥ 250.000 EUR/a (2,5 Punkte)
    • - Jahresmittel < 250.000 EUR/a (0 Punkte)
  • Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerber (vgl. § 51 Abs. 1 VgV)

    • : In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV
    • folgende objektive Wertungskriterien herangezogen: 2. Angabe der Beschäftigten der letzten drei Jahre von 2021 bis 2023 für das gesamte Büro des
    • Bewerbers in Bezug auf technisch ausgerichtete Aufgabenbereiche (in Anlehnung an § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.
    • Die zu vergebenden Punkte für technische Mitarbeitende (Ingenieure/Architekten, staatlich geprüfte Techniker, Meister u. ä.) werden wie folgt
    • abgestuft:
    • - durchschnittlich ≥ 5 Technische Mitarbeiter (5 Punkte)
    • - durchschnittlich < 5 und ≥ 3 Technische Mitarbeiter (2,5 Punkte)
    • - durchschnittlich < 3 Technische Mitarbeiter (0 Punkte)
  • Objektive Kriterien für die Überprüfung der Eignung der Bewerber

    • : Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden Kriterien
    • geprüft, bewertet bzw. beurteilt:
    • 1.) Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. – soweit zutreffend – zu den an der
    • Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil)
    • 2.) Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf Anforderung.
    • 3.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen
    • 4.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB
    • 5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB
    • 6.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
    • 7.) Für ausländische Unternehmen in Bezug auf die vorstehenden Punkte 5.) bis 7.): Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind.
    • 8.) Erklärung zum Russlandbezug des Bieters / die Bietergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern, Lieferanten oder eignungsverleihenden
    • Unternehmen.
    • 9.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
    • 10.) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen
    • abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung
    • stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer
    • Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in
    • Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung
    • nachzureichen.
  • Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerber (vgl. § 51 Abs. 1 VgV)

    • : In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV
    • folgende objektive Wertungskriterien herangezogen:
    • 3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren von 2019 bis zum
    • Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des
    • Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht.
    • Referenzprojekte die vor 2019 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
    • Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen durch die Referenzprojekte erfüllt sein:
    • Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Neubau- oder Erweiterungsmaßnahme, die unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt wurde.
    • - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Neubau- bzw. Erweiterungsmaßnahme im Bereich Bildungsbauten/ Schulbauten (Grundschule, weiterführende Schule, Gymnasium, Hochschule oder vergleichbar).
    • - Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 440+450+460 ≥ 3,0 Mio. EUR brutto.
    • - Durch den Bewerber wurden mindestens die Anlagengruppen 4, 5 und 6 gemäß § 53 HOAI erbracht.
    • - Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-3 und 5-8 gemäß § 55 HOAI erbracht.
    • - Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
    • Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz +
    • max. 5 Punkte für Mitarbeiterzahl + max. 90 Punkte für Referenzprojekte). Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum
    • Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. Eine Übersicht ist der „Vergabeunterlagen C – Kriterienkatalog“ zu entnehmen

Zuschlagskriterien

  • Personelle Besetzung

  • Fachtechnische Lösungsansätze

  • Strukturelle Herangehensweise an das Projekt / Projektanalyse

  • Gesamteindruck Konzept

Welche davon erfüllen Sie?

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