Frist abgelaufen

Neubau AWS Betriebshof im Bruno-Jacoby-Weg | Stuttgart | Planung Technische Ausrüstung - Heizung-Lüftung-Sanitär

Auftraggeber
Veröffentlicht
24.03.2026
Angebotsfrist
Gegenstand & Ziel des Verfahrens: Grundlage für den Neubau des AWS-Betriebshofs Bruno-Jacoby-Weg 5 ist das Verlagerungskonzept der AWS von 2022. Das Konzept sieht die Verlagerung der bestehenden AWS-Betriebsstellen Liebknechtstraße, Heßbrühlstraße, Teile der Betriebsstelle in der Türlenstraße und 6 Fahrzeuge der DRK-Bereitschaft Degerloch an den zukünftigen Standort im Bruno-Jacoby-Weg 5 (Flurstück Nr. 3477/1) in Stuttgart Degerloch vor. Derzeit befinden sich auf dem Flurstück die Gebäude der Feuer- und Rettungswache 5. Diese sind für die Nutzung der AWS unbrauchbar und sollen rückgebaut werden. In der Umgebung des Grundstücks befindet sich Gewerbe-, aber auch Wohnnutzung. Daher sind besondere Vorkehrungen zum Immissionsschutz erforderlich. Auf Basis einer vorhergehenden Machbarkeitsstudie wurden bereits eine schalltechnische Untersuchung durch das Ingenieurbüro SoundPLAN GmbH und eine Geruchsimmissionsprognose durch das Ingenieurbüro Müller-BBM GmbH erstellt. Die Erkenntnisse der Gutachten sind zu berücksichtigen. Bei der Überplanung des neuen Standorts im Bruno-Jacoby-Weg müssen sowohl die bestehenden und künftig benötigten Betriebseinrichtungen der AWS berücksichtigt werden. Das vorliegende Raumprogramm ist den Anforderungen an die Organisationseinheiten der AWS angepasst, um die betrieblichen Abläufe dauerhaft gewährleisten zu können. Ein Verwaltungs-Neubau für ca. 214 Mitarbeiter soll Büroflächen, Lager, und Technik sowie eine Kantine mit Aufwärmküche beinhalten. Außerdem ist die DRK-Bereitschaft mit zusätzlichen 60 Mitarbeitern und 6 Fahrzeugen unterzubringen. Auf dem Grundstück ist ebenfalls der Neubau einer voll umhausten Fahrzeughalle für 37 LKW-Stellplätze (Betriebsfahrzeuge), 28 Transporter-Stellplätze, ca. 49 PKW Stellplätze und Lagerflächen vorgesehen. Im Erdgeschoss sollen alle Betriebsfahrzeuge (Abfallsammelfahrzeuge, Schneeräumfahrzeuge) nach dem Münchner Modell abgestellt werden. Die Nutzflächen des AWS-Betriebshofs wie Fahrzeughalle und weitere angrenzende Lager- und Logistikflächen sind überwiegend ebenerdig zu realisieren. Auf dem Betriebsgelände ist ebenfalls ein freistehendes Salzsilo vorzusehen. Um die Nutzung des ehemaligen Geländes für den geplanten Neubau des AWS Betriebshofs realisieren zu können, muss ein neuer Bebauungsplan erstellt werden. Dieser befindet sich derzeit in Aufstellung auf Grundlage der zuvor erstellten Machbarkeitsstudie. Die Baukosten werden mit ca. 882.000 Euro netto (Kostengruppe 410), 441.000 Euro netto (Kostengruppe 420), 882.000 Euro netto (Kostengruppe 430) und 220.000 Euro netto (Kostengruppe 480) veranschlagt. Für das Leistungsbild Heizung-Lüftung-Sanitär sucht die Landeshauptstadt Stuttgart nun im Rahmen eines VgV-Verfahrens ein geeignetes Büro. Auftragsgegenstand: Der Bietende, welcher nach Wertung der Zuschlagskriterien die höchste Punktzahl erreicht, soll mit der Weiterplanung und Ausführung nach HOAI 2021 Teil 4 Abschnitt 2, § 55 Technische Ausrüstung Heizung-Lüftung-Sanitär, Leistungsphase 1 bis 9 beauftragt. Das detaillierte Leistungsbild ist dem beigefügtem Mustervertrag zu entnehmen. Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart im Rahmen von Abrufverträgen. Der Auftragnehmende ist verpflichtet alle Leistungen vollumfänglich zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Die Auftraggeberin beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungen besteht nicht.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Teilnahmefrist
17.02.26
Veröffentlichung
24.03.26
Vertragsbeginn
18.05.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Stuttgart, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
65-8DLZBau@stuttgart.de
Freischalten
Telefon

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Berufliche Qualifikation (Heizung-Lüftung-Sanitär)
    • Nachweis mindestens von einem Inhaber oder einer Führungskraft des Unternehmens über die Eintragung in der Ingenieurkammer oder Nachweis eines entsprechenden Abschlusses (Dipl.-Ing., Dipl.-Ing. (FH), Master, Bachelor) oder einer im Ausland erworbenen gleichwertigen Qualifikation.
  • Beschäftigte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV Das jährliche Mittel der in den letzten drei Jahren (2023 - 2025) beschäftigten fest angestellten Ingenieure der abgefragten Fachdisziplin (Dipl.-Ing, Dipl.-Ing. (FH), Bachelor, Master; Teilzeitkräfte können entsprechend ihrer Tätigkeit angerechnet werden) inkl. der Führungskräfte betrug

    • - bis zu 4 Vollzeitbeschäftigte 10 Punkte
    • - mehr als 4 Vollzeitbeschäftigte 50 Punkte
  • Referenzobjekt des Bewerbers

    • Neubau, Technische Anlage (mindestens KG 410 + 420 + 430)
    • mindestens Honorarzone II HOAI
    • 1. Lufttechnische Anlage
    • - Abgas-Absauganlage nicht erbracht 0 Punkte
    • - Abgas-Absauganlage erbracht (z.B. Saugschlitzkanäle, Schlauchaufroller, Unterflur-Anlage, mitlaufende Systeme) 20 Punkte
    • 2. Bauwerkskosten KG 410 + 420 + 430 (in EUR netto)
    • - unter 500.000 EUR 10 Punkte
    • - von 500.000 bis 1,0 Mio EUR 25 Punkte
    • - über 1,0 Mio EUR 50 Punkte
    • 3. Realisierte und vollständig abgeschlossene Leistungsphasen Technische Ausrüstung (HLS) nach HOAI durch den Bewerber
    • - Leistungsphase 2: 4,5 Punkte
    • - Leistungsphase 3: 8,5 Punkte
    • - Leistungsphase 4: 1,0 Punkte
    • - Leistungsphase 5: 11,0 Punkte
    • - Leistungsphase 6: 4,0 Punkte
    • - Leistungsphase 7: 3,0 Punkte
    • - Leistungsphase 8: 18,0 Punkte
    • 4. Jahr der Inbetriebnahme
    • - vor 01.01.2018 bzw. nicht in Betrieb genommen 0 Punkte
    • - von 01.01.2018 bis 31.12.2020 15 Punkte
    • - ab 01.01.2021 30 Punkte
    • Hinweis: Das beigefügte Referenzblatt (max. 1 Seite DIN A3) muss prüfbare Angaben zu allen Inhalten der Ziffern 1. bis 4. sowie den Ansprechpartner des Auftraggebers inklusive Kontaktdaten enthalten. Die Landeshauptstadt Stuttgart bittet um Einreichung eines Referenzschreibens des Auftraggebers.

Zuschlagskriterien

    • - Personelle Projektorganisation 15%
    • - Qualifikation und Erfahrung des betrauten Personals, insbesondere der Projektleitung 15%
    • - Projekteinschätzung 30%
    • - Beantwortung der Fachfragen 10%
  • - Honorarparameter (/Honorarangebot) 30%

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Eigenerklärung24 KB16 Seiten
Eignungskriterien156 KB32 Seiten
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