Frist abgelaufen

Nationales Innovationstechnologiezentrum Wasserstoff (ITZ Süd) - Objektplanung

Auftraggeber
Veröffentlicht
26.05.2026
Angebotsfrist
Der Auftraggeber beabsichtigt die Realisierung einer Forschungs-, Test- und Entwicklungsinfrastruktur für Wasserstoffanwendungen am Standort Pfeffenhausen. Das Vorhaben ist Teil des Nationalen Innovations- und Technologiezentrums Wasserstoff (ITZ) und dient dem Technologietransfer von Forschung in industrielle Anwendungen sowie der Bereitstellung von Test-, Prüf- und Entwicklungsinfrastruktur für wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Nutzer. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume für den Neubau einer Wasserstofftesthalle mit Nebengebäude, Außentestflächen und Außenanlagen (§§ 33 ff. HOAI iVm Anlage 10.1). Diese Ausschreibung beinhaltet auch untergeordnete Freianlagenplanungsleistungen (entsprechend § 39 HOAI i.V.m. Anlage 11 HOAI), die als Besondere Leistung geschuldet sind. Die Aufteilung der einzeln abrufbaren Leistungsstufen gliedern sich in Stufe 1= Leistungsphasen 1 bis 3, Stufe 2 = Leistungsphase 4, Stufe 3 = Leistungsphase 5, Stufe 4 = Leistungsphasen 6 bis 7, Stufe 5 = Leistungsphase 8 und Stufe 6 = Leistungsphase 9. Zunächst wird nur die Stufe 1 beauftragt, es besteht kein Anspruch auf die Beauftragung der Folgestufen.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
26.05.26
Teilnahmefrist
22.06.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Grasbrunn, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@hytacc.com
Freischalten
Telefon
0 15 17 06 00 72 6
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Als Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung ist eine Eigenerklärung zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder ein entsprechender Registerauszug vorzulegen, d.h. bei juristischen Personen der Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt und/oder Ingenieur nach Architekten/Ingenieurgesetz des jeweiligen Bundeslandes und Vorlage eines Auszuges aus dem Berufsregister, Handels- bzw. Partnerschaftsregister. Bei natürlichen Personen (freiberufliche Architekten/Ingenieure) ist der Nachweis für den Eintrag in einer Ingenieur/Architektenkammer vorzulegen. Für ausländische Bewerber ist der Nachweis der Gleichstellung entsprechend RL 2005/36/EG, geändert durch RL 2013/55/EU, zu erbringen.

  • Der Bieter hat eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von mindestens 2 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mindestens 2 Mio. EUR jeweils zweifach maximiert pro Versicherungsjahr bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen nachzuweisen. Zudem ist die Deckung über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt zu erhalten. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis für jedes Mitglied gesondert zu erbringen oder durch eine den Anforderungen entsprechende gemeinsame Versicherungslösung nachzuweisen.

    • Der Bewerber hat den Umsatz seines Unternehmens der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren anzugeben, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, hat der Bieter auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten Frist zum Nachweis eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberater oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen vorzulegen.
    • Der Mindestumsatz muss in jedem Jahr über Mio 1.5 EUR betragen.
  • Der Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters sowie über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB erfolgt durch Erklärung des Bieters mittels des den Vergabeunterlagen beigefügten Formblattes (Eigenerklärung zur Eignung) oder Verweis auf den Eintrag in das Amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder eine Eigenerklärung mit folgenden Inhalt

    • (1) Erklärung über den Umsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Dienstleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsamen mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
    • (2) Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzl. geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet oder ein Insolvenzplan, der auf Verlangen vorgelegt wird, rechtskräftig bestätigt wurde.
    • (3) Erklärung, dass
    • a) keine schwere Verfehlung begangen wurde bzw. vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, z.B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), Verstoß gegen § 81 Abs. 1 Nr. 1 GWB, rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten zwei Jahre gegen mich/uns oder Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben einschließlich der Überwachung der Geschäftsführung oder der sonstigen Ausübung von Kontrollbefugnissen in leitender Stellung wegen Terrorismusfinanzierung oder wegen Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Abs. 2 Nr. 2 StGB zu begehen (§ 89c StGB), Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern (§ 108e StGB), Art. 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr), Bildung krimineller Vereinigungen (§ 129 StGB), Bildung terroristischer Vereinigungen (§ 129a StGB), kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland (§ 129b StGB), Menschenhandel (§§ 232, 233 StGB), Förderung des Menschenhandels (§ 233a StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Erpressung (§ 253 StGB), Geldwäsche (§ 261 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB), Kreditbetrug (§ 265 b StGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), Brandstiftung (§ 306 StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324 a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 StGB), Vorteilsgewährung (§ 333 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), jeweils auch in Verbindung mit § 335a StGB die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde (einer Verurteilung oder der Festsetzung einer Geldbuße im Sinne der genannten Vorschriften stehen eine Verurteilung oder die Festsetzung einer Geldbuße nach den vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten gleich) und
    • b), dass der Bewerber in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 € belegt worden ist. Ab einer Auftragssumme von 30.000 € wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO anfordern.
  • Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber 1) mindestens Angaben zu bereits erbrachten Leistungen zu machen

    • Der Bewerber hat zu erklären, dass er in den letzten fünf Geschäftsjahren mindestens 3 vergleichbare Leistungen ausgeführt hat. Diese vergleichbaren Leistungen haben zu umfassen: Erfahrung bei der Objektplanung mit Ausführung der Leistungsphasen 3 - 8 gem. §§ 33 ff HOAI (oder vergleichbarer ausländischer Regelungen) und anrechenbaren Kosten von EUR 2.000.000,00. Vergleichbar sind Referenzen über Neubauvorhaben mit erhöhten technischen oder sicherheitsbezogenen Anforderungen, Referenzen über Forschungs-, Test-, Labor-, Werkstatt- oder Sondergebäude. Mindestens eine der Referenzen soll ein die Ausführunge eines Projektes mit mehreren Nutzergruppen nachweisen, mindestens eine Referenz soll Fördermittelbezug haben und mindestens eine Referenz soll Erfahrungen in der Vorbereitung losweiser Bauvergaben enthalten. Diese Mindestanforderungen können zusammen in einer Referenz oder getrennt in verschiedenen Referenzen nachgewiesen werden.
    • Die Referenzen enthalten mindestens folgende Angaben: a) Aufgabe und Umfang der Leistung, Vertragsverhältnis (Beschreibung der Aufgabe, ggf. besondere Anforderungen, Leistungsbild/er, Leistungsphase/n, ggf. Besondere und sonstige Leistungen, Schwierigkeit der Leistung, Vertragsverhältnis (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Unterauftragnehmer)) b) Wert der erbrachten Leistung (Gesamtvergütung und Herstellungskosten netto in Euro) c) Erbringungszeitraum (Planungszeitraum und/oder Bauzeit mit Beginn und Fertigstellung in Monat/Jahr) d) Angabe, ob öffentlicher oder privater Empfänger, Kontaktdaten des Ansprechpartners (der Name einer Person braucht aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht angegeben werden)
    • 2) Angaben zu den Mitarbeitern im Projekt zu machen: Der Bewerber hat zu erklären, dass ihm die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Auf Verlangen der Vergabestelle hat er für die für das Projekt vorgesehenen Arbeitskräfte den Nachweis der Befähigung beizulegen, ebenso wie jeweils eine Referenzliste, einen Befähigungsnachweis, den Nachweis über die berufliche Qualifikation sowie über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung, eine Erklärung über die Stellung im Unternehmen, die Dauer der Unternehmenszugehörigkeit sowie den geplanten Aufgabenbereich für den Auftrag.
    • 3) Angaben zur Ausstattung des Unternehmens: Der Bieter hat zudem zu erklären, dass die für die Ausführung der Leistung notwendige Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung, inkl. verwendete Hardware und Software zur Verfügung stehen. Auf Verlangen der Vergabestelle wird eine Auflistung der vorhandenen technischen Ausrüstung vorgelegt.
  • Als Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung ist eine Eigenerklärung zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder ein entsprechender Registerauszug vorzulegen, d.h. bei juristischen Personen der Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt und/oder Ingenieur nach Architekten/Ingenieurgesetz des jeweiligen Bundeslandes und Vorlage eines Auszuges aus dem Berufsregister, Handels- bzw. Partnerschaftsregister. Bei natürlichen Personen (freiberufliche Architekten/Ingenieure) ist der Nachweis für den Eintrag in einer Ingenieur/Architektenkammer vorzulegen. Für ausländische Bewerber ist der Nachweis der Gleichstellung entsprechend RL 2005/36/EG, geändert durch RL 2013/55/EU, zu erbringen.

Zuschlagskriterien

  • Kriterium Preis: entsprechend dem Vergabeleitfaden Ziffer 5.3.1.1.

  • Kriterium auftragsbezogenes Organisationskonzept mit Unterkriterien: Auftragsbezogenes Organisationskonzept entsprechend dem Vergabeleitfaden Ziffer 5.3.1.2.1

  • Kriterium auftragsbezogene Qualifikation und Erfahrungen der Projektmitarbeiter: Auftragsbezogene Qualifikation und Erfahrung der Projektmitarbeiter entsprechend dem Vergabeleitfaden Ziffer 5.3.1.2.2

  • Kriterium Preis: entsprechend dem Vergabeleitfaden Ziffer 5.3.1.1.

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