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Museum Erweiterungsbau - Fachplanung HKLS

Für dieses Projekt wird ein Büro gesucht, das die Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1,2,3,7 und 8 gem. §§ 53 ff. HOAI 2021 i. V. m. Anlage 15 in den LPH 2 bis 9 inkl. Besonderen Leistungen übernimmt.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
12.05.26
Teilnahmefrist
15.06.26
Vertragsbeginn
01.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
2.424.877 €
Erfüllungsort
Bad Nauheim, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info.fbt@lbih.hessen.de
Freischalten
Telefon
Website
https://vergabe.hessen.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Darstellung von mind. zwei Referenzen nach § 46 Abs. 3, Nr. 1 VgV für in den letzten acht Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen. Es gehen maximal drei Referenzen in die Wertung ein. Kurzbeschreibung der Referenz mit folgenden Angaben

    • - Art der Maßnahme (Sanierung /Umbau, Neubau, Erweiterungsbau
    • BNB Zertifizierung),
    • - Komplexität der Nutzung (Angabe der Honorarzone des Projektes (HOAI),
    • - Projektgröße (durch Angabe der NUF 1-6),
    • - Projektzeit, Zeitraum der Leistungserbringung der Referenz,
    • - Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
    • - Leistungsstand der Referenz,
    • - Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften
    • - Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
    • Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf eine elektronische Datei in der Größe entsprechend von maximal 2 Blättern DIN A4 zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
    • Im Fall einer weitgehenden Identität der Personen, die für die Referenzaufträge zuständig waren, erfolgt eine Zurechnung von Referenzen anderer Unternehmen. Diese weitgehende Personenidentität ist vom Unternehmen nachzuweisen._____
    • Mindestanforderungen an jede Referenz:
    • Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz.
    • Mindestanforderungen an alle Referenzprojekte:
    • - Alter max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.01.2018 oder später).
    • - Mindestgröße: Nutzfläche (NUF 1-6 gem. DIN 277) von 1.000 qm.
    • - Leistungsumfang: ALG 1, 2, 3 min HZ II, ALG 8.
    • Mindestanforderung an die Gesamtheit der wertbaren Referenzen:
    • - Mind. eine Referenz mit Umbau im laufenden Betrieb.
    • - Mind. eine Referenz als Museumsbau.
    • - Mind. eine Referenz im denkmalgeschützten Bereich.
    • - Mind. Eine Referenz muss nach den öffentlichen Vergabevorschriften / für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein.
    • - Mind. zwei Referenzen bei denen die Leistungsphasen 2-3 und 5-8 erbracht wurden und die Übergabe an den Nutzer erfolgt ist.
    • Bewertung der Referenzen gemäß den benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 33,33 %): 100 % (Formblatt 743 EU).
  • Erklärung aus der das jährliche Mittel der Gesamtzahl der vom Unternehmen Beschäftigten sowie die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter mit spezifischer Berufserfahrung in der vertragsgegenständlichen Fachdisziplin, die berechtigt sind die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen, in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3, Nr. 8 VgV; Mindestanforderung an die festangestellten mit spezifischer Berufserfahrung betrauten Ingenieure (vertragsgegenständliche Fachdisziplin)

    mind. 3;

  • Angabe der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte und der vorgesehenen Person für die Projektleitung durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Ingenieur führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3, Nr. 6 VgV;

  • Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich das Unternehmen der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (741 EU). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen und im Falle der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe das eignungsleihende Unternehmen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe gemeinsam mit dem Bewerber für die Auftragsausführung haftet (742 EU).

  • Erklärung zur Haftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Satz 2 Nummer 3 VgV;_____ Mindestanforderung

    • Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall versicherbar: für Personenschäden 3.000.000,00 EUR, für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 5.000.000,00 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr oder bei einer objektbezogenen Versicherung mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme für die Dauer des Vertrages.
    • Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme zusätzlich: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall den oben dargestellten Bedingungen entsprechend angepasst wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
  • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV

Zuschlagskriterien

  • Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams: Darstellung des Personaleinsatzkonzepts sowie der fachlichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams im Hinblick auf die vorgesehene Maßnahme anhand persönlicher Referenzen. Darstellung des Projektleiters und des Projektteams innerhalb der Präsentation.

  • Projektorganisation zur Qualitätssicherung: Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (Leistungsintegration und Koordination aller Planungsbeteiligten, Entscheidungs-, Änderungs- und Schnittstellenmanagement). Kommunikation zwischen den Beteiligten (Planer, Bauherr, Fachplaner, Nutzer, Behörden, Firmen). Erläuterung der Verfügbarkeit und der Präsenz der Projektbeteiligten vor Ort (während Planung, Bauausführung und Projektabschluss).

  • Herangehensweise an das konkrete Projekt: Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe in Bezug auf Lösungsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten.

  • Honorarangebot: Grundleistungen und Besondere Leistungen einschl. Nebenkosten

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Vertragsentwurf37 KB16 Seiten
Kalkulation203 KB2 Tabellen
Projektplan89 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB12 Seiten
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