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Glogaustraße: verschiedene Planungsleistungen (Vergabenr. 6012-66-26-003, ND/NB, Stufe 1)

Die Grundstücksgesellschaft Braunschweig (Auftraggeber GGB) und die Stadtentwässerung Braunschweig (SE|BS) beabsichtigen die Planungsleistungen für das Erschließungsgebiet „Glogaustraße-Süd“ (ME69) zu beauftragen. Die fachlich begleitende Projektbetreuung wird von der Stadt Braunschweig und der SE|BS übernommen. Das Planungsgebiet befindet sich zwischen Glogaustraße, Bezirkssportanlage Melverode und Lübenstraße. Der Geltungsbereich A des Bebauungsplanes „Glogaustraße-Süd“, ME 69, befindet sich im Stadtteil Melverode und umfasst Flächen der Bezirkssportanlage Melverode, die nach einer Neu- und Umstrukturierung der Sportanlage entbehrlich sind und für eine veränderte Nachnutzung zur Verfügung stehen. Die Erschließung erfolgt über die Glogaustraße. Der Geltungsbereich A des zukünftigen Bebauungsplanes „Glogaustraße-Süd“, ME 69, hat eine Größe von ca. 3,5 ha, welche sich im Eigentum der Stadt Braunschweig befindet. Wohnbebauung ist vorgesehen (Details s. ausführliche Beschreibung).
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
01.06.26
Teilnahmefrist
01.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Braunschweig, Deutschland
Vertragslaufzeit
159 Tage
E-Mail
beschaffung@braunschweig.de
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Telefon
+49 5314702984
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Website
https://www.deutsche-evergabe.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Angaben zu seiner/ihrer Identität und Existenz (Mindestkriterium)

    Der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber und der/die Unterauftragnehmer muss/müssen Angaben zu seiner/ihrer Identität und Existenz machen. Gefordert sind die folgenden Angaben: Name, Anschrift, Ansprechpartner nebst Kontaktdaten, Niederlassungen, Unternehmensgröße, Rechtsform, Gewerbeanmeldung, Handelsregistereintragung, Berufsregistereintragung, Kammermitgliedschaften.

  • Erlaubnis zur Berufsausübung (Mindestkriterium)

    • Als Berufsqualifikation werden die Berufe des Ingenieurs und des Landschaftsarchitekten gefordert. Zugelassen wird, wer berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
    • Juristische Personen werden als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorbezeichneten Sinn (d. i., wer berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden) benennen.
    • Die Berufsqualifikation ist nachzuweisen. Als Nachweis werden akzeptiert:
    • - eine Eintragung der betreffenden Person bzw. des benannten verantwortlichen Berufsangehörigen in die Liste der Ingenieure der Ingenieurkammer bzw. in die Liste der jeweils zuständigen Architektenkammer i. S. d. Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.03.2014, S. 65)
    • auf die Parallelvorschriften für ausländische Bewerber in derselben Richtlinie wird ausdrücklich hingewiesen
    • - bei juristischen Personen – zusätzlich zur Berufsregistereintragung für den benannten verantwortlichen Berufsangehörigen – einen aktuellen Handelsregisterauszug i. S. d. Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.02.2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.03.2014, S. 65)
    • auf die Parallelvorschriften für ausländische Bewerber in derselben Richtlinie wird ausdrücklich hingewiesen
    • - der Nachweis im vorstehenden Sinne darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als zwölf Monate sein.
    • Bei Einsatz eines Unterauftragnehmers oder bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft sind die vorgenannten Eintragungen bzw. Auszüge für jeden der beteiligten Unternehmensträger bzw. jede der beteiligten Personen bzw. jeden benannten verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen.
  • Unternehmensumsatz im Tätigkeitsbereich gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV (Mindestkriterium)

    • Der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht verleiht) muss/müssen sowohl seinen/ihren jeweiligen Gesamtumsatz (netto) als auch seinen/ihren jeweiligen Umsatz (netto) in den Tätigkeitsbereichen Objektplanung Verkehrsanlagen, Objektplanung Freianlagen, Objektplanung Ingenieurbauwerke: Kanal, Objektplanung Ingenieurbauwerke: Regenrückhaltebecken, Objektplanung Ingenieurbauwerke: Lärmschutzwand in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 (dies sind die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre) angeben. Falls für das Geschäftsjahr 2025 noch kein testierter Umsatz vorliegt, genügt für das Jahr 2024 die Angabe gemäß vorläufigem Jahresabschluss, EÜR, BWA oder Ähnlichem. Bei einem unterjährig endenden Geschäftsjahr kommt es auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor der Absendung der EU-weiten Bekanntmachung an.
    • Der Auftraggeber verlangt einen durchschnittlichen spezifischen Umsatzerlös in den letzten drei Geschäftsjahren von mindestens 500.000 € netto pro Jahr in der Summe für alle vier Leistungsbilder.
    • Berechnungshinweis: Der Jahresdurchschnittsumsatz errechnet sich, indem die Umsatzerlöse aller vier Leistungsbilder für die drei anzugebenden Jahre addiert und durch 3 geteilt werden. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Jahresumsatzerlöse der jeweiligen Mitglieder addiert. Bei einer Eignungsleihe in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht muss die gesamtschuldnerische Haftung von Bewerber und Eignungsleihgeber erklärt werden, vgl. die Erklärung nach B.7_Vordruck Teilnahmeantrag, Teil I.E.
  • Versicherungsnachweis gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV (Mindestkriterium)

    Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft und der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht verleiht) muss/müssen das Bestehen einer Haftpflichtversicherung ab Leistungsbeginn bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen mit folgender Deckung nachweisen: Personenschäden mindestens 1.500.000 €, Sach- und Vermögensschäden mindestens 1.500.000 €. Als versicherte Risiken müssen alle wesentlichen Tätigkeiten umfasst sein, die der Auftragnehmer nach dem ausgeschriebenen Vertrag erbringt.

  • 4.1 Referenzen - § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV (Mindestkriterium)

    • Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in technisch-beruflicher Hinsicht verleiht/verleihen) und der/die Unterauftragnehmer (soweit er/sie den betreffenden Leistungsteil selbst erbringt/erbringen) muss/müssen in ihrer Gesamtheit für jedes Leistungsbild mindestens zwei Referenzaufträge aus den letzten zehn Jahren, gerechnet ab dem Tag der Absendung der EU-weiten Veröffentlichung, nachweisen.
    • Zu diesem Zweck muss er bzw. müssen sie Angaben zum Referenznehmer (wer hat die vergleichbaren Leistungen erbracht?), zum Referenzgeber (an wen wurden die vergleichbaren Leistungen erbracht?) und zum Referenzinhalt (worin bestanden die vergleichbaren Leistungen?) machen. Im Einzelnen wird verlangt, das Projekt und die erbrachte Leistung dem Inhalt, dem Zeitraum, dem Umfang und dem Wert nach, zu beschreiben und einen Lageplan je Referenz beizufügen.
    • 4.1.1 Mindestanforderung an die Referenz(en) (Mindestkriterium):
    • a) Erbringungszeitraum der Leistung
    • Der Beginn der Leistungserbringung muss nach dem 01.01.2016 erfolgt sein. Die Leistung muss – mit Ausnahme der LPH 9 – spätestens bis zum Schlusstermin der Abgabe der Teilnahmeanträge vollständig erbracht worden sein.
    • b) Leistungsumfang der Referenzen
    • Leistungsbild 1: Objektplanung Verkehrsanlagen, mindestens zwei Referenzen
    • - Der Bewerber muss seine Erfahrung mit mindestens zwei Referenzaufträgen nachweisen, bei welchen die Planungsleistung die Erbringung von Objektplanung Verkehrsanlagen i. S. d. § 46 HOAI i. V. m. Anlage 13 Nr. 13.1 zur HOAI für ein Vorhaben eines öffentlichen Auftraggebers über mindestens 4.000 m² Erschließung oder 4.000 m² gestaltete Fläche im innerstädtischen Bereich gewesen ist.
    • Leistungsbild 2: Objektplanung Freianlagen, mindestens zwei Referenzen
    • - Der Bewerber muss seine Erfahrung mit mindestens zwei Referenzaufträgen nachweisen, bei welchen die Planungsleistung die Erbringung von Objektplanung Freianlagen i. S. d. § 39 HOAI i. V. m. Anlage 11 Nr. 11.1 zur HOAI für ein Vorhaben eines öffentlichen Auftraggebers über mindestens 10.000 m² qualifizierte Grünfläche inkl. Spiel- und Bewegungsangeboten gewesen ist.
    • Leistungsbild 3: Objektplanung Ingenieurbauwerke: Kanal und Regenrückhaltebecken, mindestens zwei Referenzen
    • - Der Bewerber muss seine Erfahrung mit mindestens einem Referenzauftrag nachweisen, bei welchen die Planungsleistung die Erbringung von Objektplanung Ingenieurbauwerke i. S. d. § 42 HOAI i. V. m. Anlage 12 Nr. 12.1 zur HOAI für ein Vorhaben eines öffentlichen Auftraggebers für mindestens 650 m Kanalnetz als Erschließung gewesen ist.
    • - Zudem muss der Bewerber seine Erfahrung mit mindestens einem Referenzauftrag nachweisen, bei welchen die Planungsleistung die Erbringung von Objektplanung Ingenieurbauwerke i. S. d. § 42 HOAI i. V. m. Anlage 12 Nr. 12.1 zur HOAI für ein Vorhaben eines öffentlichen Auftraggebers für Regenrückhaltebecken mit einem Speichervolumen von mindestens 400 m³ gewesen ist.
    • Leistungsbild 4: Objektplanung Ingenieurbauwerke: Lärmschutzwand, mindestens zwei Referenzen
    • - Der Bewerber muss seine Erfahrung mit mindestens zwei Referenzaufträgen nachweisen, bei welchen die Planungsleistung die Erbringung von Objektplanung Ingenieurbauwerke i. S. d. § 42 HOAI i. V. m. Anlage 12 Nr. 12.1 zur HOAI für ein Vorhaben eines öffentlichen oder privaten Auftraggebers für eine Lärmschutzwand mit einer Länge von mindestens 50 m gewesen ist.
    • Der Nachweis für jede Referenz erfolgt durch Eigenerklärungen und einen Lageplan der Referenz, wobei sich der AG auch die Anforderung von Referenzbestätigungen vorbehält.
    • 4.1.2 Bewertung der Referenzen (B-Kriterium - Diese Kriterien sind Bewertungskriterien, anhand derer die Eignung des Bewerbers gewertet wird. Mindestens drei und höchstens fünf Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Anhand der B-Kriterien wird die Wertungsreihenfolge aller Teilnahmeanträge bestimmt.):
    • Als wertungsfähige Referenzleistungen werden die Leistungen anerkannt, die den Mindestanforderungen nach Ziffer 4.1.1 entsprechen.
    • Für die je zwei Mindestreferenzen pro Leistungsbild werden im Rahmen des B-Kriteriums keine Punkte vergeben. Für eine über die je zwei Mindestreferenzen pro Leistungsbild hinausgehende wertungsfähige Referenz werden 10 Punkte vergeben.
    • Es wird pro Leistungsbild maximal eine Referenz bewertet, d. h. insgesamt werden maximal vier Referenzen für den gesamten Teilnahmeantrag bewertet. (mögliche Punkte 0 - 40, Höchstpunktzahl 40)
    • Hinweise:
    • Jeder Bewerber kann so viele Referenzen nachweisen, wie er möchte.
    • Der Teilnahmeantrag ist nur dann wertungsfähig, wenn mindestens zwei wertungsfähige Unternehmensreferenzen pro Leistungsbild eingereicht werden, welche das für die Eignungsprüfung erforderliche A-Kriterium, also die Mindestvoraussetzungen nach Ziffer 4.1.1, erfüllen.
    • Der Auftraggeber wird im B-Kriterium nach Ziffer 4.1.2 höchstens eine Referenz pro Leistungsbild bewerten. Die zwei Mindestreferenzen pro Leistungsbild werden im Rahmen des B-Kriteriums nicht bewertet.
    • Durch die Auswertung der Teilnahmeanträge ergibt sich eine Wertungsreihenfolge, anhand derer sich die Platzierung der Teilnehmer ergibt. Der Auftraggeber wird mindestens die drei bestplatzierten (höchstens fünf) Teilnehmer zur Abgabe der Erstangebote auffordern. Werden mehr als die drei Bestplatzierten aufgefordert, so erfolgt dies unter Beachtung der Wertungsreihenfolge. Bei Punktegleichheit entscheidet das Los.
  • technische Fachkräfte und technische Stellen, hier

    • Ingenieure (Mindestkriterium):
    • Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in technisch-beruflicher Hinsicht verleiht/verleihen) und der/die Unterauftragnehmer (soweit er/sie den betreffenden Leistungsteil selbst erbringt/erbringen) muss/müssen mindestens technische Fachkräfte und technische Stellen nachweisen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und welche die folgenden Anforderungen erfüllen: drei Ingenieure für jedes Leistungsbild, vgl. Ziffer 4.1.1

Zuschlagskriterien

  • Qualitätskriterium: Projektkoordinator und stellvertretender Projektkoordinator

  • Qualitätskriterium: Leistungsbilder 1-4 (Projektteam)

  • Qualitätskriterium: Umsetzung der Planungsaufgabe

  • Preis

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