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Generalplanerleistung Neubau zentrales Waffenkammergebäude

Für den Neubau eines zentralen Waffenkammergebäudes in der Burgwald Kaserne in Frankenberg (Eder) ist die Vergabe einer Generalplanerleistung vorgesehen. Der Leistungsumfang umfasst die Objektplanung Gebäude, Freianlagen und Ingenieurbauwerke sowie die Fachplanungen Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 1 bis 5 und 8), Thermische Bauphysik und Brandschutz. Gegenstand der Beauftragung sind die Leistungsphasen 5 bis 9, sowie Teilleistungen der Leistungsphase 3. Die Beauftragung erfolgt stufenweise und umfasst zunächst die Leistungsphase 5 sowie die Teilleistungen und besonderen Leistungen der Leistungsphase 3. Eine verbindliche Entwurfsplanung einschließlich vorliegender Baugenehmigung im Kenntnisgabeverfahren bildet die Grundlage der weiteren Beauftragung. Die Einarbeitung in die bestehenden Unterlagen ist ebenfalls als besondere Leistung zu erbringen.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
21.05.26
Teilnahmefrist
22.06.26
Vertragsbeginn
01.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
385.162 €
Erfüllungsort
Bad Nauheim, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info.fbt@lbih.hessen.de
Freischalten
Telefon
Website
https://vergabe.hessen.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Darstellung von mind. drei Referenzen der Objektplanung Gebäude und mind. zwei Referenzen der Fachplanung Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1 bis 5 sowie 8 nach § 46 Abs. 3, Nr. 1 VgV für in den letzten sieben Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen. Es gehen maximal drei Referenzen für die Objektplanung Gebäude und maximal zwei Referenzen für die Fachplanung Technische Ausrüstung in die Wertung ein. Kurzbeschreibung der Referenz mit folgenden Angaben

    • - Art der Maßnahme (Neubau),
    • - Art der Nutzung (Lagergebäude, Militärische Nutzung)
    • - Angabe der Honorarzone des Projektes (HOAI),
    • - Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (brutto Gesamt),
    • - Projektzeit, Zeitraum der Leistungserbringung der Referenz,
    • - Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
    • - Leistungsstand der Referenz,
    • - Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften
    • - Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
    • Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf eine elektronische Datei in der Größe entsprechend von maximal 4 Blättern DIN A4 zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
    • Im Fall einer weitgehenden Identität der Personen, die für die Referenzaufträge zuständig waren, erfolgt eine Zurechnung von Referenzen anderer Unternehmen. Diese weitgehende Personenidentität ist vom Unternehmen nachzuweisen._____
    • Mindestanforderungen an jede Referenz (Objektplanung Gebäude):
    • Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz.
    • - Baukosten ≥ 1,5 Mio. € brutto (KG 200-600)
    • - Neubaumaßnahme
    • - Honorarzone III
    • - Beauftragung von Leistungsphase 5 bis 8 (HOAI) (auch in Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft)
    • - Die Referenz darf nicht älter als 7 Jahre sein - Abschluss LPH 8 nicht vor dem 12 / 2018._____
    • Mindestanforderungen an die Gesamtheit der wertbaren Referenzen (Objektplanung Gebäude):
    • - Mind. 1 Referenz mit Baukosten ≥ 2,5 Mio. € brutto (KG 200-600)
    • - Mind. 1 Referenz mit der Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften/ für einen Öffentlicher Auftraggeber
    • - Mind. 1 Referenz mit abgeschlossener LPH 8
    • _____
    • Mindestanforderungen an jede Referenz (Fachplanung Technische Ausrütung, Anlagengruppen 1-5 und 8):
    • Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz.
    • - Anlagengruppen 1 bis 5 sowie 8
    • - Honorarzone II (HOAI)
    • - Beauftragung von Leistungsphase 5 bis 8 (HOAI) (auch in Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft)
    • - Die Referenz darf nicht älter als 7 Jahre sein - Abschluss LPH 8 nicht vor dem 12 / 2018._____
    • Bewertung der Referenzen für die Objektplanung Gebäude gemäß den benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 33,33 %): 100 % (Formblatt 743 EU)
  • Erklärung aus der das jährliche Mittel der Gesamtzahl der vom Unternehmen Beschäftigten sowie die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter mit spezifischer Berufserfahrung in der vertragsgegenständlichen Fachdisziplin, die berechtigt sind die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu führen, in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3, Nr. 8 VgV;_____ Mindestanforderung an die Gesamtzahl der Beschäftigten

    • Objektplanung Gebäude: mind. 5 und Fachplanung Technische Ausrüstung: mind. 3
    • Mindestanforderung an die festangestellten mit spezifischer Berufserfahrung betrauten Architekten /Ingenieure (Objektplanung Gebäude): mind. 3 und Mindestanforderung an die festangestellten mit spezifischer Berufserfahrung betrauten Ingenieure (Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-5 und 8): mind. 2.
  • Angabe der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte und der vorgesehenen Person für die Projektleitung durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3, Nr. 6 VgV;

  • Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich das Unternehmen der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (741 EU). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen und im Falle der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe das eignungsleihende Unternehmen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe gemeinsam mit dem Bewerber für die Auftragsausführung haftet (742 EU).

  • Erklärung zur Haftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Satz 2 Nummer 3 VgV;_____ Mindestanforderung

    • Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall versicherbar: für Personenschäden 1.500.000,00 EUR, für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 1.000.000,00 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr oder bei einer objektbezogenen Versicherung mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme für die Dauer des Vertrages.
    • Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme zusätzlich: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall den oben dargestellten Bedingungen entsprechend angepasst wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
  • Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;_____ Mindestanforderung an den Gesamtumsatz für die Objektpalnung Gebäude

    • mind: 150.000,00 € (netto)/Jahr.
    • Mindestanforderung an den Gesamtumsatz für die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-5 und 8: mind: 150.000,00 € (netto)/Jahr.

Zuschlagskriterien

  • 1. Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams: Darstellung des Personaleinsatzkonzepts sowie der fachlichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams im Hinblick auf die vorgesehene Maßnahme anhand persönlicher Referenzen. Darstellung des Projektleiters und des Projektteams innerhalb der Präsentation.

  • 2. Projektorganisation zur Qualitätssicherung: Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (Leistungsintegration und Koordination aller Planungsbeteiligten, Entscheidungs-, Änderungs- und Schnittstellenmanagement). Kommunikation zwischen den Beteiligten (Planer, Bauherr, Fachplaner, Nutzer, Behörden, Firmen). Erläuterung der Verfügbarkeit und der Präsenz der Projektbeteiligten vor Ort (während Planung, Bauausführung und Projektabschluss).

  • 3. Herangehensweise an das konkrete Projekt: Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe in Bezug auf Lösungsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten auf Basis der zur Verfügung gestellten Unterlagen.

  • 4.1 Honorarangebot: Grundleistungen und Besondere Leistungen einschl. Nebenkosten

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