Frist abgelaufen

Fördergebietsmanagement - Städtebauförderprogramm "Wachstum und nachhaltige Erneuerung"

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.12.2023
Angebotsfrist
Der Auftraggeber, die Stadt Homberg (Efze) (AG), ist 2017 in das Bund-Länder-Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung (vorher: Zukunft Stadtgrün)“ aufgenommen worden. Im Jahr 2018 wurde ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) mit intensiver Bürgerbeteiligung erarbeitet und in 2019 von den beschlussfassenden Gremien der Stadt Homberg (Efze) beschlossen. Das ISEK be-nennt insgesamt 13 Projekte und priorisiert diese. Das Förderprogramm umfasst in seinem räumlichen Schwerpunkt den Burgberg mit angrenzenden Friedhöfen, Kleingartenanlage und Stadtpark. Ziel des gesamten Prozesses zur Entwicklung des ISEKs sowie der anschließenden Umsetzung der Maß-nahmen ist die qualitative Aufwertung der vorhandenen Grünbereiche in der Homberger Innenstadt und den unmittelbar anschließenden Freiraumbereichen. Dieses schließt die Verbesserung der Nutzbarkeit für verschiedene Bevölkerungsgruppen und die Ergänzung bzw. bessere Vernetzung des vorhandenen Grün- und Freiraumsystems mit ein. Diese Aufwertungen sollen in einem Synergieeffekt auch der Naherholung für die regionale Bevölkerung und den touristischen Nutzern zugutekommen. Das Handlungskonzept berücksichtigt die fünf Programmziele des Programms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (vorher: Zukunft Stadtgrün) und bricht diese auf die konkret auf den Ort bezogenen Ziele her-unter: - Bessere Verknüpfung von Stadt und Landschaft mit dem Burgberg - Verbesserung der Durchwegung und der Sichtbeziehungen - Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Stadtpark und den Friedhöfen - Erhaltung und Ausbau der Gartenvielfalt / des Gartengürtels - Erhöhung der Biodiversität der Grünflächen Darüber hinaus werden Querschnittsziele formuliert, die den „roten Faden“ in der künftigen Umsetzung der Projekte und Maßnahmen bilden: - Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen und Lebensentwürfe an der Grünversorgung - Lebensqualität durch lebendige Freiräume - Kriminalprävention und soziale Sicherheit - Bessere Präsentation des Burgbergs und des Burgbergwaldes als touristisches Ausflugsziel - „entschleunigte“ Stadt mit regionalem Profil - Bewahrung des historischen Gartenerbes
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
07.12.23
Teilnahmefrist
12.01.24
Vertragsbeginn
01.04.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
220.000 €
Erfüllungsort
Homberg (Efze), Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@homberg-efze.de
Freischalten
Telefon
+49 56819940
Freischalten
Website
https://www.homberg-efze.eu
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • 1. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen und juristische Personen, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung Städtebau- oder Landschaftsarchitekt, Stadt- oder Landschaftsplaner, Ingenieur... (m/w/d) befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Städtebau- oder Landschaftsarchitekt, Stadt- oder Landschaftsplaner, Ingenieur (m/w/d), wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013 / 55 / EU entspricht.
    • 2. Handelt es sich bei den Bewerbern um eine juristische Person, OHG, KG oder Partnerschaftsgesellschaft (auch als Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft), so ist dem Teilnahmeantrag ein Auszug aus dem Handels- oder Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes des Bewerbers beizufügen, der nicht älter als 12 Monate sein darf.
    • 3. Bewerber und Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben zu erklären, dass keine Druckansicht einer Bekanntmachung Ausschlussgründe nach § 123 Abs.1 und 2 GWB und/oder § 124 Abs. 1 GWB vorliegen (siehe Anlage).
    • Bieter haben das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen. (Siehe dazu nachfolgend unter Mindeststandards)
    • Bewerber haben nachzuweisen, dass Sie über eine Berufshaftpflichtversicherung in folgender Höhe verfügen: Deckungssumme pro Versicherungsfall von mind. 3 Mio. € für Personenschäden und mind. 1,5 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden. Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen (2 Versicherungsfälle pro Jahr). Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Bestätigung des Versicherers ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne gewährt wird.
  • 1. Bieter haben nachzuweisen, dass sie in den letzten 3 Geschäftsjahren ausreichend Führungskräfte beschäftigt haben (Nachweis Führungskräfte- siehe dazu nachfolgend unter Mindeststandards) Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben (durch Eigenerklärung) anzugeben, dass in ihren Büros in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mindestens 2 Führungskräfte (Landschafts- oder Städtebauarchitekt, Landschafts- oder Stadtplaner, Dipl.-Ing./FH/TH, Bachelor/Master of Science/Engineering) als Inhaber oder festangestellte Mitarbeiter beschäftigt waren. Bewerber haben nachzuweisen, dass sie in den letzten 7 Jahren (gerechnet ab Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung) für das Fördergebietsmanagement der Städtebauförderung einschließlich der Umsetzung/Abwicklung von Städtebauförderprogramme und Durchführung von Bürgerbeteiligungsverfahren und Öffentlichkeitsarbeit Leistungen erbracht haben. Es müssen mindestens zwei Referenzen nachgewiesen werden. Anzahl der beschäftigten Berufsträger, Gewichtung

    • 40 % (anzugeben mithilfe Formular Anzahl Berufsträger – Anhang B-2)
    • Sofern in den Teilnahmeanträgen Erklärungen oder Angaben fehlen oder Angaben fehlerhaft sind, so werden diese mit 0 Punkten bewertet. Werden Angaben gemacht, die den Anforderungen für die Vergleichbarkeit für Referenzen nicht oder nur teilweise entsprechen, können diese ebenfalls mit 0 Punkten bewertet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Informationen oder Nachweise zur Eignungsbewertung der Bewerber nachzufordern, sofern zulässig.
  • 2. Bieter haben nachzuweisen, dass Sie in den vergangenen 10 Jahren Leistungen erbracht haben, welche mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. (Nachweis von Referenzprojekten - siehe dazu nachfolgend unter Mindeststandards). Fördergebietsmanagement der Städtebauförderung einschließlich Umsetzung und Abwicklung von Städtebauförderprogrammen, Durchführung von Bürgerbeteiligungsverfahren und Öffentlichkeitsarbeit / Moderationsleistungen aus den letzten 7 Jahren, gerechnet ab Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung. Es werden maximal 5 Referenzen gewertet. Gewichtung

    • 60 % (anzugeben mithilfe Formular Referenzen Fördergebietsmanagement Anhang B-1)
    • Den Teilnahmeanträgen sind – sowohl für die vorstehend beschriebenen mindestens nachzuweisenden Referenzen als auch für weitere Referenzen – kurze Projektbeschreibungen der Referenzprojekte beizufügen, in denen die Projekte, die erbrachten Architekten-/Ingenieurleistungen, der Zeitraum der Leistungserbringung sowie Name des jeweiligen Auftraggebers angegeben sind.

Zuschlagskriterien

  • Die Wertung erfolgt nach folgendem Schlüssel

    • Das Angebot mit dem günstigsten Angebotspreis (Kriterium Ziffer 1) erhält die Anzahl der Punkte, die der Multiplikation mit der Preisgewichtung entspricht, also 150 Punkte (= 5 mal 30)
    • Ein fiktives Angebot mit dem 1,5fachen Preis (oder darüber) erhält 0 Punkte.
    • Die erzielten Punkte werden zusammengerechnet. Hat z.B. das preisgünstigste Angebot überall die Maximalpunktzahl erreicht, erzielt es 500 Punkte (Maximalpunktzahl). Das Angebot mit den höchsten Punkten ist das wirtschaftlichste Angebot.
    • Kriterium 2 – Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters und des stellvertr. Projektleiters (20%)
    • Die Bieter werden gebeten die Moderations- und Kommunikationserfahrungen sowie inhaltliche Kenntnisse und formelle Erfahrungen in Städtebauförderprogrammen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters darzustellen.
    • Kriterium 3 – Konzept zum Beratungsansatz (35 %)
    • Die Bieter werden gebeten, mit ihrem digitalen Angebot darzustellen, wie sie im Falle der Beauftragung an die ausgeschriebene Aufgabe herangehen werden.
    • - Aktivierung von lokalen Akteuren (10 %)
    • - Konzeption zur Auftragsabwicklung (15 %)
    • - Informations-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (5 %)
    • - Gewichtung der Erreichbarkeit/örtlicher Präsenz und Verfügbarkeit (5 %)
    • Kriterium 4 – Präsentation - Gewichtung 15 %
    • Die Bieter werden im Rahmen der Vergabeverhandlungen zu einer Präsentation eingeladen.
    • - Einschätzung zur Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und des Durchsetzungsvermögens der Projektverantwortlichen (5 %)
    • - Vorstellung eines vergleichbaren Projekts (10 %)

Welche davon erfüllen Sie?

KI prüft alle Kriterien gegen Ihr Unternehmensprofil

Meine Eignung prüfen

Kostenlos · Sofortige Analyse

Lose (1)

Vertragsentwurf287 KB32 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB12 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB24 Seiten
+ 14 weitere Dokumente

Nie wieder passende Ausschreibungen verpassen

KI findet täglich passende Aufträge für Sie – basierend auf dieser Ausschreibung.

Vollständige Vergabeunterlagen herunterladen
KI-Analyse der Eignungskriterien
Ähnliche Ausschreibungen automatisch erhalten
Wettbewerbsanalyse und Markteinblicke
Mein Suchprofil erstellenKostenlos · Keine Kreditkarte

Vertraut von 1.000+ Unternehmen

Roland BergerE.ONPPLWise

Nie wieder passende Ausschreibungen verpassen

Suchprofil erstellen