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Einführung einer SaaS-Lösung für das Lieferantenmanagement

Auftraggeber
Veröffentlicht
08.06.2026
Angebotsfrist
Der aktuelle IST-Zustand des Lieferantenmanagements ist geprägt von einer veralteten, technisch begrenzten Systemlandschaft, die den heutigen Anforderungen an Transparenz, Effizienz und Compliance nicht mehr entspricht. Das bestehende Lieferantenmanagement -Tool (VFM-Portal), das unternehmensintern entwickelte wurde, gilt sowohl funktional als auch technologisch als nicht mehr zeitgemäß. Es verfügt über keine ausreichende Prozessintegration, bietet nur eingeschränkte Benutzerfreundlichkeit und ist in seinem Betrieb zunehmend aufwendig. Zudem besteht keine umfassende und durchgängige SAP-Anbindung, wodurch viele Daten manuell gepflegt und aus verschiedenen Quellen wie Excel und Share Point Listen zusammengestellt werden müssen. Ein ganzheitliches, unternehmensweites Konzept für das Lieferantenmanagement, sowohl systemisch als auch prozessual, liegt derzeit nicht vor. Das neue Lieferantenmanagement-Tool verfolgt das Ziel, das unternehmensweite Lieferantenmanagement zu modernisieren, zu standardisieren und zukunftsfähig auszurichten. Im Mittelpunkt steht die durchgängige Abbildung des gesamten Lieferantenlebenszyklus – von der Registrierung über Qualifizierung, Bewertung und Entwicklung bis hin zur Steuerung und Beendigung von Lieferantenbeziehungen. Durch die Ablösung des bestehenden VFM-Portals sollen medienbruchfreie, systemgestützte Prozesse geschaffen werden, die eine höhere Datenqualität, reduzierte manuelle Aufwände und klar definierte Zuständigkeiten ermöglichen. Beim Vergabegegenstand handelt es sich um ein Lieferantenmanagement-Tool zum Verwalten von Lieferanten. Gegenstand der Ausschreibung ist die Einführung und Nutzung eines unternehmensweiten Lieferantenmanagement-Tools, mindestens in den Bereichen: Einkauf, IT, Arbeitssicherheit und den technischen Bereichen, dass die strukturierte Erfassung, Bewertung und Verwaltung von Lieferanten unterstützt. Der Vertrag hat eine Grundlaufzeit bis 31.12.2031 mit zwei Verlängerungsoptionen um jeweils zwei Jahre.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
08.06.26
Fragenfrist
26.06.26
Teilnahmefrist
07.07.26
Vertragsbeginn
01.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Berlin, Deutschland
E-Mail
heike.pulzer@stromnetz-berlin.de
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Telefon
+49 16098521666
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Website
https://www.stromnetz.berlin
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • (a) Bankerklärung Es ist eine Erklärung der Hausbank des Bewerbers vorzulegen, die bestätigt, dass die finanziellen Verhältnisse des Bewerbers geordnet sind und er über die erforderlichen finanziellen Mittel verfügt, um den Auftrag auszuführen. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist jeweils nicht älter als sechs Monate sein. (b) Haftpflichtversicherung Es ist der Nachweis einer Haftpflicht¬versicherung für die aus der gewerblichen Tätigkeit des Bewerbers resultierenden Haftpflichtgefahren für Sach-, Personen- und Vermögensschäden durch eine gültige Versicherungsbestätigung zu erbringen. Die Versicherung muss die Deckung der vorgenannten Gefahren in angemessener Höhe umfassen. (c) Jahresabschlüsse/Geschäftsberichte/wirtschaftliche Kennzahlen Es sind Jahresabschlüsse einschließlich Anhänge, Wirtschaftsprüferfreigaben, Lageberichte und Kommentare, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem der Bewerber zugelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist, für die Geschäftsjahre 2023, 2024, 2025 oder – sofern für das letzte geforderte Geschäftsjahr noch nicht vorliegend – die letzten drei vorliegenden Jahresabschlüsse, vorzulegen. Falls die Veröffentlichung von Jahresabschlüssen nicht gesetzlich vorge-schrieben ist, haben die Bewerber Geschäftsberichte für die genannten drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre vorzulegen. Falls ein Bewerber erst seit einem Zeitpunkt besteht, der die Vorlage eines oder mehrerer Jahresabschlüsse/Geschäftsberichte nicht zulässt, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit der Gründung zu tätigen. Es ist in diesem Fall unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass der Bewerber erst nach dem betreffenden Zeitpunkt eines geforderten Nachweises gegründet worden ist. In jedem Fall müssen die Bewerber Angaben zum Umsatz, zum spezifischen Umsatz im Tätigkeitsbereich des hier zu vergebenden Auftrags, zum Jahresüberschuss, zur Verwendung des Jahresüberschusses, zum Eigenkapital und zur Bilanzsumme für die drei Geschäftsjahre 2023, 2024, 2025 machen. Falls ein Bewerber erst seit einem Zeitpunkt besteht, der die vollständige Angabe nicht zulässt, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit der Gründung zu tätigen. Es ist in diesem Fall unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass der Bewerber erst nach dem betreffenden Zeitpunkt eines geforderten Nachweises gegründet worden ist. Mindestanforderungen

    • Der Gesamtumsatz des Bewerbers muss pro Jahr mindestens 800.000 Euro betragen.
    • Der Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des hier zu vergebenden Auftrags muss im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr mindestens 400.000 Euro betragen. Die spezifischen Umsätze der Jahre 2023 und 2024 sind informativ anzugeben.
  • (a) Unternehmensreferenzen Es wird der Nachweis von Erfahrungen im Bereich der hier zu vergebenden Leistungen durch die Angabe von mit dem hiesigen Vergabegegenstand vergleichbaren Referenzen nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen verlangt

    • (i) Leistungsgegenstand
    • Es werden nur Referenzen berücksichtigt, die dem Leistungsgegenstand entsprechen und somit die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenz erfüllen (vgl. nachfolgend (iv)).
    • (ii) Referenzzeitraum
    • Es werden nur Referenzen berücksichtigt, deren Leistungen in den vergangenen fünf (5) Jahren (Stichtag ist der Tag der Auftragsbekanntmachung) erbracht wurden.
    • (iii) Mindest- und Höchstanzahl von Referenzen
    • Der Bewerber hat mindestens drei (3) Referenzen vorzulegen.
    • Der Bewerber darf höchstens fünf (5) Referenzen vorlegen.
    • (iv) Vergleichbarkeit der Referenz
    • Ein Auftrag wird als Referenz berücksichtigt, wenn er nach Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Tätigkeit vergleichbar ist. Die Vergleichbarkeit wird bejahrt, wenn die in Formblatt 7.1 geforderten Angaben der Tabelle zum Abschnitt „Angaben zu der Vergleichbarkeit der Referenzleistungen“ vollständig und die Mindestbedingungen erfüllt sind. Alle Angaben des Bewerbers müssen nachweisbar sein. Der Auftraggeber behält sich eine Überprüfung vor.
    • Der Auftraggeber legt folgende Mindestanforderungen an die Referenzen fest:
    • - Die SaaS-Lösung muss in jedem Referenzauftrag mindestens zwei Jahre im Betrieb sein.
    • - Gegenstand jedes Referenzauftrags muss mindestens die Anbindung einer unternehmensinternen Anwendung (Umsystem) mittels API-Schnittstelle sein.
    • (v) Ergänzende Angaben
    • Der Bewerber ist berechtigt, ergänzende Angaben zur Referenz in einer Anlage zum jeweiligen Formblatt 7.1 zu tätigen, wenn ein oder mehrere geforderte Angaben nicht oder nicht vollständig getätigt werden können und dies zum Verständnis der Referenz aus Sicht des Bewerbers erforderlich ist. Die ergänzenden Angaben dürfen pro Referenz zwei DIN A4-Seiten nicht überschreiten.
    • (vi) Nachweis
    • Zum Nachweis hat der Bewerber für jede Referenz das Formblatt 7.1 auszufüllen. Das Formblatt ist mehrfach zu verwenden.
    • Mit der Angabe der Referenz bestätigt der Bewerber, dass er vom Referenzauftraggeber das Einverständnis eingeholt hat, den Auftrag als Referenz in diesem Vergabeverfahren mit den vom Auftraggeber geforderten Informationen angeben zu dürfen.
    • Mit der Angabe eines Ansprechpartners und dessen Kontaktdaten des Referenzauftraggebers bestätigt der Bewerber, dass sich der Ansprechpartner des Referenzauftraggebers einverstanden erklärt hat, vom Auftraggeber mittels der angegebenen Kontaktmöglichkeiten kontaktiert werden zu dürfen.
    • Können die Kontaktdaten nicht/nicht vollständig angegeben werden (z.B. aus datenschutzrechtlichen Gründen) hat der Bewerber auf anderem Weg sicherzustellen, dass eine Kontaktaufnahme mit dem Referenzauftraggeber einschließlich einer entsprechenden Überprüfung ohne Beisein/Anwesenheit des Bewerbers/Bieters möglich ist.
    • Alle Angaben des Bewerbers müssen überprüfbar sein. Der Auftraggeber behält sich eine Überprüfung vor.
    • (b) ISO 27001 - Zertifikat
    • Zugelassen werden nur solche Bewerber, die nachweisen können, dass zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist ein ISO 27001 konformes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) implementiert ist. Entsprechende Angaben sind in Formblatt 7.2 zu machen. Der Bewerber kann zum Nachweis eigene Anlagen beifügen.
    • Hinweise:
    • Die einzureichenden Unterlagen und Angaben müssen eine Prognose ermöglichen, ob der Bewerber technisch, beruflich und personell hinreichend geeignet ist, den Auftrag über die gesamte Vertragslaufzeit zu erbringen.

Zuschlagskriterien

  • Preis

  • Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog

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Vertragsentwurf37 KB6 Seiten
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