Frist abgelaufen

Diakoniezentrum Ballenstedt - Architektenleistung

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.10.2024
Angebotsfrist
Die alte Lungenklinik Ballenstedt wird zum Diakoniezentrum. Die Maßnahme - hier die Nachnutzung der Lungenklinik in Ballenstedt - soll primär das Ziel erreichen, die ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung der Stadt Ballenstedt mit ihrem Umfeld zu sichern. Die drei Gebäudeteile A, B, C werden zukünftig (A) Gesundheitshaus mit Arztpraxen (MVZ), Hospiz, Apotheke sowie weiteren medizinischen Dienstleistern; (B) wieder Inbetriebnahme der vorhandenen Großküche mit Bistro, Tagesförderung, Tagespflege, Büro; (C) betreutes Wohnen, Büros. Die Umbaumaßnahmen beziehen sich im Wesentlichen auf innere Umbaumaßnahmen als statisch nicht tragende Maßnahmen. Die Haustechnik muss vom Krankenhausstandard auf o. g. Nutzungsstandards umgebaut werden. Auftragsgegenstand sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI, von LPH 4 bis LPH 9 sowie Besondere Leistungen gem. Anlage 10 der HOAI. Die Leistungsphasen 1 bis 3 sind im Rahmen einer Projektentwicklung beauftragt und werden zur Zeit erstellt.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
07.10.24
Teilnahmefrist
07.11.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
513.302 €
Erfüllungsort
Thale OT Neinstedt, Deutschland
Vertragslaufzeit
36 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
arne.neubert@neinstedt.de
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Telefon
+49 3947-99890
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: - Eigenerklärung über Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf anderer Weise nachgewiesene Erlaubnis der Berufsausübung. Als Berufsqualifikation wird gemäß § 75 VgV der Beruf Architekt/in gefordert. Der Nachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. . - Eigenerklärung über Berechtigung nach geltendem Landesrecht die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland tätig zu werden. Der Nachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. . - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB. - Eigenerklärung, dass zu keiner Person, deren Verhalten dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, in den §§ 123 und 124 GWB genannten Verfehlungen vorliegen, die einen Ausschluss von der Teilnahme am Vergabeverfahren rechtfertigen könnten. Soweit diese Erklärung nicht oder nur mit Einschränkungen abgegeben werden kann, ist darzustellen, welche der in den §§ 123, 124 GWB genannten Verfehlungen vorliegen und ob bereits Maßnahmen zur Selbstreinigung gem. § 125 GWB ergriffen worden sind. Entsprechende Nachweise wird der Auftraggeber ggf. anfordern. . - Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern. Eigenerklärung, dass weder das Unternehmen des Bewerbers Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft des Unternehmens auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen (EG) 881/2002, 2580/2001, 753/2011 sowie 2016/1686(jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) befindlichen Terrorlisten erscheint. . - Eigenerklärung, dass dem Unternehmen des Bewerbers das sich aus den Verordnungen (EG) 881/2002, 2580/2001, 753/2011 sowie 2016/1686 (jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) ergebende Verbot der Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln an der Terrorbereitschaft verdächtige Personen oder Organisationen (Bereitstellungsverbot) bekannt ist. Dem Unternehmen des Bewerbers ist weiterhin bekannt, dass dies u. a. zur Folge hat, dass kein Arbeitsentgelt an einen Arbeitnehmer gezahlt werden darf, welcher auf einer der im Zusammenhang mit den vorgenannten Verordnungen bzw. dem Standpunkt des Rates stehenden Terrorlisten geführt wird. Eigenerklärung, dass sicher gestellt wird, dass die diesbezüglichen gesetzlichen Verpflichtungen eingehalten werden. . - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022.

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Als Eigenerklärung vorzulegen: . - Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Summe aus Büroinhaber(n) und Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen (Dipl.-Ing./ Bachelor/ Master) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude/Innenraum gem. § 34 HOAI 2021 des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft. . - Grundsätzlich verpflichtet sich jeder Bewerber/jede Bewerbergemeinschaft im Falle des Auftrages folgende Anforderungen an das einzusetzende Projektteam zu erfüllen: . Projektleiter/in Hochbau - Der Projektleiter/die Projektleiterin hat mindestens ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur und mind. 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter/in im Bereich Objektplanung Gebäude/Innenraum (§ 34 HOAI) und Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten im Bereich Hochbau oder kein abgeschlossenes Studium, aber mindestens 8 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter/in im Bereich Objektplanung Gebäude/Innenraum (§ 34 HOAI). . Bauleiter/in Hochbau - Der Bauleiter/die Bauleiterin hat mindestens ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur und/oder Bauingenieurwesen und mind. 5 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter/in im Bereich LPH 8 Objektplanung Gebäude/Innenraum (§ 34 HOAI), oder kein abgeschlossenes Studium, aber mindestens 8 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter/in im Bereich Objektplanung Gebäude/Innenraum (§ 34 HOAI). . - Eigenerklärung, über das Verfügen über die notwendigen Geräte und technischen Ausstattungen nach heute üblichen Standards, entsprechende Schulung der Mitarbeiter/innen an diesen Geräten und den technischen Ausstattungen in der erforderlichen Tiefe. Die Angaben über notwendige Büroausstattung und Schulung der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen sind als Eigenerklärung vorzulegen und unterliegen keinem geforderten Mindeststandard. . - Angaben zur eingesetzten CAD- und AVA-Software: Die Angaben zu CAD- und AVA-Software sind als Eigenerklärung vorzulegen und unterliegen keinem geforderten Mindeststandard. . - Eigenerklärung, dass vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden. Der Nachweis von Referenzen erfolgt durch das Ausfüllen der Referenzabfragen in den Teilnahmeformularen. Die dort aufgeführten Referenzangaben müssen mit der zu vergebenen Leistungen hinsichtlich der planerischen Komplexität vergleichbar sein und dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. . Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat maximal 2 wesentliche Referenzprojekte vorzustellen. Zu jedem Projekt ist max. 1 DIN A4 Projektblatt beizufügen. Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2013 und dem Datum der Bekanntmachung liegen, die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. Es erfolgt eine Bewertung der Referenzprojekte.

  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Als Eigenerklärung vorzulegen: . - Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Für den Umsatz des Unternehmens/der Unternehmen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Objektplanung Gebäude/Innenraum gem. § 34 HOAI) unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen, ist ein Mindestjahresumsatz von 500.000 EUR im Durchschnitt notwendig. . - Angaben zu einer Berufshaftpflichtversicherung Die Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung muss min. 2 Mio. EUR für Personenschäden und min. 3 Mio. EUR für sonstige Schäden betragen oder im Auftragsfall abgeschlossen/erhöht werden. Beides bei 2-facher Maximierung. Als Nachweis gilt auch die schriftliche Zusage der Versicherung zur Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfall.

Zuschlagskriterien

  • Qualität des Projektteams

    • 1.1 Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit ihren fachlichen Aufgaben und ihren besonderen Kenntnissen. Darstellung über Projektorganigramm. Bewertete Aspekte: Vollständige Vorstellung des Projektteams im Projektorganigramm, Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Besondere Kenntnisse des Projektteams in Bezug auf das konkrete Vorhaben, Erfahrungen und Fachkenntnisse, Vorstellung vergleichbarer persönlicher Referenzprojekte. 1.2 Darstellung der Koordination, der Verfügbarkeit und der örtlichen Präsenz des Projektteams. Bewertete Aspekte: Darstellung von Koordination, Verfügbarkeit und örtlichen Präsenz in Bezug auf das vorliegende Projekt. 1.3 Positionierung Projektleiter/in (Architekt/in) A) Ist der Aufgabenbereich in Bezug auf die Durchführung des Projektes zielgerichtet definiert? (0-5 Pkte.) B) Darstellung der Einbindung in andere Projekte: welche Auswirkung hat Einbindung auf die Leistungsfähigkeit? (0-5 Pkte.) C) Qualität der Vertretungsregelung bsplw. bei Krankheit (0-5 Pkte.) Als Gesamtbewertung wird der Mittelwert der vorgenannten Einzelbewertungen genommen
    • A-C sind somit gleichgewichtig. Wenn A), B) u. C) Dezimalstellen hinter dem Komma enthalten, so hat das Gremium unterschiedlich bewertet und es wurde hier bereits der Mittelwert gebildet.
  • Darstellung der Arbeitsweise und Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine: 2.1 Organisation/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und anderen Projektbeteiligten. Bewertete Aspekte: Organisation/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und anderen Projektbeteiligten, Grundverständnis/Leitbild des Büros zur Rolle/Aufgabe innerhalb des Projekts, konkrete Projektbeispiele. 2.2 Bürointerne Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitäts-, Kosten und Terminvorgaben des Auftraggebers. Bewertete Aspekte: Bürointerne Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitäts-, Kosten- und Terminvorgaben des Auftraggebers, Instrumente zur Sicherstellung, Maßnahmen zur stetigen Verbesserung der Prozesse auf Grund der Projekterfahrung des Büros, konkrete Projektbeispiele.

  • Projekteinschätzung und Herangehensweise: 3.1 Darstellung der Grundsatzüberlegungen zur Umsetzung des Bauvorhabens unter den Rahmenbedingungen. Darstellung der Herangehensweise. Bewertete Aspekte: Darstellung der Grundsatzüberlegungen, Auseinandersetzung mit dem vorliegenden Bauvorhaben, besonders zu beachtende Fragestellungen, Auseinandersetzung mit den vorhandenen Planungsunterlagen, Auseinandersetzung mit Standort, Erschließung, Besonderheiten der vorgesehenen Nutzung sowie erforderlichen Funktionalitäten, Herangehensweise an das vorliegende Projekt, Ansätze für die weitere Planung.

  • Vergütung/Honorar

    • 4 Vergütung, Honorar (auf alle Leistungen) Vollständigkeit, Höhe, Angemessenheit a) HZ, b) NK, c) Bes. Leist., d) Std.sätze Günstigstes Angebot=5 Pkte. Das günstigste Angebot x 1,5
    • dazwischen lineare Interpolation.

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