Spedition

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Ausschreibungen aktiv
19
Ausschreibungen gesamt
74 Tsd. €
Ø Auftragswert

Herstellung der Anlagentechnik für die Landstromanlage Unikai im Hafen Hamburg

Aktiv
Frist: 04.08.2026
Veröffentlicht: 03.07.2026
Hamburg Port Authority AöR

Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) verfolgt das Ziel, die Luftqualität in der Stadt nachhaltig zu verbessern und die CO2-Emissionen zu senken. Eine der wesentlichen Maßnahmen ist der Aufbau von Landstrom, um Seeschiffe während ihrer Liegezeit im Hamburger Hafen mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Die Hamburg Port Authority (HPA) plant aufgrund von EU-Vorgaben den Bau von weiteren Landstromanlagen für verschiedene Schiffstypen mit einer Kapazität ab 5.000 GT. Somit wird auch das definierte Ziel eines klimaneutralen Hafens bis 2040 unterstützt. Dem UNIKAI Terminal auf dem Grasbrook kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu, da es sich in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung des aktuell in der Entwicklung befindlichen Grasbrook-Areals befindet. Die Ausstattung der Liegeplätze am UNIKAI Terminal mit einer Landstromanlage ist daher unabdingbar, um die Emissionen der Seeschiffe während der Liegezeit zu reduzieren. Die HPA wird im Auftrag der FHH an dem Terminal UNIKAI Lagerei- und Speditionsgesellschaft mbH (UNIKAI) mehrere Anschlusspunkte zur Versorgung von Seeschiffen mit Landstrom errichten. Die HPA ist federführend mit der Planung und dem Bau dieser Landstromanlage beauftragt. Die Anlagen sollen Ende 2028 betriebsbereit sein. Die zu planenden technischen Lösungen sollen der internationalen Regulierung für Landstromsysteme, der IEC/IEEE 80.005-1:2019+AMD1:2022+AMD2:2023 entsprechen. Die Versorgung der zu planenden Landstromanlage erfolgt durch einen Mittelspannungsanschluss aus dem öffentlichen Stromnetz des Netzbetreibers Hamburger Energienetze GmbH (HNE). Es ist vorgesehen die das UNIKAI Terminal anlaufenden RoRo- und ConRo-Schiffe mit Landstrom zu versorgen, so dass die schiffseigenen Dieselgeneratoren während der Liegezeit am Kai abgeschaltet werden können und somit die lokalen Schadstoffemissionen verringert werden. Dafür sollen zwei Liegeplätze auf dem UNIKAI Terminal mit Systemen zur Landstromversorgung ausgerüstet werden. Die Umformerstation wird auf dem Gelände des UNIKAI Terminals errichtet und verfügt über zwei getrennte Umformerstränge, sodass entweder zeitgleich zwei unterschiedliche Schiffe mit reduzierter Leistung oder ein großes Schiff an einem der Liegeplätze versorgt werden kann. Für die Übergabe der Versorgungskabel auf die Schiffe werden zwei mobile Cable Management Systems (CMS) errichtet. Für den Netzanschluss und die gesamte Verkabelung der Landstromanlage wird auf dem UNIKAI Terminal ein Leerrohr- und Schachtsystem errichtet. Das Gesamtprojekt ist in mehrere Vergabeeinheiten aufgeteilt. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Planung, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme der zur Landstromanlage gehörenden Anlagentechnik. Die Anlagentechnik setzt sich dabei aus mehreren Einzelbestandteilen zusammen, die im Folgenden aufgelistet sind. 1. Umformerstation als modulare Containeranlage 2. Bautechnik zur Gründung und hochwassersicheren Aufstellung der Umformerstation 3. Kabelzugarbeiten von der Umformerstation bis zu den landseitigen Anschlusskästen der beiden CMS. 4. Kabelzug von der UNIKAI Energiezentrale bis zur Umformerstation zur Versorgung der Landstromanlage Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Cable Management Systeme (CMS), der Leitungstrassenbau zwischen der Unikai Energiezentrale und der Umformerstation, der Leitungstrassenbau zwischen der Umformerstation und den landseitigen Anschlusspunkten der CMS und die Übergabeschaltanlage in der Unikai Energiezentrale. Die Inbetriebnahme der Gesamtanlage soll in 2028 erfolgen. Folgende Meilensteine sind vorgesehen: o Beginn der Planung: 15.12.2026 o Genehmigungen liegen vor: 01.06.2027 o Planungsphase ist abgeschlossen: 31.06.2027 o Bestellung der Hauptkomponenten: 01.07.2027 o Baubeginn Bautechnik: 01.08.2027 o Aufstellung der Umformerstation: 01.04.2028 o Beginn der Inbetriebnahme: 01.07.2028 o Abnahme: 30.11.2028

Vergabe einer Rahmenvereinbarung für Speditionsdienstleistungen (einschließlich Räumung, Abtransport, Einlagerung und Vernichtung) im Rahmen von Räumungsvollstreckungen für die Amtsgerichte des Freistaates Thüringen

Keine Frist angegeben
Veröffentlicht: 07.05.2026
Freistaat Thüringen, endvertreten durch ...

Der Auftraggeber beabsichtigt im Wege einer europaweiten Ausschreibung im Offenen Verfahren gemäß § 15 I 1 VgV je Los eine Rahmenvereinbarung für Speditionsdienstleistungen (einschließlich Räumung, Abtransport, Einlagerung und Vernichtung) im Rahmen von Räumungsvollstreckungen für die Amtsgerichte des Freistaats Thüringen zu vergeben. Es werden 23 Gebietslose entsprechend der Amtsgerichtsbezirke gebildet: Los 1: Altenburg Los 2: Apolda Los 3: Arnstadt Los 4: Bad Salzungen Los 5: Eisenach Los 6: Erfurt Los 7: Gera Los 8: Gotha Los 9: Greiz Los 10: Heiligenstadt Los 11: Hildburghausen Los 12: Jena Los 13: Meiningen Los 14: Mühlhausen Los 15: Nordhausen Los 16: Pößneck Los 17: Rudolstadt Los 18: Sömmerda Los 19: Sondershausen Los 20: Sonneberg Los 21: Stadtroda Los 22: Suhl Los 23: Weimar Die Rahmenvereinbarungen werden je Los abgeschlossen und beginnen am 01.07.2026 mit einer Laufzeit von jeweils 12 Monaten. Die Rahmenvereinbarungen verlängern sich bis zu drei Mal um jeweils 12 Monate (insgesamt maximal 48 Monate), soweit nicht mindestens drei Monate vor Ablauf des Vertrages durch den Auftraggeber gekündigt wird. Die Rahmenvereinbarungen können unabhängig voneinander, losweise verlängert werden. Innerhalb der Vertragslaufzeit werden die Einzelräumungsaufträge nur mit dem Rahmenvertragspartner durchgeführt.

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