a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name und Anschrift:
Landkreis Mansfeld-Südharz
Rudolf-Breitscheid-Straße 20/22
06526 Sangerhausen
Telefon:
+49 3464535-2235
Fax:
+49 3464535-2290
E-Mail:
vergabestelle@lkmsh.de
Internet:
https://www.mansfeldsuedharz.de
b)
Vergabeverfahren:
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer:
02/K2333 Klostermansfeld/M005753156/26
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform
mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
mit qualifizierter/m Signatur/Siegel
d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
06308 Klostermansfeld
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Art der Leistung:
Erneuerung der Deckschicht auf einer Länge von ca. 550 Metern
Los 1 Fahrbahn - AG Landkreis Mansfeld-Südharz
Los 2 Bordanlage - AG Gemeinde Klostermansfeld
Umfang der Leistung:
Das LV gliedert sich in zwei Lose, wobei für "Los 1 Fahrbahn" der Landkreis Mansfeld-
Südharz und für "Los 2 Bordanlage" die Gemeinde Klostermansfeld Auftraggeber ist.
Die Baulänge beträgt ca. 700 m, die durchschnittliche Fahrbahnbreite beträgt 5,18 m,
wobei diese zwischen 7,70 m und 4,10 m schwankt. Es ist der Einbau einer 4 cm
Asphaltdeckschicht nach dem Abfräsen der alten Deckschicht auf die vorhandene
bituminöse Befestigung vorgesehen.
Des Weiteren ist abschnittsweise eine Erneuerung der Asphaltbinderschicht als auch
der 2-zeiligen Entwässerungsrinne aus Betonsteinen geplant.
In den Bereichen ohne direkte Bebauung (Rinne/ Bord) ist das Bankett vor dem
Abfräsen der Deckschicht zu schälen und nach dem Asphalteinbau neu herzustellen.
Dabei ist vorab der höherliegende Fahrbahnrand zu versiegeln.
In diesen Abschnitten ist zu dem eine Längsmarkierung herzustellen.
Zusätzlich ist durch die Gemeinde Klostermansfeld eine Erneuerung der Bordanlage in
Abschnitten (in Summe ca. 60 m), sowie die Oberflächenwiederherstellung innerhalb
einer Parkbucht vorgesehen.
Hierzu ist an den Einzellängen hinter der Bordanlage von 1 bis 5 m das vorh. Pflaster
aufzunehmen und zwischenzulagern. Nach dem Austausch der defekten Borde sind
die gepflasterten Flächen wiederherzustellen.
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage:
Deckensanierung
Zweck des Auftrags:
Instandsetzung der Kreisstraße K 2333 in der Ortsdurchfahrt Klostermansfeld
h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
Vergabe nach Losen:
Nein
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung:
06.07.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen:
24.07.2026
weitere Fristen:
j) Nebenangebote
nicht zugelassen
k) mehrere Hauptangebote
zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt
unter:
https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19e0717d022-5cb50c4e81280dde
Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen:
Nein
Nachforderung:
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert
o) Ablauf der Angebotsfrist
am:
08.06.2026
um:
09:30 Uhr
Ablauf der Bindefrist am:
30.06.2026
p)
Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.evergabe.de
Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen)
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch
r) Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung:
Niedrigster Preis
s) Eröffnungstermin
Der Eröffnungstermin entfällt, es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen.
Ort:
Landkreis Mansfeld-Südharz, Haupthaus
Rudolf-Breitscheid-Straße 20/22
06526 Sangerhausen
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:
Der Öffnungstermin findet bei elektronischen Vergaben nicht in Anwesenheit der Bieter statt. Somit ist die Teilnahme am Öffnungstermin nicht möglich.
t) geforderte Sicherheiten
Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).
Die Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) ist zu leisten, soweit die Auftragssumme mind. 250.000 EUR beträgt.
Die Sicherheitsleistung für Mängelansprüche und Vertragserfüllung sind mit Bürgschaft abzusichern.
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben,
in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte/mit Siegel versehene Erklärung abzugeben. Das Formblatt 234 ist auszufüllen.
w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich:
https://www.bbr.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BBR/vergaben/formblatt-124-eigenerklaerung-eignung.pdf?__blob=publicationFile&v=4
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Kommt ein Angebot in die engere Wahl, sind auf Aufforderung die Eignungsnachweise und Erklärungen sowie drei Referenznachweise gemäß Formblatt 124 vorzulegen. Umsatzangaben sind kalenderjahresbezogen anzugeben; bei abweichendem Geschäftsjahr ist dieses gesondert auszuweisen.
Auf gesondertes Verlangen sind insbesondere folgende Unterlagen einzureichen:
1) Referenznachweise mit Angaben nach dem Formblatt 444
2) Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal
3) Nachweis Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
4) rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde)
5) Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist (Krankenkasse bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind)
6) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt, was ebenfalls zu belegen ist.
7) Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz
8) Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen
Sämtliche Nachweise und Bescheinigungen müssen zum Zeitpunkt der Angebotsöffnung aktuell und dürfen nicht älter als sechs Monate sein.
Die angeforderten Unterlagen sind vom Bestbieter innerhalb der im Nachforderungsschreiben genannten Frist vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen auch von nachrangig platzierten Bietern (Zweit-/Drittbieter) sowie weitere für die Eignungsprüfung erforderliche Nachweise oder Originale anzufordern.
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Referat 301
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)
y) Sonstige Angaben
Die Erklärungen und Nachweise sind in der für die Angebotsabgabe vorgeschriebenen Form der Vergabestelle zu übermitteln.
Vor der beabsichtigten Zuschlagserteilung erfolgt gemäß § 6 WRegG eine Abfrage beim Wettbewerbsregister des Bundeskartellamtes.
Änderungen der Vergabeunterlagen, des Verfahrens oder sonstige Änderungen und Hinweise sind eigenständig über das eVergabe-Portal zu prüfen und bei der Angebotserstellung zu berücksichtigen.
Die gesamte Kommunikation erfolgt ausschließlich über das E-Vergabeportal in deutscher Sprache.
Straßenbau,Straßenpflaster
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