Beschreibung
Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Traunstein, Rosenheimerstr. 7, 83278 Traunstein benötigt entsprechendes Personal und Geräte für die Bauausführung:
• des Bauabschnitts 1 der Maßnahme zum Rückbau der Ufersicherung (sog. „No-Regret 3“) zwischen ca. Fkm 41,5 und 43,0
• der Sicherung des Offenen Deckwerks im Bereich von Fkm 45,4 bis 45,7 (Herstellung von Stützschwellen über die gesamte Gewässerbreite)
Voraussichtlich benötigte Geräte inkl. im Wasserbau erfahren Bedienpersonal (Anzahl kann im Zuge des Bauablaufs variieren, je nach Witterung, Wasserstand und Baufortschritt):
+ Mind. 1 und bis zu 2 Hydraulikbagger mind. 30 to mit Schnellwechselsystem, Raupenfahrwerk und Bio-Hydraulik-Öl
+ 1 Hydraulikbagger mind. 26 to mit Schnellwechselsystem, Raupenfahrwerk und Bio-Hydraulik-Öl
+ zusätzliches Arbeitswerkzeuge/Ausstattung für oben genannte Bagger:
mind. 1 Bagger mit Humuslöffel größer 2 m³ und Sieblöffel
mind. 2 Bagger mit Sortiergreifer für Steinmaterial (Einzelgewicht bis zu 2,0 to)
mind. 1 der Bagger größer 30 to mit GPS-Austattung
+ 1 Hydraulikbagger Langstiel mind. 30 to mit Raupenfahrwerk, Bio-Hydraulik-Öl, GPS-Ausstattung, Sortiergreifer für Steinmaterial (Einzelgewicht bis zu 1,5 to). Idealerweise mit Turmaufbau.
+ mind. 2 und bis zu 3 Knicklenk-Dumper mind. 29 to
+ mind. 3 und bis zu 4 LKW 4-Achs Kipper mit Hydraulikbordwand
Im Rahmen des Uferrückbaus werden damit folgende Leistungen erbracht:
+ Ausbau und Entsorgung Treppelweg
+ Ausbau der bestehenden Uferverbauung aus Granit, Kalksandstein und Kalkstein incl. hydraulisch gebundener Bettung und Verfugung
+ Granit, Kalksandstein und Kalkstein zum Offenen Deckwerk transportieren Fkm 45,4 – 45,7
+ Betonplatten brechen und Einbau in verdeckte Sicherung (Abschlussbauwerk in Form eines ca. 5 m unter GOK angelegten Steinriegels zur Sicherung des Kraftwerkskanals Lebenau) sowie restliche Mengen zum Lagerplatz des AG bei Untergeisenfelden transportieren
+ Abtragen der Uferböschungen und Aufschüttung einer Berme in einer Breite von 10 m in der Salzach bis 0,50 m über dem Wintermittelwasserstand
+ anfallenden Kies des Uferrückbaus seitlicher lagern für Wegertüchtigungen
+ großflächige Verteilung von Restmengen des Uferabtrages in die Salzach als Geschiebe
Im Rahmen der Sicherung des Offenen Deckwerks werden damit folgende Leistungen erbracht:
+ Errichtung von mind. 2 und optional bis zu 4 flachen Stützschwellen (maximal ca. 1,5 m über bestehender Sohlhöhe, im Bereich von lokalen Kolken bis zu ca. 2,0 m über bestehender Sohlhöhe) über die gesamte Gewässerbreite (ca. 80 m), zu ca. 1/3 vom österreichischen Ufer, zu ca. 2/3 vom bayerischen Ufer. Die Abrampung nach unterstrom soll mit ca. 5 % deutlich flacher als die Abrampung nach oberstrom mit ca. 15 % erfolgen. Die Stützschwellen erhalten im Querprofil eine leichte Tiefenrinne (0,75-1,0 m tiefer als an den Rändern), ca. im Bereich des bestehenden Talwegs.
+ Arbeiten sind ohne Wasserhaltung geplant, die Arbeiten können nur bei entsprechenden Niedrigwasserständen bis ca. 1,2 m am Pegel Laufen erfolgen
+ generell Verwendung von Steinmaterial aus dem Uferrückbau No-Regret 3
+ zusätzlich Verwendung von neu anzuliefernden Steinen (ca. 1,0-1,5 to Einzelgewicht) für die Schwellenkrone, teilweise durch Zukauf aus Steinbruch und/oder Verwendung von zwischengelagerten Steinen des AG (Freistaat Bayern) und dessen Vertragspartners (Landesregierung Salzburg)
+ Einbindung der Stützschwellen in die bestehende Ufersicherung am bayerischen Ufer
+ Ertüchtigung der Ufersicherung im Bereich der Stützschwellen (ca. 10-15 m stromauf- und stromab der Schwellenkronen)