Die Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH (MDSE) plant im Rahmen ihrer Projektträgerschaft für das Komplexprojekt „Kraftwerkssiedlung - Park der Chemiearbeiter“ die Fortführung der geodätischen Vermessung von Gebäuden im Stadtgebiet Bitterfeld, welche vom Grundwasserwiederanstieg gefährdet sind.
Bei den zu messenden Tiefpunkten der Gebäude, die in der Regel bei der Oberkante Kellerfußboden festgelegt werden, wird durch einen pauschalen Abzug von 0,5 m (für 20 cm Fußbodenaufbau und 30 cm kapillarbrechende Schicht) ein baubedingt maximal zulässiger Grundwasserstand ermittelt, der als Schutzziel definiert ist.
Die MDSE möchte nun die Maßnahmen weitergehend optimieren, planen und umsetzen, um den Schutz der betroffenen Bausubstanz vor den Folgen des Grundwasserwiederanstieges mittel- und langfristig zu gewährleisten und dabei die zur Verfügung stehenden öffentlichen Mittel effektiv einzusetzen.
Ziel ist es, die Höhendaten zu aktualisieren, um eine optimale Planung und Ausführung der Maßnahmen im Projekt zu ermöglichen.
Besonderen Wert legt die MDSE auf eine qualitätsgerechte Leistungserbringung. Insofern hat der Auftragnehmer qualitätssichernde Maßnahmen zu gewährleisten und diese in der Dokumentation darzustellen.
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Gegenstand der Angebotsanfrage sind die folgenden Leistungen gemäß Vergabeunterlagen:
- Vermessung der Fußbodenhöhen der Keller (jeweils tiefster Raum) und Aufnahme Gebäudeecken außen mit zugehöriger Geländehöhe: 67 Objekte in der Kraftwerkssiedlung in Bitterfeld
- Dokumentation der Vermessungsergebnisse
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Die Zuschlagserteilung/Beauftragung erfolgt von der MDSE.
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