Die Universitätsklinik und die Poliklinik für Radiologie am Universitätsklinikum Halle (Saale) plant die Anschaffung eines dedizierten Ganzkörper-MR-Scanners, der speziell für die Untersuchung von Neugeborenen und Kleinkindern konzipiert ist.
Der geplante MR-Scanner wird direkt in der pädiatrischen Abteilung installiert. Dies ermöglicht Untersuchungen, die besser an den natürlichen Schlafrhythmus der Säuglinge angepasst sind und das Prinzip der Point-of-Care-Diagnostik nutzen. Dadurch wird eine wesentliche Reduktion der Risiken erwartet, die mit Sedierung und Transport der kleinen Patienten einhergehen, sowie eine Minimierung der körperlichen und psychosozialen Belastungen für die Patienten.
Das neue Gerät soll zentrale Anforderungen wie eine ausreichende aktive RF-Abschirmung, ein relativ geringes Gewicht von maximal 2,5 Tonnen und idealerweise eine Helium-freie Kühlung erfüllen. Diese Spezifikationen sollen den störungsfreien Betrieb des Scanners in einem gewöhnlichen Patientenzimmer der pädiatrischen Abteilung ermöglichen und die Nähe zu nicht-MR-kompatiblen Peripheriegeräten erlauben.
Weiterhin ist es erforderlich, dass der neue Scanner in der Lage ist, Untersuchungen aller Körperregionen durchzuführen und die üblichen klinischen MR-Bildkontraste zu bieten. Eine Mindestmagnetfeldstärke von 1,5 Tesla und ein leistungsfähiges Feldgradientensystem (≥40 mT/m mit der Slew-Rate von ≥90 T/m/s) sind entscheidend, um die Bildqualität, die derzeit mit den konventionellen MRT-Geräten erreicht wird, zu gewährleisten.
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