Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben in Thüringen, Thüringen. Finden Sie lokale Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern.
Der Regierungsbezirk Thüringen verzeichnet aktuell 49 aktive Ausschreibungen von insgesamt 100 erfassten Vergabeverfahren. Die Auftragswerte reichen von 11 Tsd. € bis 769 Tsd. €, bei einem Durchschnitt von 207 Tsd. €.
Die wichtigsten Branchen bei öffentlichen Vergaben in Thüringen sind Bauarbeiten (34%), Architektur & Ingenieurwesen (16%) und Reinigung & Umweltschutz (8%). Weitere relevante Bereiche umfassen Unternehmensberatung & Recht und Transportmittel.
Zu den aktivsten öffentlichen Auftraggebern in Thüringen zählen Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (5 Ausschreibungen), Landratsamt Hildburghausen (4 Ausschreibungen) sowie Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (4 Ausschreibungen).
Innerhalb von Thüringen finden Sie Ausschreibungen in den Landkreisen Erfurt, Kreisfreie Stadt, Gera, Kreisfreie Stadt, Jena, Kreisfreie Stadt, Suhl, Kreisfreie Stadt, Weimar, Kreisfreie Stadt und Eichsfeld und 17 weitere.
100 Ausschreibungen (Seite 1 von 10)
Beschaffung eines Wechselladerfahrzeuges (WLF) mit Abrollbehälter für die Stützpunktfeuerwehr Hildburghausen
Beschaffung eines Wechselladerfahrzeuges (WLF) mit Abrollbehälter für die Stützpunktfeuerwehr Hildburghausen
Erweiterungsbau Kita Kirchheim / Los 18 - Elektro
Erweiterungsbau Kita Kirchheim / Los 18.1 - PV-Anlage
Neubau Parkplätze “Am Lämmerberg“ OT Holzhausen / Los 1 - Ingenieurbau und Verkehrsanlage
Bundesweite Rahmenvereinbarung für Sicherungs- und bauaffine Dienstleistungen Konzern für 2027ff
Bau Mischwasserkanal GFK DN 700 u. 800 und Trinkwasserleitung PE DA 90, 125 und 160 in offener Bauweise, Herstellung Hausanschlüsse und Oberflächenwiederherstellung/Straßenbau
Beschaffung Gerätewagen Gefahrgut (GW-G)
Die Stadt Eisenach als Bauherrin beabsichtigt, die in den Jahren 1981/1982 in Typenbauweise SPH-N-18x36 errichtete Schulsporthalle umzubauen und zu sanieren. Das Gebäude besteht aus der eigentlichen Sporthalle und einem angeschlossenen eingeschossigen Sozialtrakt. Die statische Konstruktion besteht aus einem eingespannten Stützen-Riegel-System mit einer Hallen-Dachkonstruktion aus VT-Falten und einem Flachdach auf dem Sozialtrakt. Die Sanierung der Sporthalle ist ein umfassendes Projekt, das eine signifikante Verbesserung und Erweiterung des bestehenden Gebäudes vorsieht. Ziel ist es, die Sporthalle sowohl in Bezug auf ihre Funktionalität als auch ihre energetische Effizienz zu optimieren.
Gegenstand des Verfahrens ist die Entwicklung eines interdisziplinären Gesamtkonzepts für eine ganzjährig nutzbare Indoor-Erlebniswelt ("Feenstein") am Standort Saalfeld. Die Maßnahme erfolgt durch Umbau und Sanierung eines bestehenden, eingeschossigen Gebäudes (ehemalige Confiserie), das in der ersten Hälfte der 1990er Jahre für Verkaufs- sowie für Produktions- und Büronutzungen errichtet wurde und derzeit ungenutzt ist. Die Bruttogrundfläche beträgt ca. 960 m², die Nettogrundfläche ca. 850 m². Das Angebot richtet sich insbesondere an die Kernzielgruppe Familien mit Kindern im Alter von ca. 4-12 Jahren. Gleichzeitig soll das Konzept so entwickelt werden, dass auch Begleitpersonen sowie jüngere oder ältere Kinder emotional in das Erlebnis eingebunden werden, d.h. die Erlebnisdramaturgie generationsübergreifend funktioniert und eine hohe Aufenthaltsqualität für die gesamte Familie geschaffen wird. Weiterhin soll das bestehende touristische Angebot der Feengrotten ergänzt und erweitert und eine hohe Aufenthaltsqualität für Kinder und begleitende Erwachsene innerhalb eines gemeinsamen Erlebnisbereichs geboten werden. Gefordert ist keine klassische Indoor-Spielanlage, sondern eine räumlich und szenografisch entwickelte Erlebnisarchitektur, die auf analogen, sinnlichen und atmosphärischen Qualitäten basiert und sowohl eine dramaturgisch geführte Erstbegehung als auch eine freie, wiederholbare Nutzung bei Folgebesuchen ermöglicht. Inhaltlich ist ein konsistentes Gesamtkonzept zu entwickeln, das die Themen Natur, Bergbau, Magie und Fantasie miteinander verbindet und diese durch Materialität, Lichtführung und Raumabfolgen in eine eigenständige Erlebnisqualität übersetzt. Die räumliche Organisation hat sich an einem hybriden Nutzungssystem zu orientieren und umfasst Durchlaufräume zur Führung und Orientierung (ca. 40-50 %), Erlebnisräume für aktive Nutzung und Interaktion (ca. 30 %) sowie Verweilräume zur Aufenthaltsverlängerung und Nutzungstiefe (ca. 20-30 %), die als zusammenhängendes System mit fließenden Übergängen auszubilden sind. Neben einer klaren Wegeführung ist eine bewusste Durchlässigkeit vorzusehen, um alternative Nutzungen und wiederholte Besuche zu ermöglichen. Die Erlebnisdramaturgie soll eine nachvollziehbare Abfolge aus Einstieg, Aktivierung, Verdichtung, Entschleunigung, Höhepunkt und Rückführung abbilden. Die Interaktion ist überwiegend analog, physisch und haptisch auszubilden, digitale Elemente sind dort vorzusehen, wo sie einen funktionalen oder inhaltlichen Mehrwert bieten; Bestandteil des Konzepts ist insbesondere die Verbindung analoger Gestaltung mit digitaler Weiterverarbeitung, beispielsweise im Rahmen eines Kreativmoduls. Die Gestaltung erfolgt ohne Tageslicht und basiert auf gezielter Inszenierung durch künstliche Beleuchtung, Materialien sowie akustische und haptische Elemente, wobei eine robuste, langlebige und wartungsarme Umsetzung mit möglichst geringem technischem Komplexitätsgrad anzustreben ist. Neben den Erlebnisflächen sind alle funktionalen Bereiche, insbesondere Empfang und Ticketing, Garderobe, Shop, Gastronomie, Sanitäranlagen, Personalbereiche, Lagerflächen sowie Technik- und Nebenräume, in das Gesamtkonzept zu integrieren und so anzuordnen, dass der Erlebnisfluss nicht beeinträchtigt wird. Die Planung erfolgt innerhalb eines Investitionsrahmens von ca. 3,8 Mio. EUR netto und hat sich an den Kostengruppen gemäß DIN 276 (KG 200-700) zu orientieren, wobei dem Zusammenspiel von Baukonstruktion (KG 300) und Szenografie und Ausstattung (KG 600) eine besondere Bedeutung zukommt. Die Außenanlagen (KG 500) sind als Bestandteil des Gesamtkonzepts zu berücksichtigen und umfassen neben funktionalen Anforderungen insbesondere die Gestaltung der Wegeführung, eine atmosphärische Beleuchtung sowie die Ausprägung eines klar erkennbaren und identitätsstiftenden Eingangsbereichs; ergänzend können gestalterische Elemente, kleinere Spielimpulse sowie ein thematisch abgestimmtes, pflegearmes Pflanzkonzept vorgesehen werden, um den Übergang zwischen Außenraum und Erlebniswelt zu inszenieren. Insgesamt ist ein Konzept zu entwickeln, das eine wirtschaftlich tragfähige, betrieblich effiziente und langfristig nutzbare Lösung darstellt und Architektur, Szenografie, Nutzung und Betrieb zu einem unverwechselbaren Objekt der Fantasie und Magie mit Überraschungen und klarem Alleinstellungscharakter als konsistentes Gesamtsystem verbindet.
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