Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben von Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH. Finden Sie passende Aufträge und bewerben Sie sich direkt.
Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH mit Sitz in Wiesbaden ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 2 aktive Ausschreibungen von insgesamt 12 erfassten Vergabeverfahren.
Als Vergabestelle schreibt Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.
Alle Ausschreibungen von Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren. Die Beschreibung jeder Ausschreibung enthält alle relevanten Details zu den geforderten Leistungen und dem Einsatz der Mittel.
12 Ausschreibungen (Seite 1 von 2)
siehe Teilnahmeunterlagen
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Die Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH plant einen Netzausbau zwischen dem Umspannwerk (UW) Steinbruch, das sich in südöstlicher Ortsrandlage der Landeshauptstadt Wiesbaden befindet, und der Umspannanlage (UA) Rüsselsheim der Syna GmbH nordwestlich des Opelwerks in Rüsselsheim. Hierbei soll unter anderem eine neue 110-Kilovolt (kV)-Kabeltrasse im Teilabschnitt Kabelendmast Nr. 135 bis UA Rüsselsheim mit zwei Drehstromsystemen realisiert werden. Die Trassenlänge beträgt ca. 3,7 km. Die hier beschriebene Maßnahme beinhaltet die Lieferung, Verlegung und Montage sowie Abnahmeprüfung der Kabelanlagen und besteht aus: - Lieferung und Verlegung von ca. 23000m Kabel N2XS(FL)2Y 1x2500RMS/95 64/110 (123)kV + FO (Thüga-Spezifikation) - Lieferung und Montage von 4 Stück Cross-Bonding-Muffensätzen (inkl. Erdung) und 6 Stück Verbindungsmuffensätzen (Satz = 3 Stück) - Lieferung und Montage von 6 Stück Freiluftendverschlüssen inklusive Gerüstbau am Mast (zwei Kabeltraversen bis ca. 20m über EOK) und an zwei Geräte-Tischen in der UA Rüsselsheim) - Hochspannungs-, TE- und Mantelprüfung Der Kabelzug erfolgt durch vorverlegte Rohre DN 225 Bei weiter planmäßigem Projektverlauf soll diese Maßnahme ab dem 2. Quartal 2027 ausgeführt werden.
Die Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH plant einen Netzausbau zwischen dem Umspannwerk (UW) Steinbruch, das sich in südöstlicher Ortsrandlage der Landeshauptstadt Wiesbaden befindet, und der Umspannanlage (UA) Rüsselsheim der Syna GmbH nordwestlich des Opelwerks in Rüsselsheim. Hierbei soll u. a. die 110-Kilovolt (kV)-Freileitung Wiesbaden Ost - Rüsselsheim im Teilabschnitt Mast Nr. 107 - 135 von derzeit zwei auf zukünftig vier Stromkreise ausgebaut werden. Diese Maßnahme besteht aus zwei Baulosen Los 1 Verstärkung - Fundamentverstärkungen an 7 Masten mit zusätzlichen Plattenfundamenten - Verstärkung der Mastgestänge an 7 Masten - Zubau Traversenebene 3 an 7 Masten - Masterhöhung um 5,5m 1 Mast mittels Zwischenschuss - Zubeseilung 3. und 4. Stromkreis, sowie Seil und Armaturentausch 1. und 2. Stromkreis (je Stromkreis 2er-Bündel 304-AL1/49-ST1A horizontal) zwischen 8 Masten (Trassenlänge ca. 2,2km) Los 2 Ersatzneubau in Bestandstrasse - Demontage 20 Stück 110-kV-Stahlgittermaste - Verstärkung der 20 Bestandsfundamente (vsl. 11 Plattenfundamente und 9 Bohrpfahl-gründungen (36 Bohrpfähle)) - Errichtung von 20 Stück 110-kV-Stahlgittermasten für 4 Drehstromsysteme - Sicherstellen des Netzbetriebs durch 1-systemiges-Provisorium (2er-Bündel) auf ca. 6,5km Trassenlänge mit 5 Abspannabschnitten - Zubeseilung 3. und 4. Stromkreis, sowie Seil und Armaturentausch 1. und 2. Stromkreis (je Stromkreis 2er-Bündel 304-AL1/49-ST1A horizontal) zwischen 21 Masten (Trassenlänge ca. 6,5km). Das Projekt soll bei entsprechend vorliegendem Planfeststellungsbeschluss ab dem 3. Quartal 2025 ausgeführt werden.
Projektbeschreibung Umspannwerk Berliner Straße Das Bauwerk wird auf einem 2.095 m² großen Grundstück errichtet und gliedert sich wie folgt: Im Kellergeschoss erfolgt die Einführung der Kabel in das Gebäude. Diese werden von dort aus direkt in die 20-kV-Schaltanlage im Erdgeschoss und über einen offenen Schacht in die 110-kV-Schaltanlage im 1. Obergeschoss geführt. Die beiden beigestellten 110-kV-Umspanner werden im Erdgeschoss angeordnet, während sich die Ölfangwannen für diese Umspanner im 1. Untergeschoss befinden. Das Gebäude verfügt über ein Treppenhaus im südlichen Bereich, das den Zugang vom Untergeschoss bis zum Dach ermöglicht. Zusätzlich wird ein Lastenaufzug eingebaut, der bis ins 1. Obergeschoss reicht. Das Bauwerk erstreckt sich über eine Tiefe von ca. 22,5 m und eine Breite von ca. 48,8 m. Auf der südwestlichen Seite ist ein ca. 2 m breiter Schacht vorgesehen, der der forcierten Kühlung der beiden 50/63-MVA Umspanner dient. Die gesamte Gebäudehöhe beträgt ca. 15,3 m inklusive einer Attika von 1,4 m. Der Tiefbau umfasst eine Brunnengründung für das Fundament sowie die Errichtung eines Berliner Verbaus mit rückwärtiger Verankerung, um die Baugrube zu sichern. Des Weiteren muss das Gebäude umlaufend mit einer vordefinierten Streckmetall-Fassade mit entsprechender Unterkonstruktion versehen werden. Die 110-kV-Schaltanlage im 1. Obergeschoss ist als gasisolierte Doppelsammelschienen-Variante mit einem alternativen Gas zu SF6 auszuführen, das den aktuellen Anforderungen der F-Gas-Verordnung entspricht. Diese Schaltanlage umfasst sieben Felder mit folgender Aufteilung: Umspanner 1, Einspeisung Netz 1, Längstrennung, Querkupplung, Einspeisung Netz 2, Umspanner 2 und Reservefeld. Die Sammelschienen und Felder sind auf 2500 A und einen Kurzschlussstrom von 40 kA für 3 Sekunden auszulegen. Die standardisierten Schutz- und Steuerschränke werden in einem separaten angrenzenden Raum untergebracht. Eine beigestellte 110-kV-E-Spule ist im 1. Obergeschoss zu installieren und an die 110-kV-Sternpunkte der Umspanner anzubinden. Die zu liefernden Trenner befinden sich im E-Spulen-Raum. Alle erforderlichen Anbindungen sind im Projektumfang zu berücksichtigen. Im Erdgeschoss befinden sich die 20-kV-Primärschaltanlage sowie die Sternpunktschaltanlage. Die Primärschaltanlage ist als luftisolierte Doppelsammelschiene umzusetzen, mit einem Nennstrom von 2500 A und einem Kurzschlussstrom von 25 kA für 3 Sekunden. Sie umfasst 42 Felder, von denen zwei als Platzreserve vorzusehen sind. Die Schaltanlage ist in drei Sammelschienenabschnitte unterteilt, die über zwei Längskupplungen miteinander verbunden sind. Die Abschnitte 1 und 3 enthalten zusätzlich Querkupplungen. Die Sternpunktschaltanlage ist als luftisolierte Einfachsammelschiene auszuführen, umfasst 11 Felder und kann über drei Längskupplungen miteinander verschaltet werden. Sie ist auf einen Nennstrom von 1250 A und einen Kurzschlussstrom von 20 kA für 1 Sekunde auszulegen. An diese Anlage sind zwei beigestellte 20-kV-E-Spule, sowie ein beigestellter Erdungstransformator und die 20-kV-Sternpunkte der beigestellten Umspanner anzubinden. Alle erforderlichen Anbindungen sind im Projektumfang zu berücksichtigen. Im 1. Untergeschoss befinden sich die AC- und DC-Schaltanlagen sowie die Batterien für die DC-Versorgung. Die DC-Schaltanlage ist redundant auszuführt und umfasst zwei Batterien mit je 200 Ah bei 220 VDC. Die AC-Schaltanlage umfasst sechs Felder, darunter ein Einspeisefeld für die 400-kVA-Eigenbedarfswicklung des Erdungstransformators, ein Einspeisefeld für einen 400-A-Hausanschluss, sowie eines für die Netzersatzanlage. Zusätzlich werden im Untergeschoss jeweils drei Lüfter für den ONAF-Betrieb der 110-kV-Transformatorräume installiert. Alle technischen Komponenten sind gemäß den aktuellen Normen und Vorschriften auszuführen. Ausführung der elektrischen Betriebsmittel ? 110-kV-Schaltanlage in SF6-freier Ausführung inkl. Steuerschränke (7 Felder mit Platzreserve für ein weiteres) ? Zwei 110/20 kV Umspanner mit einer Leistung von 50/63 MVA (werden beigestellt) ? 20-kV-Primärschaltanlage // DSS-Anlage luftisoliert (42 Felder) ? 20-kV-Sternpunktschaltanlage // ESS-Anlage luftisoliert (11 Felder) ? Zwei Stück 20-kV-E-Spule bis 52-520 A im Dauerbetrieb, 650 A im Kurzzeitbetrieb (werden beigestellt) ? Ein Stück 110-kV-E-Spule bis 24-240 im Kurzzeitbetrieb (wird beigestellt) ? Ein Stück Erdungstransformator mit einem Sternpunktstrom von bis zu 565 A im Dauerbetrieb; 660 A im Kurzzeitbetrieb, sowie einer Nutzleistung von 400 kVA (wird beigestellt) ? Eigenbedarfsanlage AC und DC ? 220 VDC-Batterieanlage Aufteilung der Räume im Umspannwerk ? Untergeschoss o 2 Stück Trafowannen o Treppenhaus (1x für sw netz) o Vorraum (1x für sw netz) o Lastenaufzug (1x für sw netz) o Technikraum o Eigenbedarfsanlagenraum AC o Eigenbedarfsanlagenraum DC o Batterieraum o Tankraum o Kabelkeller (20- und 110-kV-Kabel) o Kabelschächte (2x 110 kV, 2x LWL, 1x TGA usw.) ? Erdgeschoss o 2 Stück Transformatorräume o Treppenhaus (1x für sw netz) o Vorraum (1x für sw netz) o Lastenaufzug (1x für sw netz) o BMA/EMA Raum o Flur o 2 Stück 20-kV-E-Spulenräume o 1 Stück Erdungstransformatorraum o 20-kV-DSS-Primär- und Sternpunktschaltanlagenraum o Sanitärräume o 20-kV Technikraum o Kabelschächte (2x 110 kV, 2x LWL, 1x TGA usw.) ? Erstes Obergeschoss o 2 Stück Lufträume für die Transformatoren o Treppenhaus (1x für sw netz) o Vorraum (1x für sw netz) o Lastenaufzug (1x für sw netz) o Flur o 110-kV Schutz- und Steuerungstechnik o 1 Stück 110-kV-E-Spulenraum o 110-kV-Schaltanlagenraum o 110-kV Technikraum o Netzersatzanlagenraum o Kabelschächte (2x LWL, 1x TGA usw.)
Projektbeschreibung Umspannwerk Deponiestraße Die sw netz beabsichtigt die Errichtung eines neuen Umspannwerks im Bereich der Deponiestraße in Wiesbaden. Das Grundstück hat eine Gesamtgröße von 2.648 m2. Anbindung des Umspannwerks Die 110-kV-Anbindung/Einschleifung des UWs erfolgt über eine Freileitung ca. 300 m entfernt. Am Mast wird die Unterführung zu zwei Hochspannungssysteme realisiert, die dann zum UW verlegt werden. Die 20-kV-Anbindung übernimmt ebenfalls die Stadtwerke. UW-Gebäude Das UW-Gebäude besteht aus insgesamt fünf Stockwerken, mit je ca. 680 m2. Das UG, EG und 1.OG wird mit den elektrischen Betriebsmitteln des Umspannwerks (s. Auflistung unten) belegt, wohingegen im 2. Und 3.OG ein Rechenzentrum eingerichtet wird. Im Untergeschoss erfolgt die Einführung der 110- und 20-kV Kabel in das Gebäude. Die 20-kV-Kabel werden direkt in das Erdgeschoss geführt. Dort befindet sich die 20-kV-Primärschaltanlage, die als luftisolierte Doppelsammelschienenanlage mit einem Nennstrom von 2.500 A und einem Kurzschlussstrom von 25 kA 3s dimensioniert wird. Im Erdgeschoss wird auch die 20-kV-Sternpunkschaltanlage platziert. Diese ist als luftisolierte Einfachsammelschienenanlage mit einem Nennstrom von 1.250 A und einem Kurzschlussstrom von 20 kA 1s auszulegen. Die 110-kV-Kabel vom Unterschoss werden über zwei Schächte in die 110-kV-Schaltanlage im 1.Obergeschoss geführt. Diese ist als gasisolierte Doppelsammelschienenanlage mit reiner Luft als Isolationsmedium auszuführen. Sie umfasst 9 Felder mit folgender Aufteilung: Umspanner 1, Einspeisung Netz 1, Einspeiser 1, Reservefeld 1, Querkupplung, Längstrennung, Einspeisung Netz 2, Reservefeld 2, Umspanner 2. Die Sammelschienen und Felder sind auf 2.500 A und einen Kurzschlussstrom von 40 kA 3s auszulegen. Die standardisierten Schutz- und Steuerschränke werden in einem separaten angrenzenden Raum untergebracht. Für die Örtlichkeit der restlichen Betriebsmittel ist die Auflistung der Räume unten zu entnehmen. Alle technischen Komponenten sind gemäß den aktuellen Normen und Vorschriften auszuführen. Das Gebäude darf eine maximale Höhe von 20 m nicht überschreiten. Bauherr des Gebäudes ist die Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH, die gleichzeitig Betreiber des Umspannwerkes wird, wohingegen das Rechenzentrum von der Firma WiTCOM, eingerichtet und betrieben wird. Ausführung der elektrischen Betriebsmittel - 110-kV-Schaltanlage in SF6-freier Ausführung inkl. Steuerschränke (9 Felder mit Platzreserve für zwei weitere) - Zwei 110/20 kV Umspanner mit einer Leistung von 50/63 MVA (werden beigestellt) - 20-kV-Primärschaltanlage // DSS-Anlage luftisoliert (23 Felder) - 20-kV-Sternpunkschaltanlage // ESS-Anlage luftisoliert (11 Felder) - Zwei Stück 20-kV-E-Spulen 52-520 A (DB) und 660 A (KB, 2h) (werden beigestellt) - Ein Stück Erdungstransformator bis 656 A (DB) und bis 660 A (KB, 2h) (wird beigestellt) - Eigenbedarfsanlage AC und DC - 220 V DC Batterieanlage Aufteilung der Räume im Umspannwerk - Untergeschoss o 2 Stück Trafowannen o Treppenhaus (2x für sw netz und WiTCOM) o Aufzug für WiTCOM o Vorraum o Technikraum o Lastenaufzug (2x für sw netz und WiTCOM) o Batterieraum o Kabelkeller (20- und 110-kV-Kabel) o Kabelschächte (2x 110 kV, 3x LWL, Steuerkabel usw., 2x WITCOM-Schacht) - Erdgeschoss o 2 Stück Transformatorräume o Treppenhaus (2x für sw netz und WiTCOM) o Aufzug für WiTCOM o Vorraum o Lastenaufzug (2x für sw netz und WiTCOM) o BMA/EMA Raum o 2 Stück 20-kV- E-Spulenräume o 1 Stück Erdungstransformatorraum o 20-kV-DDS-Primär- und Sternpunktschaltanlagenraum o Kabelschächte (2x 110 kV, 3x LWL, Steuerkabel usw., 2x WITCOM-Schacht) - Erstes Obergeschoss o 2 Stück Lufträume für die Transformatoren o Treppenhaus (2x für sw netz und WiTCOM) o Aufzug für WiTCOM o Vorraum o Sanitärräume o 110-kV-Schutz- und Steuerungstechnik o Eigenbedarfsanlagenraum AC o Eigenbedarfsanlagenraum DC o 110-kV-Schaltanlagenraum o 2 Stück WITCOM-Schacht - Zweites und Drittes Obergeschoss: Räumlichkeiten WiTCOM (Racks, Technikräume usw.)
Projektbeschreibung Umspannwerk Deponiestraße Die sw netz beabsichtigt die Errichtung eines neuen Umspannwerks im Bereich der Deponiestraße in Wiesbaden. Das Grundstück hat eine Gesamtgröße von 2.648 m2. Anbindung des Umspannwerks Die 110-kV-Anbindung/Einschleifung des UWs erfolgt über eine Freileitung ca. 300 m entfernt. Am Mast wird die Unterführung zu zwei Hochspannungssysteme realisiert, die dann zum UW verlegt werden. Die 20-kV-Anbindung übernimmt ebenfalls die Stadtwerke. UW-Gebäude Das UW-Gebäude besteht aus insgesamt fünf Stockwerken, mit je ca. 680 m2. Das UG, EG und 1.OG wird mit den elektrischen Betriebsmitteln des Umspannwerks (s. Auflistung unten) belegt, wohingegen im 2. Und 3.OG ein Rechenzentrum eingerichtet wird. Im Untergeschoss erfolgt die Einführung der 110- und 20-kV Kabel in das Gebäude. Die 20-kV-Kabel werden direkt in das Erdgeschoss geführt. Dort befindet sich die 20-kV-Primärschaltanlage, die als luftisolierte Doppelsammelschienenanlage mit einem Nennstrom von 2.500 A und einem Kurzschlussstrom von 25 kA 3s dimensioniert wird. Die Druckentlastung erfolgt über je einem Kanal pro Sammelschienenabschnitt. Im Erdgeschoss wird auch die 20-kV-Sternpunkschaltanlage platziert. Diese ist als SF6-freie gasisolierte Einfachsammelschienenanlage mit einem Nennstrom von 1.250 A und einem Kurzschlussstrom von 20 kA 1s auszulegen. Beide Anlagen werden beigestellt und deren Montage wird vom AG übernommen. Die 110-kV-Kabel vom Unterschoss werden über zwei Schächte in die 110-kV-Schaltanlage im 1.Obergeschoss geführt. Diese ist als gasisolierte Doppelsammelschienenanlage mit reiner Luft als Isolationsmedium auszuführen und wird vom AG beigestellt. Sie umfasst 9 Felder mit folgender Aufteilung: Umspanner 1, Einspeisung Netz 1, Einspeiser 1, Reservefeld 1, Querkupplung, Längstrennung, Einspeisung Netz 2, Reservefeld 2, Umspanner 2. Die Sammelschienen und Felder sind auf 2.500 A und einen Kurzschlussstrom von 40 kA 3s auszulegen. Die standardisierten Schutz- und Steuerschränke werden in einem separaten angrenzenden Raum untergebracht und sind ebenfalls Beistellung. Die Koordinierung zwischen den Gewerken "Schutztechnik" und 110-kV-Anlagentechnik sind Bestandteil des Projektumfangs. Alle nötigen Kabelverbindungen zwischen Anlagen und Betriebsmitteln, sowohl für die 20- als auch für die 110-kV-Ebene sind ebenfalls im Projektumfang zu berücksichtigen. Für die Örtlichkeit der restlichen Betriebsmittel ist die Auflistung der Räume unten zu entnehmen. Alle technischen Komponenten sind gemäß den aktuellen Normen und Vorschriften auszuführen. Das Gebäude darf eine maximale Höhe von 20 m nicht überschreiten. Bauherr des Gebäudes ist die Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH, die gleichzeitig Betreiber des Umspannwerkes wird, wohingegen das Rechenzentrum von der Firma WiTCOM, eingerichtet und betrieben wird. Ausführung der elektrischen Betriebsmittel - 110-kV-Schaltanlage in SF6-freier Ausführung mit 9 Feldern und Platzreserve für zwei weitere (Betriebsmittelbeistellung, Koordination und Montage durch AG, anschlussfertig für AN) - Zwei 110/20 kV Umspanner mit einer Leistung von 50/63 MVA (Betriebsmittelbeistellung durch AG, Koordination und Montage durch AN) - 20-kV-Primärschaltanlage // DSS-Anlage luftisoliert mit 23 Feldern (Betriebsmittelbeistellung, Koordination und Montage durch AG, anschlussfertig für AN) - 20-kV-Sternpunkschaltanlage // ESS-Anlage SF6-frei, gasisoliert mit 11 Feldern (Betriebsmittelbeistellung, Koordination und Montage durch AG, anschlussfertig für AN) - Zwei Stück 20-kV-E-Spulen 52-520 A (DB) und 660 A (KB, 2h) (Betriebsmittelbeistellung durch AG, Koordination und Montage durch AN)) - Ein Stück Erdungstransformator bis 656 A (DB) und bis 660 A (KB, 2h) (Betriebsmittelbeistellung durch AG, Koordination und Montage durch AN) - Die 20- und 110-kV-Schutz- und Steuerungstechnik werden ebenfalls beigestellt (Betriebsmittelbeistellung durch AG, Koordination und Montage durch AN) - Eigenbedarfsanlage AC und DC (Vollständig durch AN) - 220 V DC Batterieanlage (Vollständig durch AN) Aufteilung der Räume im Umspannwerk - Untergeschoss o 2 Stück Trafowannen o Treppenhaus (2x für sw netz und WiTCOM) o Aufzug für WiTCOM o Vorraum o Technikraum o Lastenaufzug (2x für sw netz und WiTCOM) o Batterieraum o Kabelkeller (20- und 110-kV-Kabel) o Kabelschächte (2x 110 kV, 3x LWL, Steuerkabel usw., 2x WITCOM-Schacht) - Erdgeschoss o 2 Stück Transformatorräume o Treppenhaus (2x für sw netz und WiTCOM) o Aufzug für WiTCOM o Vorraum o Lastenaufzug (2x für sw netz und WiTCOM) o BMA/EMA Raum o 2 Stück 20-kV- E-Spulenräume o 1 Stück Erdungstransformatorraum o 20-kV-DDS-Primär- und Sternpunktschaltanlagenraum o Kabelschächte (2x 110 kV, 3x LWL, Steuerkabel usw., 2x WITCOM-Schacht) - Erstes Obergeschoss o 2 Stück Lufträume für die Transformatoren o Treppenhaus (2x für sw netz und WiTCOM) o Aufzug für WiTCOM o Vorraum o Sanitärräume o 110-kV-Schutz- und Steuerungstechnik o Eigenbedarfsanlagenraum AC o Eigenbedarfsanlagenraum DC o 110-kV-Schaltanlagenraum o 2 Stück WITCOM-Schacht - Zweites und Drittes Obergeschoss: Räumlichkeiten WiTCOM (Racks, Technikräume usw.)
Projektbeschreibung Umspannwerk Berliner Straße Das Bauwerk wird auf einem 2.095 m² großen Grundstück errichtet und gliedert sich wie folgt: Im Kellergeschoss erfolgt die Einführung der Kabel in das Gebäude. Diese werden von dort aus direkt in die 20-kV-Schaltanlage im Erdgeschoss und über einen offenen Schacht in die 110-kV-Schaltanlage im 1. Obergeschoss geführt. Die beiden beigestellten 110-kV-Umspanner werden im Erdgeschoss angeordnet, während sich die Ölfangwannen für diese Umspanner im 1. Untergeschoss befinden. Das Gebäude verfügt über ein Treppenhaus im südlichen Bereich, das den Zugang vom Untergeschoss bis zum Dach ermöglicht. Zusätzlich wird ein Lastenaufzug eingebaut, der bis ins 1. Obergeschoss reicht. Das Bauwerk erstreckt sich über eine Tiefe von ca. 22,5 m und eine Breite von ca. 48,8 m. Auf der südwestlichen Seite ist ein ca. 2 m breiter Schacht vorgesehen, der der forcierten Kühlung der beiden 50/63-MVA Umspanner dient. Die gesamte Gebäudehöhe beträgt ca. 15,3 m inklusive einer Attika von 1,4 m. Der Tiefbau umfasst eine Brunnengründung für das Fundament sowie die Errichtung eines Berliner Verbaus mit rückwärtiger Verankerung, um die Baugrube zu sichern. Des Weiteren muss das Gebäude umlaufend mit einer vordefinierten Streckmetall-Fassade mit entsprechender Unterkonstruktion versehen werden. Die beigestellte 110-kV-Schaltanlage im 1. Obergeschoss ist als gasisolierte Doppelsammelschienen-Variante mit einem alternativen Gas zu SF6 auszuführen, das den aktuellen Anforderungen der F-Gas-Verordnung entspricht. Diese Schaltanlage umfasst sieben Felder mit folgender Aufteilung: Umspanner 1, Einspeisung Netz 1, Längstrennung, Querkupplung, Einspeisung Netz 2, Umspanner 2 und Reservefeld. Die Sammelschienen und Felder sind auf 2500 A und einen Kurzschlussstrom von 40 kA für 3 Sekunden auszulegen. Die standardisierten Schutz- und Steuerschränke werden in einem separaten angrenzenden Raum untergebracht und sind ebenfalls Beistellung. Die Koordinierung zwischen den Gewerken "Sekundärtechnik" und 110-kV-Anlagentechnik, sowie die nötigen Kabelverbindungen sind im Projektumfang zu berücksichtigen. Eine beigestellte 110-kV-E-Spule ist im 1. Obergeschoss zu installieren und an die 110-kV-Sternpunkte der Umspanner anzubinden. Die zu liefernden Trenner befinden sich im E-Spulen-Raum. Alle erforderlichen Anbindungen sind im Projektumfang zu berücksichtigen. Im Erdgeschoss befinden sich die beigestellte 20-kV-Primärschaltanlage sowie die beigestellte Sternpunktschaltanlage. Die Primärschaltanlage wird als luftisolierte Doppelsammelschiene umgesetzt, mit einem Nennstrom von 2500 A und einem Kurzschlussstrom von 25 kA für 3 Sekunden. Sie umfasst 42 Felder, von denen zwei als Platzreserve vorzusehen sind. Die Schaltanlage ist in drei Sammelschienenabschnitte unterteilt, die über zwei Längskupplungen miteinander verbunden sind. Die Abschnitte 1 und 3 enthalten zusätzlich Querkupplungen. Die Druckentlastung der luftisolierten Schaltanlage erfolgt über je einem Kanal pro Sammelschienenabschnitt. Die beigestellte 20-kV Primärschaltanlage wird seitens des AG montiert. Die Sternpunktschaltanlage ist als SF6-freie gasisolierte Einfachsammelschiene ausgeführt, umfasst 11 Felder und kann über drei Längskupplungen miteinander verschaltet werden. Sie ist auf einen Nennstrom von 1250 A und einen Kurzschlussstrom von 20 kA für 1 Sekunde auszulegen. An diese Anlage sind zwei beigestellte 20-kV-E-Spule, sowie ein beigestellter Erdungstransformator und die 20-kV-Sternpunkte der beigestellten Umspanner anzubinden. Alle erforderlichen Anbindungen, sowie Einbringung der Komponenten sind im Projektumfang zu berücksichtigen. Im 1. Untergeschoss befinden sich die AC- und DC-Schaltanlagen sowie die Batterien für die DC-Versorgung. Die DC-Schaltanlage ist redundant auszuführt und umfasst zwei Batterien mit je 200 Ah bei 220 VDC. Die AC-Schaltanlage umfasst sechs Felder, darunter ein Einspeisefeld für die 400-kVA-Eigenbedarfswicklung des Erdungstransformators, ein Einspeisefeld für einen 400-A-Hausanschluss, sowie eines für die Netzersatzanlage. Zusätzlich werden im Untergeschoss jeweils drei Lüfter für den ONAF-Betrieb der 110-kV-Transformatorräume installiert. Alle technischen Komponenten sind gemäß den aktuellen Normen und Vorschriften auszuführen. Ausführung der elektrischen Betriebsmittel - 110-kV-Schaltanlage in SF6-freier Ausführung (7 Felder mit Platzreserve für ein weiteres) (Betriebsmittelbeistellung, Koordination und Montage durch AG, anschlussfertig für AN) - Zwei 110/20 kV Umspanner mit einer Leistung von 50/63 MVA (Betriebsmittelbeistellung durch AG, Koordination und Montage durch AN) - 20-kV-Primärschaltanlage // DSS-Anlage luftisoliert (ca. 42 Felder) (Betriebsmittelbeistellung, Koordination und Montage durch AG, anschlussfertig für AN) - 20-kV-Sternpunktschaltanlage // ESS-Anlage SF6-frei, gasisoliert (11 Felder) (Betriebsmittelbeistellung, Koordination und Montage durch AG, anschlussfertig für AN) - Zwei Stück 20-kV-E-Spule bis 52-520 A im Dauerbetrieb, 650 A im Kurzzeitbetrieb Betriebsmittelbeistellung durch AG, Koordination und Montage durch AN) - Ein Stück 110-kV-E-Spule bis 24-240 im Kurzzeitbetrieb (Betriebsmittelbeistellung durch AG, Koordination und Montage durch AN) - - Ein Stück Erdungstransformator mit einem Sternpunktstrom von bis zu 565 A im Dauerbetrieb; 660 A im Kurzzeitbetrieb, sowie einer Nutzleistung von 400 kVA (Betriebsmittelbeistellung durch AG, Koordination und Montage durch AN) - Die 20- und 110-kV-Sekundärtechnik werden ebenfalls beigestellt. (Betriebsmittelbeistellung durch AG, Koordination und Montage durch AN) - Eigenbedarfsanlage AC und DC (Vollständig durch AN) - 220 VDC-Batterieanlage (Vollständig durch AN) ***Näheres entnehmen Sie bitte beigefügter Projektbeschreibung***
siehe Teilnahmeunterlagen
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Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH ist als Vergabestelle bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz registriert. Öffentliche Auftraggeber sind verpflichtet, Aufträge ab bestimmten Schwellenwerten auszuschreiben. Sie finden hier alle veröffentlichten Vergaben dieser Organisation.
Die Auftragsarten variieren je nach Zuständigkeitsbereich der Organisation. Typischerweise umfassen öffentliche Ausschreibungen Liefer-, Dienst- und Bauleistungen. Details zu den einzelnen Aufträgen finden Sie in den jeweiligen Vergabeunterlagen.
Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.
Die Beschaffung bei Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH folgt den gesetzlichen Vorgaben des Vergaberechts. Je nach Auftragswert kommen offene Verfahren, nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren zum Einsatz. Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Beschreibung der geforderten Leistungen, Eignungskriterien und Bewertungsmethoden. Angebote werden nach festgelegten Zuschlagskriterien bewertet.
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