Ausschreibungen Landkreis Nienburg/Weser

5
Ausschreibungen aktiv
138
Ausschreibungen gesamt
240 €
Ø Auftragswert
Bauarbeiten
Häufigste Branche (55%) →

Modernisierung der Oberschule Uchte - Fachplanung Brandschutz

Aktiv
Frist: 15.06.2026
Veröffentlicht: 13.05.2026
Landkreis Nienburg/Weser, vertreten durc...

Der Landkreis (LK) Nienburg/Weser betreibt eine Oberschule mit mehreren einzelnen Gebäudeteilen auf eigenem Grundstück in Uchte. Die Samtgemeinde Uchte verwaltet diese im Namen und auf Rechnung des Landkreises. Historisch sind die Gebäude aus vier ehemals eigenständigen Schulen im Jahr 2010 zur Oberschule zusammengefasst worden: - Orientierungsstufe (heute Trakt 1 und 2) - Hauptschule (heute Trakt 3 und 4) - Realschule (heute Trakt 5 und 6) - Hauswirtschaftsschule (heute Trakt 7 - Benutzung nur bei Bedarf) Die einzelnen Gebäudeteile sind alleinstehende Gebäude in leichter Hanglage, die teilweise durch eine Überdachung verbunden sind. Die Trakte 1-5 wurden in den 1960er Jahren geplant und gebaut. Trakt 6 ist ein bauliches Mischprodukt aus Holzfachwerkbau und massivem Anbau aus den 1930er Jahren. Trakt 7 als heutiges "Bedarfsgebäude" liegt etwas abseits und wurde ebenfalls in den 1960ern gebaut. Letzteres ist nicht Teil der Planung und soll ausschließlich als Ausweichquartier während der Umbauphase verwendet werden. Der Schulstandort ist gut im Ort Uchte mit seinen ca. 5.000 Einwohnern (politische Samtgemeinde: 15.000 Einwohner) integriert. Die Bundesstraßen B61 und B441 garantieren eine problemlose Bus- und Autoanbindung. Heute werden etwa 400 Schüler von 40 Lehrkräften auf dem "Campus" Oberschule unterrichtet. Im Wandel der Zeit haben verschiedene Nutzungen in den fast gleich gebliebenen Grundrissen stattgefunden und ihre Spuren hinterlassen. Der LK Nienburg/Weser hat die Oberschule Uchte als gesicherten Standort in seinem Südkreisgebiet definiert, was eine langfristige Planung und damit Modernisierung der Gebäude möglich macht. Entsprechende Haushaltsmittel wurden geplant und bewilligt. Im Hinblick auf den Gesellschaftswandel und den damit verbundenen Anforderungen an Bildungsstandorte werden sämtliche Gebäude mit den teils natürlich gewachsenen aber nicht geplanten Raumnutzungen an die heutigen Anforderungen nicht gerecht. Durch mangelnde Brandschutzsicherheit und die viel zu knapp bemessene Lehrerzimmersituation wurde zwischen 2017 - 2019 der Trakt 1 technisch, organisatorisch und etwas optisch modernisiert. Derzeitig sorgen optische und viele (sicherheits-)technische Mängel dafür, dass die Oberschule Uchte die gewünschte Funktion und Gestalt einer modernen und lebendigen Schule nicht erfüllen kann. Die Gebäude weisen teils erheblichen Sanierungsbedarf auf. Zusätzlich zu den technischen Themen, muss das vom Kreistag beschlossene Raumprogramm die Nutzfläche der Schule von ca. 6.000 m² auf zukünftig ca. 4.000 m² planerisch reduziert werden. Das abgestimmte Raumprogramm ist Teil des Planungsauftrags und muss umgesetzt werden. Hierbei sind zunächst verschiedene Umsetzungsvarianten zu erstellen und mit dem Auftraggeber abzustimmen. Denkbar ist z.B., dass 2-3 Trakte abgebrochen und zurückgebaut werden und hierfür ein kompakterer Neubau entsteht. Die Gesamtmaßnahme soll im laufenden Betrieb bis zum Jahr 2031 durchgeführt werden.

Modernisierung der Oberschule Uchte - Fachplanung Tragwerk

Aktiv
Frist: 22.06.2026
Veröffentlicht: 21.05.2026
Landkreis Nienburg/Weser, vertreten durc...

Der Landkreis (LK) Nienburg/Weser betreibt eine Oberschule mit mehreren einzelnen Gebäudeteilen auf eigenem Grundstück in Uchte. Die Samtgemeinde Uchte verwaltet diese im Namen und auf Rechnung des Landkreises. Historisch sind die Gebäude aus vier ehemals eigenständigen Schulen im Jahr 2010 zur Oberschule zusammengefasst worden: - Orientierungsstufe (heute Trakt 1 und 2) - Hauptschule (heute Trakt 3 und 4) - Realschule (heute Trakt 5 und 6) - Hauswirtschaftsschule (heute Trakt 7 - Benutzung nur bei Bedarf) Die einzelnen Gebäudeteile sind alleinstehende Gebäude in leichter Hanglage, die teilweise durch eine Überdachung verbunden sind. Die Trakte 1-5 wurden in den 1960er Jahren geplant und gebaut. Trakt 6 ist ein bauliches Mischprodukt aus Holzfachwerkbau und massivem Anbau aus den 1930er Jahren. Trakt 7 als heutiges "Bedarfsgebäude" liegt etwas abseits und wurde ebenfalls in den 1960ern gebaut. Letzteres ist nicht Teil der Planung und soll ausschließlich als Ausweichquartier während der Umbauphase verwendet werden. Der Schulstandort ist gut im Ort Uchte mit seinen ca. 5.000 Einwohnern (politische Samtgemeinde: 15.000 Einwohner) integriert. Die Bundesstraßen B61 und B441 garantieren eine problemlose Bus- und Autoanbindung. Heute werden etwa 400 Schüler von 40 Lehrkräften auf dem "Campus" Oberschule unterrichtet. Im Wandel der Zeit haben verschiedene Nutzungen in den fast gleich gebliebenen Grundrissen stattgefunden und ihre Spuren hinterlassen. Der LK Nienburg/Weser hat die Oberschule Uchte als gesicherten Standort in seinem Südkreisgebiet definiert, was eine langfristige Planung und damit Modernisierung der Gebäude möglich macht. Entsprechende Haushaltsmittel wurden geplant und bewilligt. Im Hinblick auf den Gesellschaftswandel und den damit verbundenen Anforderungen an Bildungsstandorte werden sämtliche Gebäude mit den teils natürlich gewachsenen aber nicht geplanten Raumnutzungen an die heutigen Anforderungen nicht gerecht. Durch mangelnde Brandschutzsicherheit und die viel zu knapp bemessene Lehrerzimmersituation wurde zwischen 2017 - 2019 der Trakt 1 technisch, organisatorisch und etwas optisch modernisiert. Derzeitig sorgen optische und viele (sicherheits-)technische Mängel dafür, dass die Oberschule Uchte die gewünschte Funktion und Gestalt einer modernen und lebendigen Schule nicht erfüllen kann. Die Gebäude weisen teils erheblichen Sanierungsbedarf auf. Zusätzlich zu den technischen Themen, muss das vom Kreistag beschlossene Raumprogramm die Nutzfläche der Schule von ca. 6.000 m² auf zukünftig ca. 4.000 m² planerisch reduziert werden. Das abgestimmte Raumprogramm ist Teil des Planungsauftrags und muss umgesetzt werden. Hierbei sind zunächst verschiedene Umsetzungsvarianten zu erstellen und mit dem Auftraggeber abzustimmen. Denkbar ist z.B., dass 2-3 Trakte abgebrochen und zurückgebaut werden und hierfür ein kompakterer Neubau entsteht. Die Gesamtmaßnahme soll im laufenden Betrieb bis zum Jahr 2031 durchgeführt werden.

Elektroinstallationen

Aktiv
Frist: 07.07.2026
Veröffentlicht: 08.06.2026
Landkreis Nienburg/Weser

Der Landkreis Nienburg/Weser plant den Neubau einer Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) im Gewerbegebiet des Ortes Lemke, Gemeinde Marklohe. Es handelt sich um einen Ersatzneubau für die bestehende FTZ in der Verdener Landstraße in Nienburg. Das Raumprogramm umfasst ca. 8.200 m² Nutzflächen, sowie ca. 9.140 m² Außenbereiche –Bewegungs- und Übungsflächen. Hierzu steht ein ca. 3,4 ha großes Baufeld zur Verfügung. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen: Die Einspeisung des Geländes erfolgt über einen MS-Anschluss. Die MS-Anlage bildet dabei die Schnittstelle und ist Teil des Projektumfangs. Von diesem wird ein Trafo mit 1.000kVA versorgt, welcher wiederum in eine Niederspannungshauptverteilung einspeist. Es speisen ebenfalls ein Notstromaggregat und eine PV-Anlage in die NSHV ein. Diese sind jeweils nicht Leistungsbestandteil. Die Schnittstelle bildet jeweils der Kabelzug bis an die jeweiligen Anlagen. Im Leistungsumfang ist der gesamte Kabelzug enthalten. Dies betrifft ebenfalls den Kabelzug des Gewerkes Gebäudeautomation (GA) und der sicherheitstechnischen Anlagen (BMA, ZuKo, Video), welche nicht in diesem LV enthalten sind. Aus der NSHV werden die Unterverteilungen, ASPs, USV-Anlage und große Leistungsabnehmer versorgt. Aus den Unterverteilungen werden alle Leistungsabnehmer des jeweiligen Unterverteilungsbereichs versorgt. Das Verschließen der Durchbrüche erfolgt übergeordnet durch einen Baumeister. Dies ist nicht Teil des Leistungsumfangs. Die Erschließung der Arbeitspläne erfolgt zum Großteil über Bodentanks und teilweise über Brüstungskanäle.

Landkreis Nienburg/Weser - Bildungscampus Nienburg - Projektsteuerung und Multiprojektmanagement

Aktiv
Frist: 09.07.2026
Veröffentlicht: 10.06.2026
Landkreis Nienburg/Weser

Der Landkreis Nienburg/ Weser plant die Umgestaltung des Schulstandortes am Berliner Ring in Nienburg zu einem Bildungscampus. Ausgangspunkt der Planungen war die Erkenntnis, dass an den kreiseigenen Liegenschaften am Berliner Ring eine Vielzahl von Maßnahmen erforderlich sein werden, die von Anfang an einer gemeinschaftlichen Betrachtungsweise bedürfen. Aktuell befinden sich hier die Berufsbildenden Schulen (BBS) inkl. einer Cafeteria und einer Dreifeld-Sporthalle, die Integrierte Gesamtschule (IGS) und diverse Parkplatzflächen. Zu Beginn der Planungen befanden sich außerdem 17 Reihenhäuser zwischen den Gebäuden der BBS und der IGS. Diese wurden zwischenzeitlich als Bestandteil der Gesamtkonzeption abgerissen. Auch die Volkshochschule (VHS), die sich derzeit in ca. 500 m Luftlinie Entfernung in der Rühmkorffstraße befindet, wurde in die Betrachtungen mit einbezogen. Sämtliche Überlegungen wurden in einem Entwicklungskonzept für den Bildungscampus zusammengeführt und die hieraus resultierenden Setzungen in mehrere Realisierungs-stufen unterteilt. Mit dem Abriss der Reihenhäuser wurde ein erster wichtiger Schritt bereits realisiert. Auch die Planung für die Sanierung der BBS Sporthalle wurde bereits angeschoben. Im nächsten Schritt stehen der Neubau einer Stellplatzanlage, einer Zwei-feld-Sporthalle für die IGS, der Neubau einer Mehrzweckhalle und der Ersatzneubau für den A-Trakt und die Cafeteria der BBS an. Die Umgestaltung der nichtöffentlichen Verkehrsflächen und Plätze auf dem Gelände hin zu einer autofreien Campusanlage sind ebenfalls Bestandteil des nächsten Schrittes. Für die Steuerung und Koordinierung der o. a. Projekte benötigt die Verwaltung Unterstützung durch eine Projektsteuerung. Aufgrund der hohen Gleichzeitigkeit mehrerer Großprojekte und deren gegenseitigen Abhängigkeiten soll auch ein übergeordnetes Multiprojektmanagement Bestandteil der Leistung sein. Die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen wird in folgende Lose aufgeteilt: Los 1 - Multiprojektmanagement Los 2 - Projektsteuerung Parkpalette Los 3 - Projektsteuerung Sanierung BBS Sporthalle Los 4 - Projektsteuerung Neubau IGS Sporthalle Los 5 - Projektsteuerung E-Trakt, Mehrzweckhalle, Gestaltung Campuspassage (Wettbewerb Campus) Aufgrund der hohen Projektedichte und deren gegenseitigen Abhängigkeiten sollen für alle o. a. Projekte Projektsteuerungsleistungen und ein übergeordnetes Multiprojektmanagement beauftragt werden. Für die Sanierung der BBS Sporthalle wird das On-Boarding der Projektsteuerung voraussichtlich nach Abschluss der Lph. 3 erfolgen. Bei den restlichen Projekten erfolgt der Einstieg gegen Ende der Vergabeverfahren für die Planungsleistungen bzw. während der Durchführung des Planungswettbewerbes. Die Sanierung der BBS Sporthalle erfolgt im "klassischen" Modell mit einzeln beauftragten Planern und Gewerken. Die Beauftragung der Planungsbüros ist bereits erfolgt. Die geschätzten Baukosten (KG 200 - 700) liegen bei rd. 10,5 Mio. Euro brutto. Der Neubau der Stellplatzanlage im Meerbachbogen (Parkplatz und Parkpalette) soll als Generalplaner-Modell mit anschließender Einzelgewerkevergabe oder Generalunter-nehmervergabe erfolgen. Die Beauftragung des Generalplaners ist bereits erfolgt. Die geschätzten Baukosten (KG 200 - 700) liegen bei rd. 8,5 Mio. Euro brutto. Der Neubau der IGS Sporthalle erfolgt ebenfalls im "klassischen" Modell mit einzeln beauftragten Planern und Gewerken. Die Vergabe der Planungsleistungen startet in Abhängigkeit zum Baufortschritt der Parkpalette. Die geschätzten Baukosten (KG 200 - 700) liegen bei rd. 8,0 Mio. Euro brutto. Die Vergabe der Objektplanung Gebäude und Landschaftsarchitektur für die Projekte der Phase 1 soll durch ein VgV-Verfahren mit Planungswettbewerb nach RPW erfolgen. Fol-gende Maßnahmen werden Bestandteil des Wettbewerbs: - Neubau E-Trakt mit Cafeteria der BBS - Gestaltung Campuspassage - Neubau Multifunktionshalle Ggf. werden weitere Leistungen, wie die Fachplanung Technische Ausrüstung, im Rahmen des Wettbewerbs beauftragt. Die Auslobung des Wettbewerbs soll spätestens in 2026 erfolgen. Ziel des Wettbewerbes ist das Herausarbeiten der Identität des Standortes als Campus für lebenslanges, vernetztes Lernen für Schüler und Bürger sowie die Adressbildung für die verschiedenen Bildungsangebote. Die Umsetzung von Barrierefreiheit und Inklusion, die Verbesserung der Verkehrssituation, insbesondere die Stärkung der entlang der BBS verlaufenden nichtöffentlichen Schulstraße als autofreie Zone, die Gestaltung des Campusplatzes als Zentrum der Anlage und die Umgestaltung der Höfe der BBS sind weitere Ziele des Wettbewerbs. Die geschätzten Baukosten (KG 200 - 700) liegen bei rd. 27 Mio. Euro brutto.

Landkreis Nienburg/Weser - Sanierung der BBS Sporthalle

Abgelaufen
Frist: 11.12.2023
Veröffentlicht: 09.11.2023
Landkreis Nienburg/Weser

Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der - Objektplanung für Gebäude und Innenräume (Los 1), - Fachplanung der Tragwerksplanung (Los 2), - Fachplanung der Technischen Ausrüstung - Heizung/Lüftung/Sanitär (HLS) (Los 3), - Fachplanung der Technischen Ausrüstung - Elektrotechnik (ELT) (Los 4). Die Dreifeld-Sporthalle für die Beruflichen Schulen des Landkreises Nienburg wurde 1979 erbaut, 1981 umgebaut und 1996/1997 im Bereich des Hallendaches mit Einbringen einer Wärmedämmschicht saniert. 2012 wurden die Sanitärräume erneuert. Nach einem Hagelschlag in 2014 entstand ein Schaden an den Flachdächern der Sporthalle und der angrenzenden Gebäudeteile (Umkleiden etc.). Zur Reparatur wurden auf 1.060,00 m² (Sporthallendach) zwei Lagen EPS-Wärmedämmung d=60 mm 035 und d=40 mm 035, eingebaut. Festgestellt wurde auch, dass die Lichtkuppeln altersbedingt abgängig sind. Technische Anlagen wurden nach Erfordernis nachgerüstet. Reparaturen sind nun nicht mehr bei allen Anlagen möglich, da Ersatzteile nicht mehr beschafft werden können, z.B. 2022 Ausfall der Zentrale der Sicherheitsbeleuchtung oder die Leuchtmittel der Sporthalle, die nicht mehr erhältlich sind. Eine Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsanlage ist ebenfalls nötig. Die Sporthalle wird von zwei Schulen für den Sportunterricht genutzt. Nach Schulschluss steht die Sporthalle Vereinen für den Trainingsbetrieb zur Verfügung und auch Wettkämpfe, z.B. Handball oder Badminton, finden dort statt. Auch für andere Veranstaltungen wird die Sporthalle regelmäßig genutzt. Nach über 40 Jahren soll nun eine umfassende Sanierung stattfinden: Eine energetische und bauliche Sanierung auf den Effizienzhausstandard 70 (Dach, Wände, Fenster, technische Gebäudeausstattung und Umsetzung des Brandschutzkonzeptes), eine Erneuerung der sicherheitstechnischen Anlagen, wie Sicherheitsbeleuchtung und Sprachalarmierungsanlage, Erneuerung der Haustechnik (Heizung, Lüftung, Elektro und Beleuchtung der Sporthalle) und eine Modernisierung der Ausstattung, z.B. Bodenbelag der Sporthalle und Wände, sind notwendig. Außerdem soll ein Anbau weitere Umkleiden und Lagermöglichkeiten für Sportgeräte für die Außensportanlagen schaffen. Für dieses Projekt wurde ein Antrag auf Fördermittel nach dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtung in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur Projektaufruf 2022 gestellt. Bei der Projektumsetzung sind die Vorgaben des Fördermittelprogramms, insbesondere die Baufachliche Nebenbestimmungen (NBest-Bau), das Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (Gebäudeenergiegesetz - GEG) vom 8. August 2020 (BGBl. I S. 1728) sowie die Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau) zu beachten. Die Gesamtkosten (KG 200 bis 700) werden auf rund 3,5 Mio. EUR brutto geschätzt.

WMMK Projekt Entscheidungsinstrument Lichtenmoor und Rodewalder Gräben

Abgelaufen
Frist: 20.12.2023
Veröffentlicht: 17.11.2023
Landkreis Nienburg/Weser

Im Februar 2022 wurde vom Landkreis Nienburg der Abschlussbericht „Integrales Managementkonzept zur Bewirtschaftung von Wassermengen im Landkreis Nienburg/Weser“ (WMMK) vorgelegt und veröffentlicht. Mit Schwerpunkt auf den Themen Grundwasser und Wasserbedarf auf der einen Seite und Bewirtschaftung von Oberflächengewässern und Feuchtgebieten auf der anderen Seite wurde in enger Zusammenarbeit mit den relevanten Stakeholdern nicht nur die Ist-Situation analysiert, sondern auch potentielle Veränderungen prognostiziert und Defizite, Handlungsoptionen und Maßnahmenvorschläge herausgearbeitet. Die parallele Betrachtung sowohl der Bewirtschaftung der Grundwasserressourcen als auch der Oberflächengewässer und die Einbeziehung der wasserabhängigen Ökosysteme (insbesondere der Moore und Feuchtgebiete) stellte eine besondere Herausforderung dar, trägt dabei aber perspektivisch zu einer ressourcenübergreifenden, integralen Betrachtung des Gesamtsystems bei, die bei den vielfältigen, zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft, notwendig ist. Dies eröffnet die Möglichkeit, das Wassermengenmanagement im Landkreis Nienburg umfassend und integral zu denken und entsprechende Maßnahmen für die zukünftige Anpassung an die Folgen des Klimawandels abzuleiten. Im Hinblick auf Oberflächengewässer und wasserabhängige Ökosysteme wurde im WMMK exemplarisch anhand von Maßnahmengebieten und unter Einbindung der lokalen Akteure die Vorgehensweise zur Konzeption und Auswahl geeigneter Maßnahmen erarbeitet. Auch für das Ökosystem Lichtenmoor und für das Einzugsgebiet der Alpe im Teilbereich der Rodewalder Gräben wurden Maßnahmenpapiere entwickelt, die ein grundsätzliches wasserwirtschaftliches Systemverständnis in den Gebieten ergeben und die Diskussion über erste konzeptionelle Maßnahmen mit den Akteuren vor Ort eröffnet hatten (s. Anlagen 1 und 2). Zur Detailierung der wasserwirtschaftlichen Systemkenntnisse und der fundierten Entscheidung über durchzuführende Maßnahmen in beiden Gebieten hatten die Besprechungen mit den Projektbeteiligten die Durchführung einer detaillierten Datenerhebung mit Messung sowie Auswertung von Grundwasserständen, Oberflächenabflüssen, Gewässerprofilen und Durchlässigkeiten an der Moorsohle ergeben. Um eine Quantifizierung der verschiedenen Einflussfaktoren und Maßnahmen in ihren regionalen und zeitlichen Zusammenhängen zu ermöglichen, soll ein Entscheidungsinstrument zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Wassermengen in den Gebieten Lichtenmoor und Rodewalder Gräben entwickelt werden. Darauf aufbauend können die konzeptionellen Maßnahmen konkretisiert und geplant werden. Projektträger ist der Landkreis Nienburg mit seiner Unteren Wasserbehörde und den übertragenen Aufgaben im Bereich Bewirtschaftung der Wasserressourcen. Wie bereits im 2022 abgeschlossenen WMMK werden auch hier die betroffenen Akteure und Fachbehörden in die Bearbeitung mit einbezogen.

WMMK Projekt Entscheidungsinstrument Lichtenmoor und Rodewalder Gräben

Abgelaufen
Frist: 09.01.2024
Veröffentlicht: 20.12.2023
Landkreis Nienburg/Weser

Im Februar 2022 wurde vom Landkreis Nienburg der Abschlussbericht „Integrales Managementkonzept zur Bewirtschaftung von Wassermengen im Landkreis Nienburg/Weser“ (WMMK) vorgelegt und veröffentlicht. Mit Schwerpunkt auf den Themen Grundwasser und Wasserbedarf auf der einen Seite und Bewirtschaftung von Oberflächengewässern und Feuchtgebieten auf der anderen Seite wurde in enger Zusammenarbeit mit den relevanten Stakeholdern nicht nur die Ist-Situation analysiert, sondern auch potentielle Veränderungen prognostiziert und Defizite, Handlungsoptionen und Maßnahmenvorschläge herausgearbeitet. Die parallele Betrachtung sowohl der Bewirtschaftung der Grundwasserressourcen als auch der Oberflächengewässer und die Einbeziehung der wasserabhängigen Ökosysteme (insbesondere der Moore und Feuchtgebiete) stellte eine besondere Herausforderung dar, trägt dabei aber perspektivisch zu einer ressourcenübergreifenden, integralen Betrachtung des Gesamtsystems bei, die bei den vielfältigen, zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft, notwendig ist. Dies eröffnet die Möglichkeit, das Wassermengenmanagement im Landkreis Nienburg umfassend und integral zu denken und entsprechende Maßnahmen für die zukünftige Anpassung an die Folgen des Klimawandels abzuleiten. Im Hinblick auf Oberflächengewässer und wasserabhängige Ökosysteme wurde im WMMK exemplarisch anhand von Maßnahmengebieten und unter Einbindung der lokalen Akteure die Vorgehensweise zur Konzeption und Auswahl geeigneter Maßnahmen erarbeitet. Auch für das Ökosystem Lichtenmoor und für das Einzugsgebiet der Alpe im Teilbereich der Rodewalder Gräben wurden Maßnahmenpapiere entwickelt, die ein grundsätzliches wasserwirtschaftliches Systemverständnis in den Gebieten ergeben und die Diskussion über erste konzeptionelle Maßnahmen mit den Akteuren vor Ort eröffnet hatten (s. Anlagen 1 und 2). Zur Detailierung der wasserwirtschaftlichen Systemkenntnisse und der fundierten Entscheidung über durchzuführende Maßnahmen in beiden Gebieten hatten die Besprechungen mit den Projektbeteiligten die Durchführung einer detaillierten Datenerhebung mit Messung sowie Auswertung von Grundwasserständen, Oberflächenabflüssen, Gewässerprofilen und Durchlässigkeiten an der Moorsohle ergeben. Um eine Quantifizierung der verschiedenen Einflussfaktoren und Maßnahmen in ihren regionalen und zeitlichen Zusammenhängen zu ermöglichen, soll ein Entscheidungsinstrument zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Wassermengen in den Gebieten Lichtenmoor und Rodewalder Gräben entwickelt werden. Darauf aufbauend können die konzeptionellen Maßnahmen konkretisiert und geplant werden. Projektträger ist der Landkreis Nienburg mit seiner Unteren Wasserbehörde und den übertragenen Aufgaben im Bereich Bewirtschaftung der Wasserressourcen. Wie bereits im 2022 abgeschlossenen WMMK werden auch hier die betroffenen Akteure und Fachbehörden in die Bearbeitung mit einbezogen.

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Über Landkreis Nienburg/Weser

Landkreis Nienburg/Weser mit Sitz in Nienburg ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 5 aktive Ausschreibungen von insgesamt 138 erfassten Vergabeverfahren. Die Auftragswerte reichen von 240 € bis 240 €, bei einem Durchschnitt von 240 €.

Als Vergabestelle schreibt Landkreis Nienburg/Weser regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.

Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Landkreis Nienburg/Weser sind Bauarbeiten (55%), Architektur & Ingenieurwesen (25%) und Transportmittel (11%). Weitere relevante Bereiche umfassen Laborgeräte und Industriemaschinen.

Alle Ausschreibungen von Landkreis Nienburg/Weser werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren.

Häufige Fragen zu Landkreis Nienburg/Weser

Auf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen von Landkreis Nienburg/Weser aus Nienburg. Aktuell sind 5 Ausschreibungen aktiv (von 138 insgesamt). Die häufigsten Branchen sind Bauarbeiten, Architektur & Ingenieurwesen, Transportmittel. Die Daten werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert. Die Auftragswerte liegen zwischen 240 € und 240 €.

Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.

Mit Bidfix können Sie kostenlos automatische Benachrichtigungen einrichten. Erstellen Sie ein Konto und definieren Sie Ihre Suchkriterien. Sie erhalten dann täglich Updates zu neuen Ausschreibungen von Landkreis Nienburg/Weser – inklusive KI-gestützter Relevanzanalyse.

Landkreis Nienburg/Weser ist als Vergabestelle bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz registriert. Öffentliche Auftraggeber sind verpflichtet, Aufträge ab bestimmten Schwellenwerten auszuschreiben. Sie finden hier alle veröffentlichten Vergaben dieser Organisation.

Die Auftragsverteilung bei Landkreis Nienburg/Weser: Bauarbeiten (55%), Architektur & Ingenieurwesen (25%), Transportmittel (11%), Laborgeräte (6%), Industriemaschinen (5%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.

Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Landkreis Nienburg/Weser bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.

Die Beschaffung bei Landkreis Nienburg/Weser folgt den gesetzlichen Vorgaben des Vergaberechts. Je nach Auftragswert kommen offene Verfahren, nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren zum Einsatz. Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Beschreibung der geforderten Leistungen, Eignungskriterien und Bewertungsmethoden. Angebote werden nach festgelegten Zuschlagskriterien bewertet.

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