Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben für Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen. Finden Sie passende Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern in Deutschland.
359 Ausschreibungen (Seite 1 von 36)
A12 Inntal Autobahn INSBL Weer - Wattens - Örtliche Bauaufsicht
Das Los 1 umfasst eine geoelektrische Vermessung der ca. 7,2 km langen Trasse des neu zu errichtenden Polderdeiches sowie einer ca. 400 m langen Rückverlegungsstrecke am südlichen Bestandsdeich der Weißen Elster. Die Länge der geoelektrisch zu vermessenden Profile beläuft sich auf insgesamt etwa 29,5 km, wobei Teile davon in unwegsamen Gelände verlaufen (Laubwald). Die Leistungen umfassen Vorbereitung, Ausführung und Auswertung der Messungen, inkl. Darstellung und Interpretation der Messergebnisse. Auf Grundlage von zu generierenden Widerstands-Tiefen-Schnitten und Isopachenplänen der deckstauenden Schichten sollen durch den geotechnischen Sachverständigen die Lage der geotechnischen Aufschlussprofile für das Los 2 abschließend festgelegt werden. Nach Vorliegen aller Erkundungsergebnisse der geotechnischen Erkundung für den Polderdeich und die Deichrückverlegung aus dem Los 2 sollen die Isopachenpläne nochmals überarbeitet werden, um eine widerspruchsfreie Darstellung der Untersuchungsergebnisse zur Baugrundhauptuntersuchung sicherzustellen.
Vollständige Bearbeitung der Leistungsphasen 1-9 nach § 34 HOAI. Wegen der Förderbedingungen ist eine stufenweise Beauftragung der Planerleistungen vorgesehen. 1. Stufe: LPH 1-4 Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung 2. Stufe: LPH 5-9 Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung und Dokumentation, Objektbetreuung Baukosten KG 300 (netto): 395.000 € Baukosten KG 400 (netto): 896.000 €
Siehe übergeordnete Auftragsbeschreibung.
siehe Auslobung
S10 Mühlviertler Schnellstraße, Rainbach Nord- Staatsgrenze Wullowitz, Statisch konstruktive Nachprüfung - Prüfstatiker
Das Los 2 umfasst die Aufgaben für die Umweltbaubegleitung und die bodenkundliche Baubegleitung im Abschnitt zwischen Mast Nr. 1530x226 (Kandersteg) und dem Unterwerk Chippis (71 Maste) für die Phasen 41 - 53.
Der Checkpoint Charlie – ehemaliger westalliierter Kontrollpunkt an der Friedrichstraße/Zimmerstraße - zählt zu den international bekanntesten historischen Orten Berlins und ist zugleich mit etwa 4 Millionen Besuchenden jährlich ein hoch frequentierter urbaner Raum. Der Erinnerungsort umfasst die ehemalige DDR-Grenzübergangsstelle Friedrichstraße/Zimmerstraße sowie den ehemaligen alliierten Kontrollpunkt Checkpoint Charlie ergänzt durch den dazugehörigen Grenzstreifen entlang der Zimmerstraße und die erhaltenden Brandwänden mit Spuren des Grenzregimes der DDR. Zusammen bilden diese Elemente einen Denkmalbereich von geschichtlicher und städtebaulicher Bedeutung und sind Teil der denkmalgeschützten Gesamtanlage Berliner Mauer. In seiner heutigen Erscheinung und Nutzung bleibt der Ort hinter seiner historischen Bedeutung zurück. Weder die räumliche Gestaltung noch die inhaltliche Vermittlung werden dem historischen Gewicht und der hohen Besucherzahl bislang gerecht. Vor diesem Hintergrund besteht die Notwendigkeit, den Stadtraum als zusammenhängenden Bildungs- und Erinnerungsort dauerhaft zu gestalten und zu sichern. Ziel ist die Entwicklung eines gestalterisch, räumlich und inhaltlich überzeugenden Gesamtkonzepts. Im Zentrum der Aufgabenstellung steht die Ausarbeitung eines inhaltlich tragfähigen Gestaltungskonzepts für den Bildungs- und Erinnerungsort. Maßgeblich ist dabei die Entwicklung einer Ausstellungskonzeption als inhaltlicher Kern. Darauf aufbauend ist eine erinnerungskulturelle und stadträumliche Gestaltung zu entwickeln, die die historische Bedeutung und den Kontext der deutschen Teilung nachvollziehbar macht und und eine internationale Verständlichkeit gewährleistet. Das Land Berlin lobt dafür einen offenen, zweiphasigen Realisierungswettbewerb nach RPW aus an dem interdisziplinäre Bewerbergemeinschaften aus Landschaftsarchitekt*innen, Architekt*innen und Ausstellungsgestalter*innen teilnehmen können. Der Wettbewerb bietet die Chance, den Standort als hochwertigen Stadtraum mit internationaler Strahlkraft neu zu positionieren - als ein Ort für Alle, der sowohl der Vermittlung von historischem Wissen dient, als auch Raum für die Diskussion zu aktuellen Fragestellungen von Freiheit, Demokratie und dem Ost-West-Konflikt bietet. Gegenstand des Wettbewerbs ist die gestalterische und konzeptionelle Ausformulierung eines öffentlichen Stadtraums, der den historischen Ort als Bildungs- und Erinnerungsort lesbar macht und zugleich als zeitgemäßer Freiraum funktioniert. Der Wettbewerb zielt auf ein integriertes Zusammenspiel von Ausstellungsflächen und -elementen und einem Informationspavillon sowie Stadt- und Freiraumgestaltung ab. Der Bildungs- und Erinnerungsort wird von der Stiftung Berliner Mauer betreut und kuratiert, d.h. sie ist für die inhaltliche Konzeption und Content-Erstellung verantwortlich. Die Ausstellungsflächen sollen der Präsentation historischer Inhalte dienen und zugleich als dialogische Räume konzipiert werden, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes ermöglichen. Im Vorfeld des Wettbewerbsverfahrens wurde unter anderem ein städtebauliches Dialogverfahren und ein kulturfachliches Dialogverfahren zum Bildungs- und Erinnerungsort durchgeführt sowie ein verkehrliches Innenstadtkonzept erarbeitet. In diesen Prozessen wurden Leitlinien für die gestalterische Weiterentwicklung des Ortes definiert. Auf dieser Grundlage soll der Checkpoint Charlie in einen erlebbaren erinnerungskulturellen Stadtraum transformiert werden, der die historische Bedeutung und die räumliche Dimension der ehemaligen DDR-Grenzübergangsstelle und des alliierten Kontrollpunkts nachvollziehbar und erfahrbar macht. Der Bildungs- und Erinnerungsort soll sich über die östlich und westlich der Friedrichstraße gelegenen Platzflächen erstrecken und diese zu einem zusammenhängenden räumlichen Ensemble verbinden. Neben der Geschichtsvermittlung sollen die Flächen als öffentliche Stadträume mit hoher Aufenthaltsqualität für die Berliner Stadtgesellschaft sowie für nationale und internationale Besuchende nutzbar sein. Der Beginn der baulichen Realisierung ist für das Jahr 2030 vorgesehen. Für Ausstellung, Ausstattung einschließlich Informationspavillon stehen rund 2.220.000 Euro (anrechenbare Kosten) zur Verfügung. Für die Freianlagen sowie die Verkehrs- und Platzflächen rund 2.430.000 Euro (anrechenbare Kosten).
Die Werkleitungen und vor allem die Kanalisation in der Breitestrasse sind in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Die Kanalisationsleitungen sind mehrheitlich über 100 Jahre alt. Weiter hat es in der Breitestrasse in jüngerer Vergangenheit zwei grosse Wasserrohrbrüche gegeben, welche erhebliche Auswirkungen auf den Verkehrsdurchfluss hatten. Der Strassenoberbau ist sanierungsbedürftig. Zudem ist die Sicherheit, insbesondere für den Fussverkehr und bei den Strassenquerungen, zu erhöhen. Die Bushaltestellen sind behindertengerecht auszubilden.
Im Jahr 2025 wurde die Überbauungsordnung für die flächendeckende Erschliessung mittels Fernwärme durch das zuständige Regierungsstatthalteramt genehmigt. Gestützt auf diese Grundlage beabsichtigt die Localnet AG, das Fernwärmenetz der Stadt Burgdorf laufend zu erweitern. Zusätzlich zu den neuen Fernwärmeleitungen sollen je nach Bedarf weitere Werkleitungen der Ver- und Entsorgung saniert oder ersetzt werden. Zur effizienten Planung und Umsetzung dieser Projekte beabsichtigen die Bauherrschaften (Localnet AG und Stadt Burgdorf), gemeinsam einen Rahmenvertrag mit Mehrfachzuschlag für den flexiblen und bedarfsgerechten Abruf von Planerleistungen zu beschaffen. Im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung sollen geeignete Leistungserbringende evaluiert werden, welche die internen Projektleiter der Localnet AG sowie der Baudirektion der Stadt Burgdorf bei der Planung und Durchführung von Projekten unterstützen. Die Leistungen umfassen insbesondere Tätigkeiten entlang der SIA-Phasen 3, 4 und 5 im Zusammenhang mit der Sanierung und dem Ausbau von Werkleitungen sowie dem Strassenbau in der Stadt Burgdorf. Es sollen Rahmenverträge mit bis zu fünf Leistungserbringenden für einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschlossen werden.
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