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143 Ausschreibungen (Seite 1 von 8)
1600 m2 Fassadengerüst Innengerüste für 2 Treppenhäuser EG bis 4.OG Innengerüst Eingangsbereich
30 St. Raffstoreanlagen mit gebördelter Lamelle, Führungsschienen und U-Blende 1,70x2,15 m 27 St, 1,70 x 1,65 m 3 St
Los 1 Fahrgestell Trägerfahrzeug Los 2 Front + Heck Kehraufbau Los 3 Torsionsrahmen
Endpoint Security Lösung für die Stadtverwaltung Wetzlar, 36 Monate.
Lieferung von Reinigungs- und Verbrauchsmaterialien sowie Desinfektionsmittel für den Landkreis Saarlouis
700 m2 Wärmedämmverbundsystem MW-Lamelle 040, d=14 cm 150 m2 Wärmedämmverbundsystem MW-Lamelle 040, d=6 cm 38 m2 Wärmedämmverbundsystem MW-Lamelle 040, d=8 cm 80 m2 XPS-Sockeldämmung d=14 cm
2 St. Hauseingangstüren aus farbbeschichtetem Aluminium, vollverglast, 2flüglig mit Vollpanikfunktion 6 St. Rauchschutz-Innentüren aus farbbeschichtetem Aluminium, vollverglast, 2flüglig mit elektromechanischer Feststellanlage 5 St. T30/RS Stahltüren mit Stahlzarge b2m2 1 St. T90/RS Stahltür mit Eckzarge b2m2 mit Freilauffunktion
6 Stück Schallschutztüren 13 Stück Feuchtraumtüren
Zur Organisation der übergeordneten Bauabwicklung werden folgende Baulogistikleistungen ausgeschrieben: 2 St. Zugangskontrollen einschl. Personal und EDV-System (ges. ca. 94 Monate Standzeit) 1 St. Lieferverkehrsteuerung einschl. Personal und EDV-System (ca. 43 Monate) 4 St. Wertstoffhöfe einschl. Personal (je 28-33 Monate Standzeit) Ca. 23 St. Kameramasten Ca. 1.825 m Bauzaun Ca. 22.400 m² Schottertragschicht einschl. Rückbau 6 St. Mobile Bau-WC-Kabinen 6 St. WC-Container, ca. 2,50 x 6 m (je 29-37 Monate Standzeit) 5 St. Dusch-/Waschcontainer, ca. 2,50 x 6 m (je 17-37 Monate Standzeit) 3 St. Dusch-/WC-Container, ca. 2,50 x 3 m (je 34-37 Monate Standzeit) 2 x 18er Bauleitungscontaineranlage, (je 39 Monate Standzeit) 3 x 14er Bauleitungscontaineranlage (36/40/64 Monate Standzeit) 3 St. Erst-Hilfe-Container, je 36 Monate Straßenreinigung, Winterdienst, Internetanschluss
Erschließung des B-Plans Me18 in Bornheim-Merten mit Kanalbau, Straßenbau, Versorgungsträgern, Straßenendausbau, Renaturierung und Pflanzarbeiten
Endpoint Security Lösung für die Stadtverwaltung Wetzlar, 36 Monate.
10000 m³ Boden lösen 38000 m³ Boden liefern und einbauen 8100 m³ Frostschutzschicht 730 mSickerleitung 670 m²AsphalttragschichtAC16 T N 3600 m²AsphalttragschichtAC22 T N 6845 m²AsphalttragschichtAC32 T N 3600 m²Asphaltdeckschicht AC 8 D N 6845 m²Asphaltdeckschicht AC 11 D N 1420 m Granitgroßpflaster Einzeiler 3230 m Granitbordstein 1020 m Kabelverlegearbeiten 30 St.Straßenbeleuchtungsmasten 1055 m Steinzeug Rohr DN300 verlegen 63 mStahlbeton Rohr DN 300 verlegen 90 mStahlbeton Rohr DN 400 verlegen 105 mStahlbeton Rohr DN 600 verlegen 345 mStahlbeton Rohr DN 800 verlegen 46 mStahlbeton Rohr DN 1000 verlegen 72 mStahlbeton Rohr DN 1200 verlegen 27 mStahlbeton Rohr DN 1600 verlegen 2 Stck Lamellenklärer in Stahlbetonbecken 2 Stck Regenüberlaufbecken Stahlbeton 1 Stck Drosselschacht Beton 16m x 3,5m 970 m Wasserleitung 2000 m Niederspannungsleitung 800 m Mittelspannungsleitung 1 Trafostation
Anstricharbeiten, im Wesentlichen Anstrich auf GK-Flächen, überwiegend Wandflächen, teilweise abgehängte GK-Decken, Holzdecken, Stahlzargen, Stahlstützen. Die Baumaßnahme sieht den Umbau des Freibades Domblick in Wetzlar zu einem Naturfreibad vor. Das vorherige Chlorbad mit seinen Funktionsgebäuden wurde hierfür bereits abgerissen. Zusammen mit dem neuen Naturfreibad werden die umliegenden Flächen zu einer Parkanlage mit dem neuen Fernradweg R7 hergestellt. Zudem erhält das Gelände einen neuen Gebäudekomplex mit den sanitären Einrichtungen für das Freibad, sowie einer Gastronomie für die allgemeine Nutzung. Der Hochbau findet zeitgleich mit dem Bau des Freibades statt und hat Schnittpunkte in Bezug auf Wassertechnik und Außenanlagen.
Der Magistrat der Stadt Wetzlar beabsichtigt den Neubau des Feuerwehrhauptstützpunktes Wetzlar in der Ernst-Leitz-Straße 44 in 35578 Wetzlar. Die Baumaßnahme gliedert sich in 3 Gebäude: Hauptgebäude länglich orientierter Massivbaukörper, 2-3 geschossig mit Flachdach, Grundfläche ca. 3.335 m² Solitäre 1-2 geschossiges Nebengebäude in Massivbauweise mit Flachdach, Grundfläche ca. 215 m² Übungsturm 2-8 geschossiger höhenorientierter Massivbaukörper mit Flachdach, Grundfläche ca. 60 m². übergeordnete Leistungsmengen: Rüttelboden-/Fliesenarbeiten, ca. 1.900 m² Bodenabdichtung, ca. 1.900 m² Rüttelboden
SiGeKo-Leistungen für den Teilneubau der Makroanatomie auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Der Teilneubau wird auf dem Grundstück des, der FAU angehörigen, Zentrum für Medizin, Physik und Technik (ZMPT) errichtet. Die zu beplanende Fläche wird aktuell als Parkplatz genutzt. Das Gebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet die Prosektur (Leichenaufbereitung) und die Präparation für die anatomische Lehre, sowie einzelne Büro- und Seminarräume. Der Teilneubau entsteht im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem ca. einen Kilometer entfernten Grundstück in der Gebbertstraße errichtet. Die SiGeKo-Leistungen des Bestandsgebäudes sind NICHT Teil dieser Leistung. Die geplante BGF des Neubaus beträgt ca. 3500 m². Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen, sowie die Errichtung eines Teilneubaus für die Makroanatomie. Die Bauphasen der Gesamtmaßnahme umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird der Teilneubau für die Makroanatomie auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt in der Gebbertstraße errichtet. Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses saniert. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Der Teilneubau wird auf dem Grundstück des, der FAU angehörigen, Zentrum für Medizin, Physik und Technik (ZMPT) errichtet. Der Neubau ist als Holzhybridbau geplant. Das Untergeschoss, sowie der Gebäudekern werden in Stahlbeton errichtet. Die Außenwände ab Erdgeschoss sind als tragende Holzwände geplant. Es kommen sowohl Stahlbetondecken, als auch Holzmassiv- und Holzrippendecken mit Spannweiten bis ca. 14,7m zum Einsatz. Für die Leichenaufbereitung sind im Erdgeschoss eine Krananlage, sowie Tanks erforderlich. Die Decke über Untergeschoss verspringt in diesem Bereich. Das Grundstück und Gelände ist eben. Die zu beplanende Fläche wird aktuell als Parkplatz genutzt. Die Planung umfasst auch die Planung der Anlieferung mit 18-Tonner über die Stichstraße, sowie mit 3,5 Tonner direkt auf dem Grundstück, sowie die allgemeine Klärung der Zufahrtssituation. Für die Versickerung sind Rigolen vorgesehen. Es ist eine Fassadenbegrünung, sowie – in Teilflächen - eine Dachbegrünung vorgesehen. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Leistung SiGeKo SiGeKo-Leistungen im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Das Bestandsgebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung und Tierhaltung. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem ca. einen Kilometer entfernten Grundstück in der Gebbertstraße errichtet und ist NICHT Teil der Leistung. BGF Bestandsgebäude: ca. 7100 m² (exklusive geplante Erweiterungen im UG) II.2 Beschreibung II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen. Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt. Das Bestandsgebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen. Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden. Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut. Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Teilneubau für die Makroanatomie auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt in der Gebbertstraße errichtet. Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses saniert. Die SiGeKo-Leistungen für den Teilneubau werden separat vergeben, die terminlichen Abhängigkeiten sind bei der Planung zu berücksichtigen. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Lieferung von Streusalz an die Straßenmeistereien des Landkreises Zwickau für die Winterdienstleistungen an B-, S- und K-Straßen für die Wintersaison 2025/2026 und 2026/2027
Technische Projektsteuerung (TPS) Erschliessungsmassnahme: 25-046051 für 15600 E 0001, UTN Erschließungsmaßnahme, 1. TBM Übergeordnete Planungsleistungen: Im Süden von Nürnberg entsteht der Campus der neugegründeten technischen Universität (UTN). Bis zum Wintersemester 2029/30 entstehen die vier ersten Gründungsgebäude (GGB) für Forschung und Lehre, zudem bis 2032 ein weiteres. Die GGB weisen insg. ca. 17.700 m² NUF 1-6 auf. Parallel werden Erschließung und Infrastruktur in der EM1 geplant. Hierin enthalten sind unter anderem auch die technischen Ver- und Entsorgungen, ein Parkhaus sowie das Logistikzentrum, die Leitwarte und die Energiezentrale mit einem saisonalen Großwärmespeicher. Auf Grund der Komplexität des übergeordneten technischen Ver- und Entsorgungskonzepts ist der Einsatz einer Technischen Projektsteuerung (TPS) in der Erschließungsmaßnahme von der Leistungsstufe 1B-4 erforderlich. Für die Inbetriebnahme der fünf Gründungsgebäuude wird eine gesonderte Vergabe des TPS durchgeführt. Größenordnung des Projektes Die Erschließungsmaßnahme EM1 hat einen Flächenumgriff von 105.000 m² und gliedert sich aktuell in vier TBM dernen Gesamtkosten (KG 200- 600) auf ca. 103,6 Mio. € belaufen. Darin werden parallel zu den ersten Gebäuden die Erschließung und Infrastruktur geplant. Hierin enthalten sind unter anderem auch eine Geländemaßnahme inkl. der Schaffung der technischen Ver- und Entsorgung (E2), ein Parkhaus (E3) sowie das Logistikzentrum, die Leitwarte und die Energiezentrale mit einem saisonalen Großwärmespeicher (gemeinsam in der E4). Die Gründungsgebäude (GGB – 1 bis 3) sind in drei Teilbau-maßnahmen (TBM) mit fünf Einzelgebäuden aufgeteilt und die Gesamtkosten (KG 200-600) ca. 170,4 Mio. € betragen. Die fünf Gebäude umfassen Forschungs-, Lehr- und Verwaltungsbereiche und sind nach unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten (Departements) gegliedert. Projektkomplexität Multiprojekt Die 7 Teilbaumaßnahmen der EM1 und der GGB laufen parallel und beeinflussen sich gegenseitig. Es sind verschiedene Planungsteams pro TBM eingeschaltet und die bauliche Realisierung soll derzeit gewerkweise erfolgen. Jedes Gebäude weist unterschiedliche Anforderungen an die Anlagentechnik auf. Eine individuelle Bewertung ist erforderlich. Gleichzeitig sollen übergeordnete Synergien erzeugt werden, um eine effiziente Planung und Umsetzung sicherzustellen. Alle Maßnahmen am Campus (mit Ausnahme des bis 2032 nachlaufenden Gründungsgebäudes G3 (QE)) müssen so abgeschlossen werden, dass eine Aufnahme des Universitätsbetriebs zum Wintersemester 2029/2030 ermöglicht wird. Die allgemeinen Projektziele wie z. B. Nachhaltigkeit, Energiestandard, Barrierefreiheit, Terminplanung und Rollenverteilung sind in der Projektbeschreibung definiert. Projektstand: Die durch verschiedene Planunsgteams bearbeiteten Planungen haben zwischenzeitlich alle die Entwurfsplanung (LP3 nach HOAI) abgeschlossen und befinden sich gerade in der Genehmigungs- (LP4) bzw. Ausführungsplanung (LP5). Die technische Projektsteuerung ist auf Basis der Entwurfsplanung zu erstellen und anschließend auf den Stand zum Abschluss der Ausführungsplanung fortzuschreiben. Technisches Versorgungskonzept Im Zentrum der technischen Ver- und Entsorgung des neuen Universitätscampus steht die Energiezentrale (EZ) mit der zentralen Leitwarte. Die EZ umfasst die Anlagen zur Einspeisung in die Campus-eigenen Versorgungsnetze für - Wärme und Kälte - Trink- und Löschwasser - Mittelspannungs- (AV und SV) und Niederspannungsversorgung - Datennetz (LWL) Die Wärme- und Kälteerzeugung wird mit bivaltenen Wärmepumpen unter weitgehender Verwendung von am Campus erzeugten PV-Strom erfolgen. Die Abwärme der Kälteerzeugung soll mit Hilfe eines saisonalen Großwärmespeichers mit 25.000m³ Nutzvolumen in der Heizperiode genutzt werden. Zudem entsteht eine Logistikzentrale in dem insbesondere das zentralen Chemikalienlager mit –ausgabe sowie eine Trinkwasseranalyselabors vorhanden sind. Die TPS dieses Gebäudeteils ist ebenfalls mitzubetrachten. Diese Gebäude- und Bauwerke werden im Zuge der Teilbaumaßnahme E4 abgewickelt. Der Bau der Trassen erfolgt im Zuge der Teilbaumaßnahme E2 (siehe Anlage xy „Projektstruktur“). Leistungsbild Auf Grund der hohen Komplexität der gewählten technischen Ver- und Entsorgungssysteme wird eine technische Projektsteuerung in der Erschließungsmaßnahme eingeschaltet. Der technische Projektsteuerer ist dafür verantwortlich, die technische und organisatorische Steuerung des Projekts im Hinblick auf die Phase der technischen Inbetriebnahme bis zur Nutzungsaufnahme (Inbetriebnahmemanagement) sowie einem technischen Monitoring im ersten Betriebsjahr zu übernehmen. Er ist für den koordinierten, sicheren und erfolgreichen Start der technischen Anlagen und Systeme eines Bauprojekts verantwortlich. Dies umfasst die Koordination der Projektbeteiligten, die Sicherstellung der Einhaltung von Termin-, Kosten- und Qualitätsvorgaben sowie die Identifikation und Steuerung projektrelevanter Risiken. Für die Inbetriebnahme der Gegründungsgebäude wird eine gesonderte Vergabe des TPS durchgeführt. Es sollen aber für alle Beteiligten möglichst gleiche grundsätzliche Abläufe erstellt und abgeglichen werden. Dabei sind alle Prozesse eng mit dem Bauherren sowie dem technischen Projektsteuerer der Gründungsgebäude abzustimmen (hohe gegenseitige Hol- und Bringschuld). Aufgrund der Schnittstellen zu den in der Erschließungsmaßnahme E2 umgesetzten Trassen der Wärme-, Kälte-, Wasser-, EDV- und Stromnetze sind die Inbetriebnahme- und Monitoring-relevanten Angaben dort regelmäßig abzufragen bzw. eigene Erkenntnisse zu transportieren.
Die neue Technische Universität Nürnberg (UTN) wird auf einem ca. 37 ha. großem Gelände im Süden von Nürnberg entstehen. Die 1. Entwicklungsstufe der UTN, die sogenannten 5 Gründungsgebäude (GGB), ist in 3 Teilbaumaßnahmen (TBM) aufgeteilt. Die 3. TBM ist der Neubau des Quantum Engineering (QE), ein Laborgebäude mit ca. 1880 qm2 Nutzfläche. Für die Hochbauleistung des Gebäudes wird ein Generalplaner für die Leistungsphasen 2 bis 9 beauftragt. Leistungen sind insbesondere: Gebäudeplanung (inkl. Brandschutzplanung und Energieplanerleistungen), Tragwerksplanung, Techn. Ausrüstung HLS und Elt, Laborplanung, Bauphysik, sowie Leistungen für die BNB-Zertifizierung `Silber´ und BIM-Koordination. Die Planung des Gebäudes soll unter Anwendung der BIM-Methode durchgeführt werden. Die Gründungsgebäude mit einer Nutzungsfläche (NUF 1-6) von 17.700 m² sind in drei Teilbaumaßnahmen (TBM) mit 5 Einzelgebäuden aufgeteilt und die Gesamtkosten (KG 200-600) betragen ca. 103,6 Mio.€. Die Erschließungsmaßnahme (EM 1) gewährleistet die infra-strukturelle und versorgungstechnische Funktionsfähigkeit der GGB und bildet zugleich den Umgriff der gesamten ersten Entwicklungsstufe sowie die Anbindung an das öffentl. Verkehrsnetz ab. Neben Flächenmaßnahmen (Gelände, Versorgung/Trassen) sollen zentrale Einrichtungen für die Ver- und Entsorgung (u.a. Parkhaus, und eine Energiezentrale mit Leitwarte und Logistikzentrum) sowie die Trassen der Versorgungsmedien realisiert werden. Die 3. Teilbaumaßnahme der GGB ist der Neubau des Departments Quantum Engineering (QE). Der Neubau des Gebäudes umfasst ca. 1.883m2 Nutzfläche (1-7) und weist unterschiedliche Funktionen auf: ca. 824 m2 Laborfläche (für z.B. Experimentalphysik, Chemie, Elektrotechnik, Optik, Messtechnik, und Mikroskopie, mit Reinräumen samt erforderlichen Nebenräumen), sowie Büroräume für Professoren und Personal, Projektsarbeitsräume für Studenten und Besprechungsräume. Im Department Quantum Engineering soll das inter-disziplinäre Zusammenwirken der klassischen o.g. Laborleistungen realisiert werden. Zur Steuerung der BIM-Prozesse und –Qualitätssicherung wird vom AG ein BIM-Manager beauftragt. Die Konkretisierung der BIM-Ziele und -Anforderungen ist in den AIA (Auftrag-geber-Informationsanforderungen) beschrieben. Der BIM-Manager vertritt den Auftraggeber im BIM-Management gegenüber dem BIM-Gesamtkoordinator (Vertreter des AN). Seine primäre Rolle besteht in der Sicherstellung der Anwendung und Umsetzung der BIM-Methode im Projekt. Das ausgeschriebene Leistungsbild des BIM-Managers umfasst nachfolgende Aufgaben: - Laufende Abstimmung mit dem BIM-Gesamtkoordinator und dem BIM-Informationsmanager (Projektleitung) - Definition von Qualitätssicherungsprozessen und Umsetzung des BIM-Qualitätsmanagements im Projekt - Mitwirken bei Erstellung, Fortschreibung, Prüfung und Freigabe des projektspezifischen BIM-Abwicklungsplans (BAP) - Organisation und Mitwirkung bei der Durchführung sowie Nachbereitung des BIM-Kick-off´s, der Schnittstellen-Workshops und weiterer BIM-Besprechungen - Überwachung der Umsetzung der BIM-Methode im Projekt auf Grundlage der AIA und des BAP - Unterstützung bei der Zusammenführung der Fachmodelle durch den BIM-Gesamtkoordinator - Überwachung und Freigabe des zusammengeführten Gesamtmodells unter Berücksichtigung der in der AIA geforderten Vorgaben (Modellstruktur, Modellgrößen/Datenmengen etc.) - Überwachung der durchgängigen Nutzung der im Projekt vereinbarten Technologien (CDE-Systemen, Digitales Raum- und Gebäudebuch, Aufgabenmanagementsysteme BCF) sowie der entsprechenden Schnittstellen - Federführende Organisation, Strukturierung und Nutzung des Aufgabenmanagements (BCF-Methode) - Fortlaufende Abstimmung, Berichterstattung (BIM-Statusberichte) an den Projektverantwortlichen und Teilnahme an den regelmäßigen Terminen des BIM-Steuerkreises - Überwachung der geforderten Standards sowie Unterstützung bei der Konkretisierung projektspezifischer Anforderungen - Prüfung und Freigabe der BIM-Liefergegenstände in Bezug auf Einhaltung der geforderten Datenstandards in Abstimmung mit dem BIM-Informationsmanager - Sicherstellung der fristgemäßen Erbringung von BIM-Leistungen gemäß den Meilensteinen für den Informationsaustausch Vorgesehen ist zur Planung in erster Linie ein Generalplaner und weitere Planungsbeteiligte. Im weiteren Verlauf ist eine konventionelle Abwicklung der Maßnahmen vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor, gegebenenfalls die Maßnahme durch alternative Arten der Planung, Vergabe und Umsetzung (TU/GU- Vergabe) zu realisieren. Hierzu soll der Projektsteuerer eine Studie zur Prozessoptimierung erstellen, die die einzelnen Prozesse der Teilbaumaßnahmen sowie der Gesamtmaßnahme abbildet, Ziel ist es Beschleunigungspotential zu finden und die Aufnahme des Studienbetriebs möglichst frühzeitig zu gewährleisten.
Pfahlwand, überschnitten, d 62 cm, 1.385 m, Bewehrung 20 to Spritzbetonarbeiten, d i. M. 7-8 cm , 540 m2 Baugrubenaushub: Auffüllung 3.000 m3, Sand 690 m3, mürber Sandstein 1.150 m3; Entsorgung der Aushubmassen Entwässerungs-Wsserhaltungsarbeiten
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