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15 Ausschreibungen
SiGeKo-Leistungen für den Teilneubau der Makroanatomie auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Der Teilneubau wird auf dem Grundstück des, der FAU angehörigen, Zentrum für Medizin, Physik und Technik (ZMPT) errichtet. Die zu beplanende Fläche wird aktuell als Parkplatz genutzt. Das Gebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet die Prosektur (Leichenaufbereitung) und die Präparation für die anatomische Lehre, sowie einzelne Büro- und Seminarräume. Der Teilneubau entsteht im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem ca. einen Kilometer entfernten Grundstück in der Gebbertstraße errichtet. Die SiGeKo-Leistungen des Bestandsgebäudes sind NICHT Teil dieser Leistung. Die geplante BGF des Neubaus beträgt ca. 3500 m². Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen, sowie die Errichtung eines Teilneubaus für die Makroanatomie. Die Bauphasen der Gesamtmaßnahme umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird der Teilneubau für die Makroanatomie auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt in der Gebbertstraße errichtet. Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses saniert. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Der Teilneubau wird auf dem Grundstück des, der FAU angehörigen, Zentrum für Medizin, Physik und Technik (ZMPT) errichtet. Der Neubau ist als Holzhybridbau geplant. Das Untergeschoss, sowie der Gebäudekern werden in Stahlbeton errichtet. Die Außenwände ab Erdgeschoss sind als tragende Holzwände geplant. Es kommen sowohl Stahlbetondecken, als auch Holzmassiv- und Holzrippendecken mit Spannweiten bis ca. 14,7m zum Einsatz. Für die Leichenaufbereitung sind im Erdgeschoss eine Krananlage, sowie Tanks erforderlich. Die Decke über Untergeschoss verspringt in diesem Bereich. Das Grundstück und Gelände ist eben. Die zu beplanende Fläche wird aktuell als Parkplatz genutzt. Die Planung umfasst auch die Planung der Anlieferung mit 18-Tonner über die Stichstraße, sowie mit 3,5 Tonner direkt auf dem Grundstück, sowie die allgemeine Klärung der Zufahrtssituation. Für die Versickerung sind Rigolen vorgesehen. Es ist eine Fassadenbegrünung, sowie – in Teilflächen - eine Dachbegrünung vorgesehen. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Leistung SiGeKo SiGeKo-Leistungen im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Das Bestandsgebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung und Tierhaltung. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem ca. einen Kilometer entfernten Grundstück in der Gebbertstraße errichtet und ist NICHT Teil der Leistung. BGF Bestandsgebäude: ca. 7100 m² (exklusive geplante Erweiterungen im UG) II.2 Beschreibung II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen. Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt. Das Bestandsgebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen. Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden. Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut. Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Teilneubau für die Makroanatomie auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt in der Gebbertstraße errichtet. Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses saniert. Die SiGeKo-Leistungen für den Teilneubau werden separat vergeben, die terminlichen Abhängigkeiten sind bei der Planung zu berücksichtigen. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Technische Projektsteuerung (TPS) Erschliessungsmassnahme: 25-046051 für 15600 E 0001, UTN Erschließungsmaßnahme, 1. TBM Übergeordnete Planungsleistungen: Im Süden von Nürnberg entsteht der Campus der neugegründeten technischen Universität (UTN). Bis zum Wintersemester 2029/30 entstehen die vier ersten Gründungsgebäude (GGB) für Forschung und Lehre, zudem bis 2032 ein weiteres. Die GGB weisen insg. ca. 17.700 m² NUF 1-6 auf. Parallel werden Erschließung und Infrastruktur in der EM1 geplant. Hierin enthalten sind unter anderem auch die technischen Ver- und Entsorgungen, ein Parkhaus sowie das Logistikzentrum, die Leitwarte und die Energiezentrale mit einem saisonalen Großwärmespeicher. Auf Grund der Komplexität des übergeordneten technischen Ver- und Entsorgungskonzepts ist der Einsatz einer Technischen Projektsteuerung (TPS) in der Erschließungsmaßnahme von der Leistungsstufe 1B-4 erforderlich. Für die Inbetriebnahme der fünf Gründungsgebäuude wird eine gesonderte Vergabe des TPS durchgeführt. Größenordnung des Projektes Die Erschließungsmaßnahme EM1 hat einen Flächenumgriff von 105.000 m² und gliedert sich aktuell in vier TBM dernen Gesamtkosten (KG 200- 600) auf ca. 103,6 Mio. € belaufen. Darin werden parallel zu den ersten Gebäuden die Erschließung und Infrastruktur geplant. Hierin enthalten sind unter anderem auch eine Geländemaßnahme inkl. der Schaffung der technischen Ver- und Entsorgung (E2), ein Parkhaus (E3) sowie das Logistikzentrum, die Leitwarte und die Energiezentrale mit einem saisonalen Großwärmespeicher (gemeinsam in der E4). Die Gründungsgebäude (GGB – 1 bis 3) sind in drei Teilbau-maßnahmen (TBM) mit fünf Einzelgebäuden aufgeteilt und die Gesamtkosten (KG 200-600) ca. 170,4 Mio. € betragen. Die fünf Gebäude umfassen Forschungs-, Lehr- und Verwaltungsbereiche und sind nach unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten (Departements) gegliedert. Projektkomplexität Multiprojekt Die 7 Teilbaumaßnahmen der EM1 und der GGB laufen parallel und beeinflussen sich gegenseitig. Es sind verschiedene Planungsteams pro TBM eingeschaltet und die bauliche Realisierung soll derzeit gewerkweise erfolgen. Jedes Gebäude weist unterschiedliche Anforderungen an die Anlagentechnik auf. Eine individuelle Bewertung ist erforderlich. Gleichzeitig sollen übergeordnete Synergien erzeugt werden, um eine effiziente Planung und Umsetzung sicherzustellen. Alle Maßnahmen am Campus (mit Ausnahme des bis 2032 nachlaufenden Gründungsgebäudes G3 (QE)) müssen so abgeschlossen werden, dass eine Aufnahme des Universitätsbetriebs zum Wintersemester 2029/2030 ermöglicht wird. Die allgemeinen Projektziele wie z. B. Nachhaltigkeit, Energiestandard, Barrierefreiheit, Terminplanung und Rollenverteilung sind in der Projektbeschreibung definiert. Projektstand: Die durch verschiedene Planunsgteams bearbeiteten Planungen haben zwischenzeitlich alle die Entwurfsplanung (LP3 nach HOAI) abgeschlossen und befinden sich gerade in der Genehmigungs- (LP4) bzw. Ausführungsplanung (LP5). Die technische Projektsteuerung ist auf Basis der Entwurfsplanung zu erstellen und anschließend auf den Stand zum Abschluss der Ausführungsplanung fortzuschreiben. Technisches Versorgungskonzept Im Zentrum der technischen Ver- und Entsorgung des neuen Universitätscampus steht die Energiezentrale (EZ) mit der zentralen Leitwarte. Die EZ umfasst die Anlagen zur Einspeisung in die Campus-eigenen Versorgungsnetze für - Wärme und Kälte - Trink- und Löschwasser - Mittelspannungs- (AV und SV) und Niederspannungsversorgung - Datennetz (LWL) Die Wärme- und Kälteerzeugung wird mit bivaltenen Wärmepumpen unter weitgehender Verwendung von am Campus erzeugten PV-Strom erfolgen. Die Abwärme der Kälteerzeugung soll mit Hilfe eines saisonalen Großwärmespeichers mit 25.000m³ Nutzvolumen in der Heizperiode genutzt werden. Zudem entsteht eine Logistikzentrale in dem insbesondere das zentralen Chemikalienlager mit –ausgabe sowie eine Trinkwasseranalyselabors vorhanden sind. Die TPS dieses Gebäudeteils ist ebenfalls mitzubetrachten. Diese Gebäude- und Bauwerke werden im Zuge der Teilbaumaßnahme E4 abgewickelt. Der Bau der Trassen erfolgt im Zuge der Teilbaumaßnahme E2 (siehe Anlage xy „Projektstruktur“). Leistungsbild Auf Grund der hohen Komplexität der gewählten technischen Ver- und Entsorgungssysteme wird eine technische Projektsteuerung in der Erschließungsmaßnahme eingeschaltet. Der technische Projektsteuerer ist dafür verantwortlich, die technische und organisatorische Steuerung des Projekts im Hinblick auf die Phase der technischen Inbetriebnahme bis zur Nutzungsaufnahme (Inbetriebnahmemanagement) sowie einem technischen Monitoring im ersten Betriebsjahr zu übernehmen. Er ist für den koordinierten, sicheren und erfolgreichen Start der technischen Anlagen und Systeme eines Bauprojekts verantwortlich. Dies umfasst die Koordination der Projektbeteiligten, die Sicherstellung der Einhaltung von Termin-, Kosten- und Qualitätsvorgaben sowie die Identifikation und Steuerung projektrelevanter Risiken. Für die Inbetriebnahme der Gegründungsgebäude wird eine gesonderte Vergabe des TPS durchgeführt. Es sollen aber für alle Beteiligten möglichst gleiche grundsätzliche Abläufe erstellt und abgeglichen werden. Dabei sind alle Prozesse eng mit dem Bauherren sowie dem technischen Projektsteuerer der Gründungsgebäude abzustimmen (hohe gegenseitige Hol- und Bringschuld). Aufgrund der Schnittstellen zu den in der Erschließungsmaßnahme E2 umgesetzten Trassen der Wärme-, Kälte-, Wasser-, EDV- und Stromnetze sind die Inbetriebnahme- und Monitoring-relevanten Angaben dort regelmäßig abzufragen bzw. eigene Erkenntnisse zu transportieren.
Die neue Technische Universität Nürnberg (UTN) wird auf einem ca. 37 ha. großem Gelände im Süden von Nürnberg entstehen. Die 1. Entwicklungsstufe der UTN, die sogenannten 5 Gründungsgebäude (GGB), ist in 3 Teilbaumaßnahmen (TBM) aufgeteilt. Die 3. TBM ist der Neubau des Quantum Engineering (QE), ein Laborgebäude mit ca. 1880 qm2 Nutzfläche. Für die Hochbauleistung des Gebäudes wird ein Generalplaner für die Leistungsphasen 2 bis 9 beauftragt. Leistungen sind insbesondere: Gebäudeplanung (inkl. Brandschutzplanung und Energieplanerleistungen), Tragwerksplanung, Techn. Ausrüstung HLS und Elt, Laborplanung, Bauphysik, sowie Leistungen für die BNB-Zertifizierung `Silber´ und BIM-Koordination. Die Planung des Gebäudes soll unter Anwendung der BIM-Methode durchgeführt werden. Die Gründungsgebäude mit einer Nutzungsfläche (NUF 1-6) von 17.700 m² sind in drei Teilbaumaßnahmen (TBM) mit 5 Einzelgebäuden aufgeteilt und die Gesamtkosten (KG 200-600) betragen ca. 103,6 Mio.€. Die Erschließungsmaßnahme (EM 1) gewährleistet die infra-strukturelle und versorgungstechnische Funktionsfähigkeit der GGB und bildet zugleich den Umgriff der gesamten ersten Entwicklungsstufe sowie die Anbindung an das öffentl. Verkehrsnetz ab. Neben Flächenmaßnahmen (Gelände, Versorgung/Trassen) sollen zentrale Einrichtungen für die Ver- und Entsorgung (u.a. Parkhaus, und eine Energiezentrale mit Leitwarte und Logistikzentrum) sowie die Trassen der Versorgungsmedien realisiert werden. Die 3. Teilbaumaßnahme der GGB ist der Neubau des Departments Quantum Engineering (QE). Der Neubau des Gebäudes umfasst ca. 1.883m2 Nutzfläche (1-7) und weist unterschiedliche Funktionen auf: ca. 824 m2 Laborfläche (für z.B. Experimentalphysik, Chemie, Elektrotechnik, Optik, Messtechnik, und Mikroskopie, mit Reinräumen samt erforderlichen Nebenräumen), sowie Büroräume für Professoren und Personal, Projektsarbeitsräume für Studenten und Besprechungsräume. Im Department Quantum Engineering soll das inter-disziplinäre Zusammenwirken der klassischen o.g. Laborleistungen realisiert werden. Zur Steuerung der BIM-Prozesse und –Qualitätssicherung wird vom AG ein BIM-Manager beauftragt. Die Konkretisierung der BIM-Ziele und -Anforderungen ist in den AIA (Auftrag-geber-Informationsanforderungen) beschrieben. Der BIM-Manager vertritt den Auftraggeber im BIM-Management gegenüber dem BIM-Gesamtkoordinator (Vertreter des AN). Seine primäre Rolle besteht in der Sicherstellung der Anwendung und Umsetzung der BIM-Methode im Projekt. Das ausgeschriebene Leistungsbild des BIM-Managers umfasst nachfolgende Aufgaben: - Laufende Abstimmung mit dem BIM-Gesamtkoordinator und dem BIM-Informationsmanager (Projektleitung) - Definition von Qualitätssicherungsprozessen und Umsetzung des BIM-Qualitätsmanagements im Projekt - Mitwirken bei Erstellung, Fortschreibung, Prüfung und Freigabe des projektspezifischen BIM-Abwicklungsplans (BAP) - Organisation und Mitwirkung bei der Durchführung sowie Nachbereitung des BIM-Kick-off´s, der Schnittstellen-Workshops und weiterer BIM-Besprechungen - Überwachung der Umsetzung der BIM-Methode im Projekt auf Grundlage der AIA und des BAP - Unterstützung bei der Zusammenführung der Fachmodelle durch den BIM-Gesamtkoordinator - Überwachung und Freigabe des zusammengeführten Gesamtmodells unter Berücksichtigung der in der AIA geforderten Vorgaben (Modellstruktur, Modellgrößen/Datenmengen etc.) - Überwachung der durchgängigen Nutzung der im Projekt vereinbarten Technologien (CDE-Systemen, Digitales Raum- und Gebäudebuch, Aufgabenmanagementsysteme BCF) sowie der entsprechenden Schnittstellen - Federführende Organisation, Strukturierung und Nutzung des Aufgabenmanagements (BCF-Methode) - Fortlaufende Abstimmung, Berichterstattung (BIM-Statusberichte) an den Projektverantwortlichen und Teilnahme an den regelmäßigen Terminen des BIM-Steuerkreises - Überwachung der geforderten Standards sowie Unterstützung bei der Konkretisierung projektspezifischer Anforderungen - Prüfung und Freigabe der BIM-Liefergegenstände in Bezug auf Einhaltung der geforderten Datenstandards in Abstimmung mit dem BIM-Informationsmanager - Sicherstellung der fristgemäßen Erbringung von BIM-Leistungen gemäß den Meilensteinen für den Informationsaustausch Vorgesehen ist zur Planung in erster Linie ein Generalplaner und weitere Planungsbeteiligte. Im weiteren Verlauf ist eine konventionelle Abwicklung der Maßnahmen vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor, gegebenenfalls die Maßnahme durch alternative Arten der Planung, Vergabe und Umsetzung (TU/GU- Vergabe) zu realisieren. Hierzu soll der Projektsteuerer eine Studie zur Prozessoptimierung erstellen, die die einzelnen Prozesse der Teilbaumaßnahmen sowie der Gesamtmaßnahme abbildet, Ziel ist es Beschleunigungspotential zu finden und die Aufnahme des Studienbetriebs möglichst frühzeitig zu gewährleisten.
Justizgebäude Nürnberg, Fürther Str. 110 Bau- u. Installationsmaßnahmen - 2. Bauabschnitt 3. Teilbaumaßnahme Maßnahmenbeschreibung Im unter Denkmalschutz stehenden Justizgebäude Nürnberg in der Fürther Straße wurden in den letzten etwa 20 Jahren verschiedene Sanierungsmaßnahmen im Rahmen sogenannter „Großer Baumaßnahmen“ umgesetzt. Mit den anstehenden Sanierungsmaßnahmen 2. Bauabschnitt 3. Teilbaumaßnahme sollen nachfolgend aufgeführte Maßnahmen fortgesetzt werden: 1 Fassadensanierung einschl. Fenster u. Dach Im Rahmen der Maßnahme sollen die noch nicht sanierten Fassaden einschl. sämtlicher Fenster (ggf. mit Rollläden) saniert bzw. erneuert bzw. in Teilbereichen restauriert und die Dachflächen einschl. aller Gauben übergangen werden. Die Fassadensanierung ist über einen Zeitraum von etwa 4 Jahren in 4 Bauabschnitten in 2 Ausschreibungs-Paketen umzusetzen (Vertragslaufzeiten je ca. 2 Jahre je Ausschreibungs-Paket). Für die geplanten Baumaßnahmen sind durch den Objektplaner im Wesentlichen folgende Leistungen zu planen, auszuschreiben und zu überwachen: Gerüstarbeiten, Natursteinarbeiten (Burgsandstein) mit Fugensanierung einschl. Reinigung der Fassadenflächen, Tischlerarbeiten Fenster (Erneuerung u. Restaurierung) mit Holz-Rollladenarbeiten (einschl. Dämmung), Dachdeckungs-, Flaschner- u. Blitzschutzarbeiten, Metallbauarbeiten (Absturzsicherungen/Ösen) und in Teilbereichen Taubenabwehrmaßnahmen. Mit der Fenstererneuerung bzw. -sanierung sind auch sich hieraus ergebende, raumseitige Arbeiten (Innenputz, Maler u. Schreinerarbeiten) umzusetzen. Im Rahmen der Erstellung der Projektunterlage ist in Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ein Bericht mit Sanierungskonzept für die geplante Fassadensanierung vorzulegen. Im Zusammenhang mit der bereits erfolgten Fassadensanierung wurde mit dem Landesamt für Denkmalpflege bereits ein Maßnahmenkonzept abgestimmt. Dieses ist, soweit für die aktuell geplanten Sanierungsmaßnahmen anwendbar, Grundlage für die weitere Abstimmung.Für die überwiegend zu erneuernden Fenster wurde die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis auf Grundlage von Musterfenstern mit Bescheid vom 09.09.2014 bereits erteilt. Diese sind die Grundlage für die Planung. Die Schadenskartierung für die Ausführung der Natursteinarbeiten erfolgt nach Gerüststellung durch das Planungsbüro für die Objektplanung bzw. durch einen Nachunternehmer des Planungsbüros für die Objektplanung. Als Grundlage dienen digitale photogrammetrischen Fassadenaufnahmen bzw. Orthofotos (Drohnenfotos). Die Beauftragung dieser Orthofotos für die Schadenskartierung erfolgt durch den Auftraggeber.Die Fachplanung Elektroinstallationsmaßnahmen umfasst die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der Verkabelungsarbeiten für die geplanten motorisierten Holzrollläden in den Büroräumen und die Blitzschutzarbeiten. 2 Sanierung von 23 Sitzungssälen und 3 Beratungszimmern Die Fortsetzung der Sitzungssaalsanierung umfasst die grundlegende Überarbeitung und teilweise Erneuerung der Ausstattung der betreffenden Sitzungssäle und Beratungszimmer. Es sollen jeweils bis zu drei Sitzungssäle gleichzeitig pro Bauabschnitt in voraussichtlich 8 aufeinander folgenden Bauabschnitten ausgeführt werden. Für die Bauausführung sind etwa ein bis zwei Jahre vorgesehen. Die Sitzungssäle sind in Größe und Ausstattung unterschiedlich. Durch den Objektplaner sind im Wesentlichen folgende Leistungen zu planen, auszuschreiben und zu überwachen: Bodenbeläge einschl. Anpassungen u. Reparaturen am Estrich, Malerarbeiten der Wände und Decken sowie Trockenbauarbeiten (Decken, evtl. Akustikmaßnahmen, ggf. Vorsatzschalen o.Ä.) sowie Tischlerarbeiten (Erneuerung der Richtertische und Tische der Staatsanwaltschaft o.Ä., evtl. Reparaturen fest eingebauter zu erhaltender Bestuhlung u. Abtrennungen (Zuschauerbereich) sowie Anpassung oder ggf. Erneuerung der Richterpodeste und die Sanierung / Aufarbeitung und ggf. Anpassung und Ergänzung der Wandvertäfelungen (in etwa einem Drittel der Sitzungssäle vorhanden), Sonnen- bzw. Sichtschutzmaßnahmen. Die Fachplanung für die Elektroinstallationsmaßnahmen beinhaltet die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung folgender Leistungen: Teilweise Erneuerung und Ergänzung der vorhandenen Elektroinstallation (Starkstrom), Einbau von verschiedenen Leitungsführungssystemen und von Unterflurbodentanks, Erneuerung der Beleuchtung, teilweise Erneuerung der Beleuchtungsverkabelung, Ergänzung der vorhandenen fernmelde- und informationstechnischen Verkabelung (LWL und Kupfer), Einbau von neuen Anschlüssen für Strom und Informationstechnik in den Vorbauten der neuen Richtertische und in den Unterflurbodentanks, Installation von Medientechnik-Anschlüssen, Einbau von induktiven Höranlagen in den größeren Sitzungssälen, Demontage und Wiedereinbau der Sicherheitstechnik. Die zu planende Ausstattung der Sitzungssäle wurde bereits - mit den in den letzten Jahren umgebauten Sitzungssälen – (weitestgehend) definiert bzw. bemustert und ist dem entsprechend umzusetzen. Diese Sitzungssäle können nach Auftragsvergabe der Planungsleistungen in Rücksprache mit dem Bauamt / der Justizverwaltung für die Planung besichtigt bzw. aufgenommen werden. Die hierdurch entstehende Erleichterung bei der Planung ist in Form geringer Minderungen der Leistungsumfänge der Leistungsphasen Vor- und Entwurfsplanung berücksichtig. 3 Sanierung Umfassungsmauer / Zaunelemente einschl. Tore Die Fachplanungen Naturstein- und Metall-Restauration für die Sanierung der Umfassungsmauer des Justizgebäudes beinhalten die Reinigung und Restaurierung der Umfassungsmauern (einschl. der Füll- bzw. Zaunelemente aus Stahl) und der Zugangstore. Allgemeine Angaben zum Justizgebäude Die geplanten Baumaßnahmen am Justizgebäude in der Fürther Straße sind während des laufenden Dienstbetriebes mit Publikumsverkehr und mit Rücksicht auf die Anforderungen an ein denkmalgeschütztes Gebäude bzw. eine denkmalgeschützte Umfassungsmauer auszuführen.
UTN GGB 2.Teilbaumaßnahme Anlage zu § 6 Spezifische Leistungspflichten zum Vertrag BIM Manager TBM Vorbemerkung zur Rollenverteilung Auftraggeber/Projektsteuerung – BIMManagement Bei jeder Teilbaumaßnahme (TBM) der UTNGründungsgebäude und bei den Hochbauten der Erschließungsmaßnahme wird je ein BIMManagement eingesetzt. Es ist für die Definition, Umsetzung, Einhaltung und Dokumentation der BIMProzesse der jeweiligen TBM zuständig. Das BIMManagement besteht jeweils aus einem externen BIM Manager (BIMM) und dem BIMInformationsmanager (BIMIM). Die Rolle des BIMIM wird jeweils von der für die TBM zuständigen Projektleitung (PL) des Staatlichen Bauamtes abgedeckt. Auf operativer Ebene stimmt das BIMManagement Aufgaben und Prozesse mit dem BIMGesamtKoordinator (BIMGK) und dem BIM TGAGesamtkoordinator (BIMTGAGK) der Auftragnehmerseite ab. Diese Leistungsbeschreibung beinhaltet den Part des externen BIMManagers (BIMM). Die Projektsteuerung (PST) koordiniert in Abstimmung mit dem BIMIM des Auftraggebers (AG) projektübergreifend die einzelnen BIMM und übernimmt weitgehend die Projektsteuerungsgrundleistungen nach AHO Heft Nr. 9 (Abs. 6.1). PST und BIMIM stellen die BIM Strategieebene des Gesamtprojektes dar. Zur Abstimmung zwischen BIMM und BIMStrategieebene sind monatliche Abstimmungstermine vorgesehen. Die Projektkommunikation und Dokumentation erfolgt grundsätzlich über eine projektübergreifende sog. Gemeinsame Datenumgebung (CDE). Die CDE setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen, die einzeln beauftragt werden: Projektkommunikationssystem mit Modelviewer (PKS), Aufgabenmanagementsystem (AMS bzw. IssueTask / BCF) und Raum und Gebäudebuch (RGB). Die PST ist zuständig für die projektübergreifende Strukturierung aller CDEBestandteile sowie für die projektspezifische Anpassung des PKS, beides muss mit den BIMM der TBM abgestimmt werden. Das BIMManagement verantwortet die projektspezifische Anpassung des IssueTaskManagements und des Raum und Gebäudebuchs. Soweit nicht ausdrücklich anders beschrieben, beziehen sich die nachfolgenden Leistungsbeschreibungen auf die 2. TBM GGB / CSE+ME.
2 St LED-Wand, 1 St Mediensteuerung Zentralentechnik, 1 St Rednerpult mit medientechnisachedn Einbauten, 12 St Display, 4 St Deckenmikrofon, 1 St Diskussionsanlage, 3 St Medien-Tablet
Diese Vorinformation umfasst mehrere Gewerke bzw. verschiedene Planungsleistungen.
Diese Vorinformation umfasst mehrere Gewerke bzw. verschiedene Planungsleistungen.
Diese Vorinformation umfasst mehrere Gewerke bzw. Leistungen bzw. verschiedene Planungsleistungen.
Die neue Technische Universität Nürnberg (UTN) wird auf einem ca. 37 ha. großem Gelände im Süden von Nürnberg entstehen. Die 1. Entwicklungsstufe der UTN, die sogenannten 5 Gründungsgebäude (GGB), ist in 3 Teilbaumaßnahmen (TBM) aufgeteilt. Die 3. TBM ist der Neubau des Quantum Engineering (QE), ein Laborgebäude mit ca. 1880 qm2 Nutzfläche. Für die Hochbauleistung des Gebäudes wird ein Generalplaner für die Leistungsphasen 2 bis 9 beauftragt. Leistungen sind insbesondere: Gebäudeplanung (inkl. Brandschutzplanung und Energieplanerleistungen), Tragwerksplanung, Techn. Ausrüstung HLS und Elt, Laborplanung, Bauphysik, sowie Leistungen für die BNB-Zertifizierung `Silber´ und der BIM-Koordination. Dem Auslober ist es ein großes Anliegen, das Bild der innovativen, klimabewussten und nachhaltigen Hochschule auch über Materialität, Konstruktion und Gestaltung des Gebäudes transportieren zu können. Die Gründungsgebäude mit einer Nutzungsfläche (NUF 1-6) von 17.700 m² sind in drei Teilbaumaßnahmen (TBM) mit 5 Einzelgebäuden aufgeteilt und die Gesamtkosten (KG 200-600) betragen ca. 103,6 Mio.€. Die Erschließungsmaßnahme gewährleistet die infra-strukturelle und versorgungstechnische Funktionsfähigkeit der GGB und bildet zugleich den Umgriff der gesamten ersten Entwicklungsstufe sowie die Anbindung an das öffentl. Verkehrsnetz ab. Darüber hinaus wird sich die EM1 mit allen genehmigungsrechtlichen Belangen befassen. Neben Flächenmaßnahmen (Gelände, Versorgung/Trassen) sollen zentrale Einrichtungen für die Ver- und Entsorgung (u.a. Parkhaus, und eine Energiezentrale mit Leitwarte und Logistikzentrum) sowie die Trassen der Versorgungsmedien realisiert werden. Die 3. Teilbaumaßnahme der GGB ist der Neubau des Departments Quqntum Engineering (QE). Der Neubau des Gebäudes umfasst ca. 1.883m2 Nutzfläche (1-7) und weist unterschiedliche Funktionen auf: ca. 824 m2 Laborfläche (für z.B. Experimentalphysik, Chemie, Elektrotechnik, Optik, Messtechnik, und Mikroskopie, mit Reinräumen samt erforderlichen Nebenräumen), sowie Büroräume für Professoren und Personal, Projektsarbeitsräume für Studenten und Besprechungsräume. Im Department Quantum Engineering soll das inter-disziplinäre Zusammenwirken der klassischen o.g. Laborleistungen realisiert werden. An der TU Nürnberg wird es in Kooperation mit anderen Departments möglich sein, u.a. folgende Skalenbereiche des Engineerings abzudecken: klassische Makroskala, Mikrotechnik, Nano-technik und biologische Mechatronik. Das ausgeschriebene Leistungsbild des Generalplaners umfasst nachfolgende Positionen gem. HOAI 2021: Generalplanung (inkl. Koordinierung des gesamten Planungsteams), bestehend aus: - Objektplanung für Gebäude (BAU) gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 2-9, inkl. Leistungen der Energieplanung und Fachplanung für Brandschutz gem. Art 51 BayBO und §11, Abs. 1 BauVorV - Fachplanung für thermische Bauphysik - Fachplanung für Bau- und Raumakustik - Fachplanerleistung der Tragwerksplanung (TWP) gemäß § 51 HOAI - Fachplanerleistung für Technische Ausrüstung (TGA), gem. §55 HOAI für die nachfolgenden Kostengruppen, Leistungsphasen 2-9: o KG 410, Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen o KG 420, Wärmeversorgungsanalgen o KG 430, Lufttechnische Anlagen o KG 440, Starkstromanlagen o KG 450, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen o KG 460, Förderanlagen o KG 470, Löschanlagen o KG 470, MLT-Laborplanung o KG 480, Gebäudeautomation - BIM-Gesamtkoordination und TGA-Gesamtkoordiantion Vorgesehen ist zur Planung in erster Linie ein Generalplaner und weitere Planungsbeteiligte, wie z.B ein BNB-Koordinator für das nach BNB `Silber´ zertifizierte Gebäude. Im weiteren Verlauf ist eine konventionelle Abwicklung der Maßnahmen vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor, gegebenenfalls die Maßnahme durch alternative Arten der Planung, Vergabe und Umsetzung (TU/GU- Vergabe) zu realisieren. Hierzu soll der Projektsteuerer eine Studie zur Prozessoptimierung erstellen, die die einzelnen Prozesse der Teilbaumaßnahmen sowie der Gesamtmaßnahme abbildet, Ziel ist es Beschleunigungspotential zu finden und die Aufnahme des Studienbetriebs möglichst frühzeitig zu gewährleisten.
Planungsleistungen Baulogistik für: Los 1: 24-066229D - Neubau NHR, 15150 E 0001: Neubaus eines Hochleistungsrechenzentrums (NHR) bestehend aus zwei Gebäuden, Rechnergebäude (RG im f.) und Bürogebäude (BG im f.), die über eine Brücke im Obergeschoss miteinander verbunden sind sowie den notwendigen Erschließungsmaßnahmen (komplette technische Erschließung). Parallel zu den Neubaumaßnahmen des NHR (BG und RG) erfolgen die notwendige Erschließungsmaßnahme entlang der Nikolaus-Fiebiger-Straße. Los 1 dieser Ausschreibung beinhaltet das zeitgleiche Nachbarprojekt Chemikum II, Neubau eines Chemiegebäudes westlich der Straße. In unmittelbarer Nähe wird im Süden die Übergabestation für das Rechnergebäude von der ESTW bis spätestens 2029 fertiggestellt sowie eine weitere Erschließungsmaßnahme mit Parkhausneubau durch das Staatliches Bauamt Nürnberg durchgeführt. Bezogen auf das Gesamtgelände der FAU im Süden Erlangens ist auch der Neubau der Technischen Chemie (NTC) an der Immerwahrstraße zu erwähnen, der zu einer Straßensperrung führt. Alle Baumaßnahmen zusammen werden zu Engpässen in der Erschließung der Baustellen und des Universitätsgeländes führen, da sich Bauabläufe und Straßensperrung überschneiden können: - Chemikum II: Baubeginn Februar 2027 bis Juli 2030 - NHR RG und BG: Baubeginn Juli 2026 bis Juli 2030 - Erschließung N.-Fiebiger-Straße: Baubeginn April 2026 bis Ende 2027 - Übergabestation ESTW: Beginn noch nicht bekannt, Fertiggstellung bis Mitte 2029 - Erschließung (StBA Nürnberg): Baubeginn Mai 2025 bis März 2027 - Sperrung Immerwahrstraße NTC: Juli 2024 bis Dezember 2026 Ab Frühjahr 2025 erfolgt die Umsiedelung der Zauneidechsen und ab Oktober 2025 die Rodung des Grundstücks NHR sowie weitere Maßnahmen zur Baufeldfreimachung. Die beiden Gebäude wurden gesondert an jeweils einen Generallaner vergeben. Schnittstellen sind im weiteren Planungsverlauf mit den beiden Generalplanern der Hochbaumaßnahmen und dem Planer für Ingenieurbau und Verkehrsanlagen sowie Freianlagen abzustimmen. Es gibt einen Projektsteuerer für Handlungsbereiche A und D, Projektstufen 1-5. Der gesamte Daten- und Informations- und Kommunikationsfluss erfolgt über eine gemeinsame Datenumgebung (CDE). Diese wird vom Bauherrn für die Projektlaufzeit beschafft und betrieben. Die Planung der nachfolgend beschriebenen Baulogistik wird ohne Anwendung der BIM-Methode durchgeführt. Los 2: 24D0371 - Neubau Chemikum 2. BA, 15133 E 0002: Der Neubau des Chemikum, 2.BA der FAU Erlangen-Nürnberg soll mit ca.14.500m² NF (NUF 1-7) und ca.34.800m² BGF auf dem Gelände der NatFak des Campus Süd in Erlangen entstehen. Dieser soll der Forschung und Lehre des Departments Chemie und Pharmazie der NatFak sowie dem Department Fachdidaktik mit den Lehrstühlen/Einheiten dienen. Der geplante Neubau schließt an das zentrale Forum des Chemikums 1.BA an und nimmt im heterogenen Umfeld der benachbarten Unigebäude im östlichen Bereich Richtung Nikolaus-Fiebiger-Straße die Gebäudeflucht des Biologikums, nördlich gelegen, auf. Der Umgriff der Außenanlagen umfasst das gesamte Baugrundstück und wird separat an einen Freianlagenplaner vergeben und umfassen alle wesentlichen Aspekte zur Freianlagenplanung Parallel zu der Neubaumaßnahmen des des Chemikum 2. BA erfolt die notwendige Erschließungsmaßnahme. Los 2 dieser Ausschreibung beinhaltet das zeitgleiche Nachbarprojekt NHR, Neubau eines Büro- und Rechnergebäudes östlich der Straße mit notwendiger Erschließungsmaßnahme entlang der Nikolaus-Fiebiger-Straße. In unmittelbarer Nähe wird im Süden die Übergabestation für das Rechnergebäude von der ESTW bis spätestens 2029 fertiggestellt sowie eine weitere Erschließungsmaßnahme mit Parkhausneubau durch das Staatliches Bauamt Nürnberg durchgeführt. Bezogen auf das Gesamtgelände der FAU im Süden Erlangens ist auch der Neubau der Technischen Chemie (NTC) an der Immerwahrstraße zu erwähnen, der zu einer Straßensperrung führt. Alle Baumaßnahmen zusammen werden zu Engpässen in der Erschließung der Baustellen und des Universitätsgeländes führen, da sich Bauabläufe und Straßensperrung überschneiden können: - Chemikum II: Baubeginn Februar 2027 bis Juli 2030 - NHR RG und BG: Baubeginn Juli 2026 bis Juli 2030 - Erschließung N.-Fiebiger-Straße: Baubeginn April 2026 bis Ende 2027 - Übergabestation ESTW: Beginn noch nicht bekannt, Fertiggstellung bis Mitte 2029 - Erschließung (StBA Nürnberg): Baubeginn Mai 2025 bis März 2027 - Sperrung Immerwahrstraße NTC: Juli 2024 bis Dezember 2026 Ab Frühjahr 2025 erfolgt die Umsiedelung der Zauneidechsen und ab Oktober 2025 die Rodung des Grundstücks NHR sowie weitere Maßnahmen zur Baufeldfreimachung. Aufgabe des Baulogistikers (beide Lose) ist die Koordinierung der reibungslosen Baustellener- schließung und der effizienten Organisation der Baustelleneinrichtungs- und Erdstoffbereitstellungsflächen für die Maßnahmen NHR und Chemikum II – alles unter Berücksichtigung der weiteren parallel laufenden, vorab genannten Maßnahmen. Der Informationsaustausch zu den weiteren Projekten erfolgt über das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg.
Leistung Freianlagen nach HOAI Teil 3, Abschnitt 2. Freianlagenplanung für den Teilneubau der Makroanatomie auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Der Teilneubau entsteht im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem ca. einen Kilometer entfernten Grundstück in der Gebbertstraße errichtet. Die Freianlagen des Bestandsgebäudes sind NICHT Teil der Leistung. BGF Teilneubau: ca. 3500 m² inkl. UG Neu zu gestaltende Außenanlagenflächen Teilneubau: ca. 1200 m² Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen, sowie die Errichtung eines Teilneubaus für die Makroanatomie. Die Bauphasen der Gesamtmaßnahme umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird der Teilneubau für die Makroanatomie auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt in der Gebbertstraße errichtet. Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses saniert. Die Freianlagen für das Bestandsgebäude werden separat vergeben, die terminlichen Abhängigkeiten sind bei der Planung zu berücksichtigen. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Hierdurch begründet sich die verkürzte Planungszeit für die Freianlagen in der Leistungsphase 2. Der Teilneubau wird auf dem Grundstück des, der FAU angehörigen, Zentrum für Medizin, Physik und Technik (ZMPT) errichtet. Das Grundstück und Gelände ist eben. Die zu beplanende Fläche wird aktuell als Parkplatz genutzt. Die Planung der Freianlagen umfassen auch die Planung der Anlieferung mit 18-Tonner über die Stichstraße, sowie mit 3,5 Tonner direkt auf dem Grundstück, sowie die allgemeine Klärung der Zufahrtssituation. Bei der Umsetzung der Maßnahme sind die bereits vorhandenen Sparten zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen. Für die Versickerung sind Rigolen vorgesehen, welche in die Freianlagenplanung integriert werden müssen. Es ist eine Fassadenbegrünung, sowie – in Teilflächen - eine Dachbegrünung vorzusehen. Die Freianlagenplanung umfasst unter anderem Stellplätze, Fahrradstellplätze (ggf. mit Überdachung) und Müllräume sowie Containerabstellflächen. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Leistung Freianlagen nach HOAI Teil 3, Abschnitt 2. Freianlagenplanung im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Das Bestandsgebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung und Tierhaltung. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem ca. einen Kilometer entfernten Grundstück in der Gebbertstraße errichtet und ist NICHT Teil der Leistung. BGF Bestandsgebäude: ca. 7100 m² (exklusive geplante Erweiterungen im UG) Neu zu gestaltende Außenanlagenflächen Bestandsgebäude: ca. 2250 m² II.2 Beschreibung II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen. Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt. Das Bestandsgebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen. Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden. Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut. Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Teilneubau für die Makroanatomie auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt in der Gebbertstraße errichtet. Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses saniert. Die Freianlagen für den Teilneubau werden separat vergeben, die terminlichen Abhängigkeiten sind bei der Planung zu berücksichtigen. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Hierdurch begründet sich die verkürzte Planungszeit für die Freianlagen in der Leistungsphase 2. Das Bestandsgebäude befindet sich an der Universitätsstraße Ecke Krankenhausstraße und liegt im Bodendenkmalbereich der Erlanger Innenstadt. Die bauzeitliche Einfriedung ist im Bereich der Krankenhausstraße zum Großteil noch vorhanden, wodurch die historische Absicht der gestalterischen Einheit aus Gebäude, Vorgarten und Umzäunung nachvollzogen werden kann. Im Bereich der Universitätsstraße sind von der ursprünglichen Umzäunung nur noch die Zaunsockel verblieben. Der Vorgarten wurde als Parkplatz umgenutzt und stellt nicht mehr seinen ursprünglichen Charakter dar. Rückwärtig schließt der Schlossgarten an das Grundstück an. Das Grundstück und Gelände ist eben. Der Vorgarten entlang der Universitätsstraße sowie der Schlossgarten sind als Biotop kartiert. Bei der Umsetzung der Maßnahme sind denkmalpflegerische Belange, sowie die bereits vorhandenen Sparten zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen. Für die Versickerung sind Rigolen vorgesehen, welche in die Freianlagenplanung integriert werden müssen. Die Freianlagenplanung umfasst unter anderem Stellplätze, Fahrradstellplätze (ggf. mit Überdachung) und Müllräume sowie Containerabstellflächen. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Die Erschließungsmaßnahme für die Technische Universität Nürnberg gewährleistet die spätere, komplette infrastrukturelle und versorgungstechnische Funktionsfähigkeit der Gründungsgebäude. Sie befasst sich auch mit allen genehmigungsrechtlichen Belangen. Im Vorfeld zur eigentlichen Erschließungsmaßnahme wird im Rahmen einer gesonderten Maßnahme der Artenschutz behandelt. Vor Beginn der eigentlichen Erschließung der Baufelder müssen Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz sowie zur Baufeldfreimachung inklusive der Baumfällungen und das Freiräumen der Vegetationsflächen durchgeführt werden. Zur Freimachung wird – priorisiert nach Teilflächen - die Beseitigung von Kampfmitteln und Altlasten /Abfall im Baugrund mit anschließender Herstellung eines Übergabeplanums für die jeweiligen Baufelder der einzelnen Hochbau- bzw. Freiraumbaustellen durchgeführt. Parallel dazu erfolgt die Herstellung der Baustelleneinrichtungs- und Andienungsflächen inklusive Erdumschlagsplätzen. Anschließend erfolgt die Übergabe der einzelnen Baufelder an die jeweiligen Gewerke. Die Baufelder sind nach Gebäuden sowie Verkehrs- und Freianlagen abgegrenzt. Während der weiteren Bauphasen werden die jeweiligen Bauwerke errichtete und die Verkehrs- und Freianlagen hergestellt. Übersicht der zu erbringenden Leistungen im Rahmen der Umweltbaubegleitung: Klären der Aufgabenstellung, Prüfung und Abstimmung der Ausführungsplanungen, Dokumentation: Einarbeitung in die Planungsgrundlagen und -Unterlagen, Ortsbegehung, Prüfung der Ausführungsplanungen, Erstellen eines Vermeidungs-, Schutz- und Pflegeplanes inklusive Meilensteinen und Schnittstellen, Teilnahme an Planerbesprechungen inklusive Dokumentation der Ergebnisse der umweltrelevanten Belange, Abstimmungen mit den zuständigen Umweltbehörden. Umweltbaubegleitung während der Bauausführung: Prüfung von Bausführungsunterlagen, Erstellen und Fortschreiben eines Notfallkonzeptes, Mitwirkung bei Baueinweisungen, Begleiten der Bauarbeiten im Hinblick auf die Berücksichtigung der umweltfachlichen Aspekte über die gesamte Projektdauer inklusive Dokumentation, Fortschreiben des Vermeidungs-, Schutz- und Pflegeplanes, Beweissicherung und Dokumentation von Schadensfällen, die Umweltbeeinträchtigungen hervorrufen, Prüfen und ggf. Formulieren von Nachtragsleistungen. Abnahmen und Dokumentation: Mitwirken an der Abnahme der Bauleistungen, Dokumentieren des umweltrelevanten Bauablaufs und Zusammenstellen der Ergebnisse durchgeführter Maßnahmen.
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