Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben von Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen. Finden Sie passende Aufträge und bewerben Sie sich direkt.

Ausschreibungen von Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen mit Sitz in Bergisch Gladbach ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 4 aktive Ausschreibungen von insgesamt 100 erfassten Vergabeverfahren. Die Auftragswerte reichen von 999 € bis 12,4 Mio. €, bei einem Durchschnitt von 934 Tsd. €.

Als Vergabestelle schreibt Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.

Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen sind Forschung & Entwicklung (92%), Architektur & Ingenieurwesen (2%) und Transportmittel (2%). Weitere relevante Bereiche umfassen Software & IT-Systeme und Laborgeräte.

Alle Ausschreibungen von Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren. Die Beschreibung jeder Ausschreibung enthält alle relevanten Details zu den geforderten Leistungen und dem Einsatz der Mittel.

Aktiv
4
Ø Wert
934 Tsd. €
Top Branche
Forschung & Entwicklung

Aktuelle Ausschreibungen

100 Ausschreibungen (Seite 1 von 10)

Redaktionssystem für Publikationen als SaaS und evtl. notwendige Anpassung an die Gegebenheiten des Auftraggebers

Aktiv
Frist: 07.04.2026
Veröffentlicht: 06.03.2026
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrsw...

Die BASt veröffentlicht jährlich ca. 100 Abschlussberichte zu Forschungsprojekten. Die Forschungsberichte erscheinen in einem eigenen Layout. Sie werden in einem digitalen Online-Archiv und auf der Webseite der BASt veröffentlicht. In seltenen Fällen erscheinen Berichte auch in gedruckter Form (z. B. Tagungsbände). Die BASt sucht einen Dienstleister, der ein Redaktionssystem für die Erstellung und Veröffentlichung von Forschungsberichten in unterschiedlichen Ausgabeformaten (digital und gedruckt) bereitstellt und betreut. Der Dienstleister sollte Erfahrung mit der Veröffentlichung von umfangreichen und unterschiedlichen Publikationsformaten haben und in der Lage sein, die Anforderungen der BASt zu erfüllen. Das neue Redaktionssystem soll die Effizienz bei der Erstellung und Verwaltung von Publikationen verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren erleichtern. Es soll zudem die Sicherheit und Verfügbarkeit von Daten gewährleisten und eine einheitliche und benutzerfreundliche Oberfläche bieten.

"Entwurfsempfehlungen für geteilte Verwindungsbereiche bei breiten Autobahnquerschnitten"

Aktiv
Frist: 09.04.2026
Veröffentlicht: 17.03.2026
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrsw...

Auf Autobahnen mit einem hohen Verkehrsaufkommen in deutschen Ballungsräumen sind teilweise Überlastungserscheinungen festzustellen, die sich durch Staus oder stockenden Verkehr äußern. Um solch hohe Verkehrsstärken bei einer ausreichenden Qualität des Verkehrsablaufes sicher abwickeln zu können, sind auf betreffenden Autobahnen auf freier Strecke häufig breite Regelquerschnitte mit bis zu fünf Fahrstreifen je Fahrtrichtung notwendig. Im Rahmen der Entwicklung breiter Autobahnquerschnitte ist festzustellen, dass die vorhandene Regelung der Richtlinien für die Anlage von Autobahnen (RAA; FGSV 2008) bei geteilten Verwindungen mit der sich ergebenden konstanten Länge der Verwindungsstrecke nicht mehr sinnvoll anwendbar ist. Gleichzeitig gibt die Anrampungsmindestneigung min ∆s die Mindestneigung vor, bei der noch ein geregelter Wasserabfluss erfolgt. Beide Regelungen führen bei breiten Querschnitten (8- und 10- streifiger Gesamtquerschnitt) sowie bei außermittiger Lage der Drehachse zu großen Höhenunterschieden im Randbereich des Querschnitts. Diese Höhenunterschiede sollen möglichst reduziert werden. Im Rahmen des Forschungsprojektes ist zu überprüfen, wie bei breiten Autobahnquerschnitten Verwindungsbereiche, unter Berücksichtigung einer ausreichenden Entwässerung, realisiert werden können. Ferner sind Regelungen für geteilte Verwindungsbereiche breiter Autobahnquerschnitte sowie bei außermittig gelegenen Drehachsen zu erarbeiten, die eine Reduzierung der großen Höhenunterschiede im Randbereich der Querschnitte bei gleichzeitiger Sicherstellung des erforderlichen Wasserabflusses ermöglichen. Da gewisse Höhenunterschiede bei geteilten Verwindungen auf breiten Autobahnquerschnitten nicht vollständig vermieden werden können, sind die Auswirkungen auf die Fahrdynamik zu untersuchen. Die so ermittelten Erkenntnisse sind abschließend so aufzubereiten, dass damit Textvorschläge zur Fortschreibung der Richtlinien für die Anlage von Autobahnen abgeleitet werden können.

"Entwurfsempfehlungen für geteilte Verwindungsbereiche bei breiten Autobahnquerschnitten"

Aktiv
Frist: 09.04.2026
Veröffentlicht: 20.02.2026
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrsw...

Auf Autobahnen mit einem hohen Verkehrsaufkommen in deutschen Ballungsräumen sind teilweise Überlastungserscheinungen festzustellen, die sich durch Staus oder stockenden Verkehr äußern. Um solch hohe Verkehrsstärken bei einer ausreichenden Qualität des Verkehrsablaufes sicher abwickeln zu können, sind auf betreffenden Autobahnen auf freier Strecke häufig breite Regelquerschnitte mit bis zu fünf Fahrstreifen je Fahrtrichtung notwendig. Im Rahmen der Entwicklung breiter Autobahnquerschnitte ist festzustellen, dass die vorhandene Regelung der Richtlinien für die Anlage von Autobahnen (RAA; FGSV 2008) bei geteilten Verwindungen mit der sich ergebenden konstanten Länge der Verwindungsstrecke nicht mehr sinnvoll anwendbar ist. Gleichzeitig gibt die Anrampungsmindestneigung min ∆s die Mindestneigung vor, bei der noch ein geregelter Wasserabfluss erfolgt. Beide Regelungen führen bei breiten Querschnitten (8- und 10- streifiger Gesamtquerschnitt) sowie bei außermittiger Lage der Drehachse zu großen Höhenunterschieden im Randbereich des Querschnitts. Diese Höhenunterschiede sollen möglichst reduziert werden. Im Rahmen des Forschungsprojektes ist zu überprüfen, wie bei breiten Autobahnquerschnitten Verwindungsbereiche, unter Berücksichtigung einer ausreichenden Entwässerung, realisiert werden können. Ferner sind Regelungen für geteilte Verwindungsbereiche breiter Autobahnquerschnitte sowie bei außermittig gelegenen Drehachsen zu erarbeiten, die eine Reduzierung der großen Höhenunterschiede im Randbereich der Querschnitte bei gleichzeitiger Sicherstellung des erforderlichen Wasserabflusses ermöglichen. Da gewisse Höhenunterschiede bei geteilten Verwindungen auf breiten Autobahnquerschnitten nicht vollständig vermieden werden können, sind die Auswirkungen auf die Fahrdynamik zu untersuchen. Die so ermittelten Erkenntnisse sind abschließend so aufzubereiten, dass damit Textvorschläge zur Fortschreibung der Richtlinien für die Anlage von Autobahnen abgeleitet werden können.

FE 77.0702/2024/ - "Fußverkehrsnetze für nachhaltige Mobilität und attraktive öffentliche (Straßen-) Räume"

Aktiv
Frist: 14.04.2026
Veröffentlicht: 26.03.2026
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrsw...

FE 77.0702/2024/ "Fußverkehrsnetze für nachhaltige Mobilität und attraktive öffentliche (Straßen-) Räume" Die hohe Bedeutung des Fußverkehrs erfährt zunehmende Anerkennung. Dies gilt sowohl für Wege, die ausschließlich zu Fuß zurückgelegt werden als auch für intermodale Wege, vor allem in Kombination mit dem ÖPNV. Der Schnittstelle von Fußverkehr und ÖPNV kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. In der Planungspraxis spiegelt sich diese bei der Gestaltung von Straßenräumen oftmals nur unzureichend wider, wenn beispielsweise auch in Bereichen mit erhöhten Fußverkehrsaufkommen und städtebaulicher Bedeutung für den Fußverkehr lediglich Flächen mit Mindestmaß zugewiesen werden. Eine systematische Klassifizierung von Fußverkehrsnetzen analog zu den Netzen für den Kfz- und Radverkehr könnte die Erfüllung der Anforderungen des Fußverkehrs an Bewegung und Aufenthalt für konkrete Straßenplanungen unterstützen, wird aber bisher kaum durchgeführt. Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, Methoden zur Identifizierung und Weiterentwicklung von Fußverkehrsnetzen darzustellen und zu diskutieren. Auf dieser Grundlage ist eine ausgewählte Methode für einen übertragbaren Einsatz im Bundesgebiet auszuarbeiten. Es hat eine Systematisierung und eine breite Darstellung der verschiedenen Ansätze sowohl der Netzentwicklung bzw. -hierarchisierung wie auch der dazu benötigten Methoden zu erfolgen. Dies ist für verschiedene Raumtypen, von kleinen Orten bis hin zu Großstädten zu betrachten. Hierbei sind planerische Ansätze, beispielsweise nach EFA bzw. auch technische Methoden wie GIS-unterstütze Ansätze (z. B. Fußverkehrsentwicklungsplan in Leipzig) zu betrachten. Auch Ansätze aus dem Ausland sind zu berücksichtigen.

Mobilithek - Unterstützung der Mobilithek-Leitung auf den Gebieten Verkehrsdatenaustausch und DATEX II (2025-2027); optionale Verlängerung für 2028

Abgelaufen
Frist: 27.03.2025
Veröffentlicht: 28.02.2025
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrsw...

Für die Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Mobilithek, der Entwicklung von DATEX II-Profilen sowie der Beratung der Mobilithek-Nutzer in Fragen des Austauschs dynamischer Verkehrsdaten und der damit zusammenhängenden Anwendung des DATEX II-Standards sucht die BASt Unterstützung durch externe Experten. Das Tätigkeitsfeld des Auftragnehmers umfasst die datentechnische Begleitung der Weiterentwicklung der Mobilithek in Bezug auf die Daten- und Metadatenschnittstellen, die Auswertung der hierdurch gewonnenen Erfahrungen und Formulierung von Anforderungen für den Regelbetrieb der Mobilithek sowie die (Weiter-)Entwicklung des DATEX II-Datenmodells und entsprechender Profile für verschiedene verkehrstechnische Anwendungen – insb. im Zusammenhang mit der Rolle als Nationaler Zugangspunkt. Auch wenn dieser Auftrag schwerpunktmäßig auf die aus der Domäne des Straßenverkehrs/Individualverkehrs stammenden Standards und Technologien zielt, wird vom Auftraggeber auch die Befassung mit Standards aus anderen Domänen, wie z. B. dem Öffentlichen Verkehr, erwartet. Dies gilt insb. für Anwendungsfälle an der Schnittstelle verschiedener Verkehrsträger. Im Einzelnen sind insbesondere folgende Leistungen zu erbringen: - Datentechnische Begleitung des Betriebs der Mobilithek (nähere Ausführung der Leistung siehe beigefügte Leistungsbeschreibung) - Auswertung der gewonnenen Betriebserfahrungen und Formulierung von Anforderungen für den Regelbetrieb und die Weiterentwicklung der Mobilithek (näher Ausführung der Leistung siehe beigefügte Leistungsbeschreibung) - Datenprofile: Die bisher für die Mobilithek erstellten DATEX II-Profile sind im Hinblick auf die bereits geltenden delegierten Verordnungen zur IVS-Richtlinie 2017/1926, 2024/490, 2015/962, 2022/670, 886/2013 und 885/2013 sowie zur Laufzeit des Auftrags aktualisierten und neu entstehenden Verordnungen der EU zu komplettieren und zu pflegen. Ebenso sind die Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (EU) 2023/1804 und entsprechende nationale Regelungen zu berücksichtigen. Die Rückmeldungen von den Mobilithek-Nutzern sowie Ergebnisse aus einschlägigen Projekten sollen genutzt werden, um die Profile für die Bedürfnisse der Nutzer und BASt-seitig aufgestellter Ziele zu optimieren. Bei dieser Tätigkeit ist es entscheidend, dass die internationale Standardisierung von DATEX II sowie die Aktivitäten im europäischen NAPCORE-Projekt berücksichtigt werden und die für die Mobilithek-Nutzung erstellten DATEX II-Erweiterungen oder Profilierungen in die Weiterentwicklung von DATEX II im Rahmen von NAPCORE und die CEN-Standardisierung eingebracht werden. Auch wenn diese europäischen Aktivitäten nicht Gegenstand dieses Auftrages sind, ist der Auftraggeber bei der Übergabe zu unterstützen. Ebenfalls wichtig ist die Berücksichtigung von Entwicklungen jenseits von DATEX II in anderen mobilitätsrelevanten Domänen. - Sonstiges: Der Auftragnehmer soll Treffen mit Mobilithek-Nutzergruppen sowie weiterer Stakeholdertermine nach Bedarf fachlich begleiten. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Mobilithek (BMDV und BASt), dem technischen Betreiber der Mobilithek-Plattform und dem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Team wird erwartet.

FE 77.0707/2024/ "Integration von Multifunktionsstreifen im Seitenraum der kommunalen Infrastruktur"

Abgelaufen
Frist: 24.06.2025
Veröffentlicht: 14.05.2025
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrsw...

FE 77.0707/2024/ "Integration von Multifunktionsstreifen im Seitenraum der kommunalen Infrastruktur" Multifunktionsstreifen sollen als Entwurfselement von Stadtstraßen zukünftig eine bedeutende Rolle spielen. Anstelle des durchgehenden Parkens im Seitenraum sollen diese Flächen zukünftig multifunktional geplant und genutzt werden, um hier unterschiedliche Nutzungen ermöglichen zu können. In dem neuen Entwurfselement „Multifunktionsstreifen“ könnten beispielsweise Aufenthaltsbereiche, Fahrradabstellanlagen, Verleihsysteme für Rad, E-Tretroller oder Carsharing, Haltestellen des ÖPNV, Begrünungen mit Sickerflächen, Lieferzonen, Elektro-Ladeeinrichtungen und notwendige Parkstände für Kfz etc. realisiert werden. Bisher fehlt es an möglichen Standards für derartige Multifunktionsstreifen, insbesondere hinsichtlich der Längs- aber auch der Breitenentwicklung für unterschiedliche Nutzungsarten je nach Gebietstyp und variierender Randnutzungen. Ungelöst sind auch mögliche Schnittstellen zu Green/Blue-Streets-Forschungsprojekten. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es daher, übertragbare und allgemeingültige Entwurfsparameter zum neuen Entwurfselement „Multifunktionsstreifen“ für die Anwendung in Deutschland zu entwickeln. Hierzu gehört die Identifikation von geeigneten Referenzabschnitten je nach Nutzungsart und baulicher Voraussetzung inklusive Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität. Zusätzlich ist eine Untersuchung der Funktion und Akzeptanz inklusive Empfehlungen zur Öffentlichkeitsarbeit und eine Bedarfsermittlung je nach Randnutzung sowie Hinweise zur Nutzungsmischung zu erstellen. Weiterhin sind die die Möglichkeiten eines digitalen Managements bei Wechsel der Nutzungsart im Tagesverlauf sowie die Bedarfe und Möglichkeiten einer aufwandsarmen, flexiblen Anpassung des Multifunktionsstreifens zu ermitteln. Es ist der Mehrwert von Straßenräumen im Vergleich mit und ohne Multifunktionsstreifen im Projekt aufgezeigt werden.

FE 77.0707/2024/ "Integration von Multifunktionsstreifen im Seitenraum der kommunalen Infrastruktur"

Abgelaufen
Frist: 24.06.2025
Veröffentlicht: 07.05.2025
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrsw...

FE 77.0707/2024/ "Integration von Multifunktionsstreifen im Seitenraum der kommunalen Infrastruktur" Multifunktionsstreifen sollen als Entwurfselement von Stadtstraßen zukünftig eine bedeutende Rolle spielen. Anstelle des durchgehenden Parkens im Seitenraum sollen diese Flächen zukünftig multifunktional geplant und genutzt werden, um hier unterschiedliche Nutzungen ermöglichen zu können. In dem neuen Entwurfselement „Multifunktionsstreifen“ könnten beispielsweise Aufenthaltsbereiche, Fahrradabstellanlagen, Verleihsysteme für Rad, E-Tretroller oder Carsharing, Haltestellen des ÖPNV, Begrünungen mit Sickerflächen, Lieferzonen, Elektro-Ladeeinrichtungen und notwendige Parkstände für Kfz etc. realisiert werden. Bisher fehlt es an möglichen Standards für derartige Multifunktionsstreifen, insbesondere hinsichtlich der Längs- aber auch der Breitenentwicklung für unterschiedliche Nutzungsarten je nach Gebietstyp und variierender Randnutzungen. Ungelöst sind auch mögliche Schnittstellen zu Green/Blue-Streets-Forschungsprojekten. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es daher, übertragbare und allgemeingültige Entwurfsparameter zum neuen Entwurfselement „Multifunktionsstreifen“ für die Anwendung in Deutschland zu entwickeln. Hierzu gehört die Identifikation von geeigneten Referenzabschnitten je nach Nutzungsart und baulicher Voraussetzung inklusive Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität. Zusätzlich ist eine Untersuchung der Funktion und Akzeptanz inklusive Empfehlungen zur Öffentlichkeitsarbeit und eine Bedarfsermittlung je nach Randnutzung sowie Hinweise zur Nutzungsmischung zu erstellen. Weiterhin sind die die Möglichkeiten eines digitalen Managements bei Wechsel der Nutzungsart im Tagesverlauf sowie die Bedarfe und Möglichkeiten einer aufwandsarmen, flexiblen Anpassung des Multifunktionsstreifens zu ermitteln. Es ist der Mehrwert von Straßenräumen im Vergleich mit und ohne Multifunktionsstreifen im Projekt aufgezeigt werden.

FE 15.0725/2024/ERB - Konzeption eines Energiemanagements für Straßentunnel

Abgelaufen
Frist: 01.07.2025
Veröffentlicht: 06.06.2025
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrsw...

Im Vergleich zur freien Strecke und auch zu Brückenbauwerken weisen Straßentunnel aufgrund ihres hohe betriebs- und sicherheitstechnischen Ausstattungsgrades einen hohen Energiebedarf für einen sicheren Straßentunnelbetrieb und in Folge jährlich hohen Aufwendungen bei den Betriebskosten auf. Die insbesondere in den letzten Jahren stark angestiegenen Energiepreise verstärken diesen Effekt. Unter Beachtung der allgemeinen klimapolitischen Ziele des Bundes sind im Sinne eines nachhaltigen sowie energiesparenden Tunnelbetriebs verstärkt Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz von Tunnelanlagen auszuloten. Einen vielversprechenden Ansatz bietet dabei der Einsatz von Digitalen Zwillingen, auf Basis derer gemäß Masterplan BIM Bundesfernstraßen mittelfristig die Bauwerke BIM-basiert betrieben und erhalten werden und somit davon auszugehen ist, dass mittels einer strukturierten Datenerfassung und -auswertung eine Ressourcenoptimierung herbeigeführt werden kann. Ziel des Projektes stellt daher die Entwicklung eines Digitalen Zwillings als Pilot für den Anwendungsfall „Senkung des Energiebedarfs“ von Straßentunneln dar. Dieser soll als digitales Informationsmodell ausgelegt werden, das einen unter Betrieb befindlichen Straßentunnel und die den Energieverbrauch dominierenden Anlagen durch Verknüpfung mit entsprechender Sensorik und weiteren erforderlichen Informationsquellen in Echtzeit abbildet.

FE 03.0649/2024/ARB "Verkehrsverträgliche Zulaufstrecken vor Arbeitsstellen auf BAB"

Abgelaufen
Frist: 01.07.2025
Veröffentlicht: 14.05.2025
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrsw...

FE 03.0649/2024/ARB "Verkehrsverträgliche Zulaufstrecken vor Arbeitsstellen auf BAB" 1. Problem/Ausgangslage: Mit dem Ziel, Konfliktsituationen im Zulauf von BAB-Arbeitsstellen möglichst zu vermeiden bzw. gering zu halten, regeln die Richtlinien zur verkehrsrechtlichen Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA 21, FGSV 2021) die Gestaltung der sogenannten „Zulaufstrecken“. Diese Regelungen wurden bei der Überarbeitung der RSA 21 gegenüber der vorher gültigen RSA 95 angepasst. Bisher liegen keine fundierten Erkenntnisse vor, inwieweit die neuen Regelungen das genannte Ziel erfüllen. 2. Ziel und Nutzen Zielsetzung ist die Länge der Zulaufstrecken und der darin untergebrachten Verkehrsschilder auf das objektiv erforderliche Mindestmaß zu beschränken. In diesem Projekt ist daher wissenschaftlich zu untersuchen, wie sich die Gestaltung der Zulaufstrecken nach RSA 21 auf die Verkehrssicherheit und den Verkehrsablauf auswirken und auf welche Weise diese weiter optimiert werden kann. Im Hinblick auf das Verkehrs- und Unfallgeschehen in der Arbeitsstelle sind insbesondere die neu eingeführten Gestaltungsvorgaben der unmittelbaren Zulaufstrecken von AlD zu berücksichtigen und hinsichtlich ihrer verkehrlichen Wirkung zu untersuchen. Dabei sind die relevanten verkehrlichen Randbedingungen zu berücksichtigen. Ebenso sind in diesem Zusammenhang die verkehrlichen Auswirkungen in den Zulaufstrecken auch bei Geschwindigkeitsanordnungen zu berücksichtigen, die von den oft angeordneten 80 km/h abweichen. Die Fragestellungen sollten zunächst per Simulation und anschließend im Realverkehr auf Grundlage entsprechender versuchsweiser verkehrsrechtlicher Anordnungen, Beobachtungen und Messungen mit wissenschaftlichen Methoden untersucht werden. Im Ergebnis ist zu untersuchen, ob die aktuellen Gestaltungsvorgaben der RSA 21 zu einem möglichst sicheren und nachhaltigen Verkehrsablauf beitragen. Werden Optimierungspotenziale erkannt, sind diese in Form von Empfehlungen zur Anpassung der entsprechenden Regelwerke aufzuarbeiten. Die Ergebnisse sollen in den zuständigen Ausschüssen zur Diskussion gestellt werden.

FE 07.0319/2022/ERB - Anpassung der Prüfbedingungen bei den dynamischen Prüfungen zum Widerstand gegen Verformungen von Asphalt mit Blick auf die veränderten Belastungen in der Praxis

Abgelaufen
Frist: 01.07.2025
Veröffentlicht: 13.05.2025
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrsw...

Die dynamischen Prüfungen an Asphalt zur Bestimmung des Widerstands gegen Verformungen bei Wärme (Einaxialer Druck-Schwellversuch – Bestimmung des Verformungsverhaltens von Walzasphalt bei Wärme gem. TP Asphalt-StB, Teil 25 B 1 und Dynamischer Stempeleindringversuch an Gussasphalt bei Wärme gem. TP Asphalt-StB, Teil 25 A 1) werden heute bei Temperaturen von 50 °C und festgelegter zyklischer Belastung durchgeführt. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der damit verbundenen häufigeren und längeren Hitzeperioden, tropischen Nächten und höheren Asphalt(oberflächen)temperaturen im Sommer sowie angesichts von Situationen besonderer Verkehrsbelastung besteht die Frage nach einer Anpassung der Prüfbedingungen, um den Widerstand des Asphalts gegen Verformungen bei Wärme auch für diese geänderten Belastungsbedingungen adäquat anzusprechen. So werden in der Praxis beispielsweise die Erhöhung der Prüftemperaturen sowie eine Anpassung der Belastungsfrequenz bei der Bewertung des Widerstands von Asphalt gegen Verformungen diskutiert. Daher soll im Rahmen des Forschungsprojektes die Weiterentwicklung bzw. Anpassung der Prüfbedingungen und ggf. der Versuchsauswertung der dynamischen Prüfungen zur Ansprache des Widerstands gegen Verformungen von Asphalt untersucht werden.

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Häufige Fragen zu Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Auf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen von Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen aus Bergisch Gladbach. Aktuell sind 4 Ausschreibungen aktiv (von 100 insgesamt). Die häufigsten Branchen sind Forschung & Entwicklung, Architektur & Ingenieurwesen, Transportmittel. Die Daten werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert. Die Auftragswerte liegen zwischen 999 € und 12,4 Mio. €.

Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.

Mit Bidfix können Sie kostenlos automatische Benachrichtigungen einrichten. Erstellen Sie ein Konto und definieren Sie Ihre Suchkriterien. Sie erhalten dann täglich Updates zu neuen Ausschreibungen von Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen – inklusive KI-gestützter Relevanzanalyse.

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen ist als Vergabestelle bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz registriert. Öffentliche Auftraggeber sind verpflichtet, Aufträge ab bestimmten Schwellenwerten auszuschreiben. Sie finden hier alle veröffentlichten Vergaben dieser Organisation.

Die Auftragsverteilung bei Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen: Forschung & Entwicklung (92%), Architektur & Ingenieurwesen (2%), Transportmittel (2%), Software & IT-Systeme (2%), Laborgeräte (1%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.

Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.

Die Beschaffung bei Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen folgt den gesetzlichen Vorgaben des Vergaberechts. Je nach Auftragswert kommen offene Verfahren, nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren zum Einsatz. Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Beschreibung der geforderten Leistungen, Eignungskriterien und Bewertungsmethoden. Angebote werden nach festgelegten Zuschlagskriterien bewertet.

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